Es waren gut eine volle Woche vergangen, nachdem Ari den anderen ihre Vergangenheit erzählte.
Eigentlich hatten sie vor nun weiterzuziehen, doch so änderten sich ihre Pläne mit dem großen Handelsfestival. Dutzende Schiffe lagen all die Tage vor Anker am Hafen und zig Händler aus den entferntesten Regionen dieser magischen Welt versuchten auf den drei Marktplätzen ihre wundersamen Gegenstände zu verkaufen.
Der hiesige Verkauf seltsamer Waren aus aller Welt interessierte unsere Freunde wenig, denn andere spaßigere Aktivitäten zogen sie in den Bann.
Rocky unser kleiner verrückter Sturkopf nahm erfolglos an einem Angelwettbewerb teil, wo er doch tatsächlich versuchte den größten Fisch aller Zeiten zu fangen. Cora hingegen verabschiedete sich entgültig von ihrer grausamen Vergangenheit und versuchte in Einsamkeit in einer nahen Höhle ihre Windmagie besser zu beherrschen. Ari war ziemlich ungestüm während des gesamten Festivals.
Sie interessierte sich für so gut wie alles und doch nicht genug um etwas ausgiebig zu versuchen. Meist belauschte sie unzählige Personen um den neusten Tratsch und Klatsch zu erfahren, worunter sicherlich mehr Unsinn untergeschoben war, als sonstwo....
Sina hingegen hatte großen Spaß beim Festival und gewann bei einige einfachen Spielchen, einige aktuell nicht nennenswerte Belohnungen.
In einem Spiel lernte Sina den kleinen Piratenjungen Maro kennen, der mit seinem Piratenfreunden in der Stadt halt macht um Vorräte zu erwerben.
Am letzten Tag des Festivals lud Maro Sina und ihre Freunde auf ihr Piratenschiff ein um nett zu feiern, wo sie sich gründlich kennenlernten.
Für Rocky war die Feier auf dem Schiff weniger etwas, da dem kleinen Kobold ständig übel wurde, von leichten Schaukeln des Schiffes. Wer hätte gedacht, dass ein Kobold, der Jahrelang unter der Erde lebte Seekrank ist?!
Cora war, wie nicht anders ihrem Element entsprechend zu erwarten, überaus interessiert an den Segeln des Schiffes.
Ari zeigte ein untypisches Verhalten, denn sie flirtete mit dem Smutje in dessen Kombüse, der wohl sehr ansprechend für die kleine Orb-Elfe schien.
Einzig unsere kleine Anführerin Sina hörte sich gespannt, die teilweise lustigen Piratengeschichten der Crew an.
In Gesprächen kam das Thema Insel der Piratenhexen auf, was Sinas Aufmerksamkeit erweckte und so wurde ihr natürlich einiges darüber erzählt.
Auch Maro war für sie sehr interessant. Er war genauso alt wie sie, beherrschte aber keine Magie. Sein piratisches Leben war geprägt von Diebstählen, Raubzügen und wilde Säbelkämpfe auf schönen tropischen Inseln.
Sina fühlte sich sehr angezogen zu ihm, wusste aber durchaus noch nicht, wie weit sie dies zulassen sollte...
Stunden vergingen und so schilderten die Piraten-Crew ihr nächstes Reiseziel: Das Azurblaue Riff. Ein Gebiet mit vielen schönen Inseln und inmitten die Hauptstadt der Piraten selbst: Die Hexensäbel-Insel.
Nachdem unsere Helden erfuhren, dass es dort sogar Meerjungfrauen gibt, entschieden sie sich bei den Piraten mitzufahren um die Meere zu überqueren und die Wunder auf fernen Inseln zu entdecken.
Der Tag der Abreise kam schnell und so legte das Schiff ab und segelte langsam in ferner Richtung.
Einzig Sina stand bei Deck an der Reling und blickte gen Ziel. Ihre Gedanken waren ruhig und sie erhoffte sich viele neue Wunder zu sehen und obwohl der Wind eine düsterte Vorahnung ins Sinas Gesicht pustete, lächelte sie aufgeregt mit dem Herzen bereits am Ziel angekommen....
ENDE Kapitel 1.
- Von nun an folgt Kapitel 2: Die Meere der Finsternis....
Sina ist eine 10 Jähige kleine Hexe und nachdem ihre Familie an einer merkwürdigen Krankheit starb, machte sie sich auf um Abenteuer zu erleben, neue Dinge zu lernen und magische Wesen kennenzulernen. Sie findet heraus, dass sie die Nachfahrin der legendären Goldhexe ist. Ein großes magisches Abenteuer beginnt mit viel schönem, aber auch viel schmerzhaften...
Sonntag, 26. Juni 2016
Montag, 30. Mai 2016
Teil 24 - Ari´s Wahrheit. Eine tausendjährige Freundschaft!
Sie öffnete ihre Augen.
Komischerweise waren sie nicht mehr in der Kanalisation. Sie waren wieder im Gasthaus. Vermutlich war sie wieder ohnmächtig geworden und die anderen brachten sie hierher, damit sie sich ausruhen konnte.
Das Zimmer war still und friedvoll. Sina richtete sich leicht auf und blickte sich ausgiebig im Zimmer um.
Ihre Freunde waren alle da. Cora stand am offenen Fenster und schien den Wind, der durch ihre Haare wehte zu genießen. Rocky lag gemütlich wie ein echter Macho auf einem der Betten und schnarchte laut, was aufzeigte, dass er ein genüßliches Nickerchen machte. Einzig Ari konnte Sina nicht erblicken.
Sina versuchte aufzustehen, fiel aber kraftlos sofort wieder zurück, was sie leicht irritierte. Sie fühlte sich sehr gut und doch schien sie kraftlos und geschwächt zu sein. Das soll einer verstehen, dachte sie sich ärgerlich. Aber sie gab sich dennoch damit zufrieden, dass alles okay war.
Die Tage kosteten halt viel Kraft. Eine gestörte Kultistin samt Gefolge entführte ihre neue Freundin, zusammen brachte ihre Magie nichts gegen deren unheimliche Barriere und dann die Beschwörung des Phönix.... nicht zu vergessen der Kontakt mit ihrer Ahnin Salina. Ziemlich viel für einen Tag.
Sina blickte sich weiterhin ruhig um. Sie lächelte, denn alles war so friedlich. So mochte sie die Tage. Keine Sorgen, keine Kämpfe... einfach alles normal. Dennoch beherzigte sie, dass sie nun akzeptierte, dass auch die Dunkelheit ihren rechtmässigen Platz auf der Welt hat.
"Wie gehts dir, Sina?" flüsterte eine Stimme oberhalb von Sinas Kopf. Sina erschrak kurzzeitig und blickte sich verwirrend um.
Es war Ari, die doch tatsächlich auf Sinas Kopf platz nahm! Sie gleitete sanft auf Sinas Schoß. Sina antwortete nicht. Sie hatte die Frage seltsamerweise sofort vergessen. Cora bemerkte Sinas Wachsein und schloß instinktiv das Fenster und ging langsam zu Sinas Bett.
Rocky der alte Giftzwerg war immer noch am schnarchen. Cora hockte sich vor Sinas Bett hin und blickte diese ruhig an. Scheint ihr gut zu gehen, dachte sie sich beruhigt.
"Es sind alle okay, oder?" fragte Sina entspannt. Cora grinste und erwiderte: "Ja wir sind okay.. obwohl... bei diesem kleinen Giftzwerg da bin ich mir da nicht so sicher!". Rocky riss schlagartig die Augen auf.
"Wer ist hier ein Giftzwerg?" krakellte er mürrisch. Sina und Cora fingen an zu lachen. Es war eine lustige Situation und eine humoristische Stimmung lag im Raum. Besonders natürlich, weil Rockys Zipfelmütze verrutscht und sein Bart voller Sabber war. Er sah schon wie ein kleiner Giftzwerg aus.
Sina richtete ihren Blick auf Ari, die immer noch sanft auf ihren Schoß saß. "Ari... ich soll dich ganz herzlich von Salina grüßen" sagte Sina mit leicht hinterhältiger Stimme.
Rocky zog wie vom Blitz getroffen ein überraschtes Gesicht. Ari antwortete nicht. Sina blickte Ari durchschauend an.
Ari hob ab und flog zum Fenster, wo sie anhielt und hinaus blickte. Cora war wohl die einzige die nicht sofort verstand was los war und innerlich versuchte hinter Antworten zukommen um das alles ebenfalls zu verstehen.
"Bitte erzähle es uns" sprach Sina begierig.
"Ich wusste das dieser Tag kommt. Es war unvermeidlich als ich mich dir anschloss. Vor der Vergangenheit kann man nicht weglaufen..." sprach Ari betrübt und doch ruhig. Sina, Cora und Rocky sagten kein Wort. Sie lauschten begierig Aris kommende Worte.
"Salina oder besser bekannt als Goldhexe und ich waren Freunde. Vor etwas über eintausend Jahren traf ich sie zusammen mit ein paar anderen. Sie war eien Teenagerin mit großen magischen Kräften und wir freundeten uns schnell an.
Sie hatte eine unglaubliche Gabe Freunde zu finden. Ich schloß mit ihr und ihren Freunden an und zusammen bereitsten wir viele Orte. Schöne... magische.. düstere.. vom Bösen verseuchte... Wir lernten viel in dieser Zeit, kämpften um unser Überleben, retteten Dörfer und Städte vor schlimmen Menschen und Kreaturen, fanden machtvolle Artefakte und mussten sogar zusehen wie einiger unserer Freunde im Kampf starben.
Es war eine wilde grausame Zeit auf der Welt. Aber wir machten weiter und reisten bis in die entferntesten Ecken dieser Welt.
Und schließlich fanden wir die Quelle für das damalige Unheil.... und natürlich begannen wir dieses zu bekämpfen. Mit all unseren Mächten.
Einer nach dem anderen unserer Reisegefährten fiel im Kampf, bis nur noch Salina und Ich übrig waren.
Wir hatten viel Unheil besiegt... machthungrige Eiszwerge verbannt, Drachen gereinigt, Dunkle Kulte vernichtet und.........
Nun jedenfalls kam es zur großen Schlacht in der sich alles entscheiden sollte. Unser Feind war mächtig.. zu mächtig. Salina entschied sich ihre wahre Macht, die sie ansammelte einzusetzen um die Welt zu retten.
Das tat sie und mit einem lächeln opferte sie den Preis dafür.... ihr Leben. Ihr Leben für den neuen Frieden auf der Welt.
Das einzige was übrig blieben waren ich und ihr kleiner Sohn, den sie ein Jahr zuvor bekam.
Ihr Sohn wuchs bei der Familie seines Vaters auf.. gebildete liebenswerte Menschen und ich kehrte schließlich zum Orbelfen-Wäldchen zurück. Die Zeit verging und ihr Sohn wuchs heran und bekam ebenfalls Nachkommen und die ebenfalls wieder Nachkommen und schlussendlich warst du dann da Sina... genau eintausend Jahre nach dem Opfer deiner Ahnin.
Als ich dich und deine Kräfte sah, wusste ich, dass du die Inkarnation ihrerselbst warst..Nein.. bist. Es war das gleiche Gefühl wie bei ihr. Es ist so lange lange her. Es war so als würde ich sie nocheinmal sehen, sie nocheinmal hören können.
Und so entschloß ich mich, dich zu begleiten. Eintausend Jahre.... Nein. Eine eintausendjahre alte Freundschaft zwichen mir und ihr. Nicht vergessen, nicht zerrissen. Sie existiert weiter... in dir Sina" erzählte Ari emotional.
Stille war im Raum und Tränen floßen all ihre Gesichter hinunter....
Komischerweise waren sie nicht mehr in der Kanalisation. Sie waren wieder im Gasthaus. Vermutlich war sie wieder ohnmächtig geworden und die anderen brachten sie hierher, damit sie sich ausruhen konnte.
Das Zimmer war still und friedvoll. Sina richtete sich leicht auf und blickte sich ausgiebig im Zimmer um.
Ihre Freunde waren alle da. Cora stand am offenen Fenster und schien den Wind, der durch ihre Haare wehte zu genießen. Rocky lag gemütlich wie ein echter Macho auf einem der Betten und schnarchte laut, was aufzeigte, dass er ein genüßliches Nickerchen machte. Einzig Ari konnte Sina nicht erblicken.
Sina versuchte aufzustehen, fiel aber kraftlos sofort wieder zurück, was sie leicht irritierte. Sie fühlte sich sehr gut und doch schien sie kraftlos und geschwächt zu sein. Das soll einer verstehen, dachte sie sich ärgerlich. Aber sie gab sich dennoch damit zufrieden, dass alles okay war.
Die Tage kosteten halt viel Kraft. Eine gestörte Kultistin samt Gefolge entführte ihre neue Freundin, zusammen brachte ihre Magie nichts gegen deren unheimliche Barriere und dann die Beschwörung des Phönix.... nicht zu vergessen der Kontakt mit ihrer Ahnin Salina. Ziemlich viel für einen Tag.
Sina blickte sich weiterhin ruhig um. Sie lächelte, denn alles war so friedlich. So mochte sie die Tage. Keine Sorgen, keine Kämpfe... einfach alles normal. Dennoch beherzigte sie, dass sie nun akzeptierte, dass auch die Dunkelheit ihren rechtmässigen Platz auf der Welt hat.
"Wie gehts dir, Sina?" flüsterte eine Stimme oberhalb von Sinas Kopf. Sina erschrak kurzzeitig und blickte sich verwirrend um.
Es war Ari, die doch tatsächlich auf Sinas Kopf platz nahm! Sie gleitete sanft auf Sinas Schoß. Sina antwortete nicht. Sie hatte die Frage seltsamerweise sofort vergessen. Cora bemerkte Sinas Wachsein und schloß instinktiv das Fenster und ging langsam zu Sinas Bett.
Rocky der alte Giftzwerg war immer noch am schnarchen. Cora hockte sich vor Sinas Bett hin und blickte diese ruhig an. Scheint ihr gut zu gehen, dachte sie sich beruhigt.
"Es sind alle okay, oder?" fragte Sina entspannt. Cora grinste und erwiderte: "Ja wir sind okay.. obwohl... bei diesem kleinen Giftzwerg da bin ich mir da nicht so sicher!". Rocky riss schlagartig die Augen auf.
"Wer ist hier ein Giftzwerg?" krakellte er mürrisch. Sina und Cora fingen an zu lachen. Es war eine lustige Situation und eine humoristische Stimmung lag im Raum. Besonders natürlich, weil Rockys Zipfelmütze verrutscht und sein Bart voller Sabber war. Er sah schon wie ein kleiner Giftzwerg aus.
Sina richtete ihren Blick auf Ari, die immer noch sanft auf ihren Schoß saß. "Ari... ich soll dich ganz herzlich von Salina grüßen" sagte Sina mit leicht hinterhältiger Stimme.
Rocky zog wie vom Blitz getroffen ein überraschtes Gesicht. Ari antwortete nicht. Sina blickte Ari durchschauend an.
Ari hob ab und flog zum Fenster, wo sie anhielt und hinaus blickte. Cora war wohl die einzige die nicht sofort verstand was los war und innerlich versuchte hinter Antworten zukommen um das alles ebenfalls zu verstehen.
"Bitte erzähle es uns" sprach Sina begierig.
"Ich wusste das dieser Tag kommt. Es war unvermeidlich als ich mich dir anschloss. Vor der Vergangenheit kann man nicht weglaufen..." sprach Ari betrübt und doch ruhig. Sina, Cora und Rocky sagten kein Wort. Sie lauschten begierig Aris kommende Worte.
"Salina oder besser bekannt als Goldhexe und ich waren Freunde. Vor etwas über eintausend Jahren traf ich sie zusammen mit ein paar anderen. Sie war eien Teenagerin mit großen magischen Kräften und wir freundeten uns schnell an.
Sie hatte eine unglaubliche Gabe Freunde zu finden. Ich schloß mit ihr und ihren Freunden an und zusammen bereitsten wir viele Orte. Schöne... magische.. düstere.. vom Bösen verseuchte... Wir lernten viel in dieser Zeit, kämpften um unser Überleben, retteten Dörfer und Städte vor schlimmen Menschen und Kreaturen, fanden machtvolle Artefakte und mussten sogar zusehen wie einiger unserer Freunde im Kampf starben.
Es war eine wilde grausame Zeit auf der Welt. Aber wir machten weiter und reisten bis in die entferntesten Ecken dieser Welt.
Und schließlich fanden wir die Quelle für das damalige Unheil.... und natürlich begannen wir dieses zu bekämpfen. Mit all unseren Mächten.
Einer nach dem anderen unserer Reisegefährten fiel im Kampf, bis nur noch Salina und Ich übrig waren.
Wir hatten viel Unheil besiegt... machthungrige Eiszwerge verbannt, Drachen gereinigt, Dunkle Kulte vernichtet und.........
Nun jedenfalls kam es zur großen Schlacht in der sich alles entscheiden sollte. Unser Feind war mächtig.. zu mächtig. Salina entschied sich ihre wahre Macht, die sie ansammelte einzusetzen um die Welt zu retten.
Das tat sie und mit einem lächeln opferte sie den Preis dafür.... ihr Leben. Ihr Leben für den neuen Frieden auf der Welt.
Das einzige was übrig blieben waren ich und ihr kleiner Sohn, den sie ein Jahr zuvor bekam.
Ihr Sohn wuchs bei der Familie seines Vaters auf.. gebildete liebenswerte Menschen und ich kehrte schließlich zum Orbelfen-Wäldchen zurück. Die Zeit verging und ihr Sohn wuchs heran und bekam ebenfalls Nachkommen und die ebenfalls wieder Nachkommen und schlussendlich warst du dann da Sina... genau eintausend Jahre nach dem Opfer deiner Ahnin.
Als ich dich und deine Kräfte sah, wusste ich, dass du die Inkarnation ihrerselbst warst..Nein.. bist. Es war das gleiche Gefühl wie bei ihr. Es ist so lange lange her. Es war so als würde ich sie nocheinmal sehen, sie nocheinmal hören können.
Und so entschloß ich mich, dich zu begleiten. Eintausend Jahre.... Nein. Eine eintausendjahre alte Freundschaft zwichen mir und ihr. Nicht vergessen, nicht zerrissen. Sie existiert weiter... in dir Sina" erzählte Ari emotional.
Stille war im Raum und Tränen floßen all ihre Gesichter hinunter....
Donnerstag, 12. Mai 2016
Teil 23 - Salina Firilia. Das Mädchen das zur Legende wurde!
Das Gefühl der Wärme entschwand langsam.
Sina hörte auf, die junge Frau zu umarmen und schrat zwei Schritte zurück. Die Frau schaute sie freundlich an.
Immer noch zog der Wind in einer warmen sanften Brise durch ihre Haare. Es war ein so friedvolles Gefühl.
Sie blickten sich einfach nur schweigend an. Für diesem Moment brauchte man keine Worte und kein Satz hätte das aussagen können, was gefühlt wurde.
"Setz dich, Sina" sagte die Frau und zeigte mit ihrer Hand zu zwei passenden Steinen in der Nähe.
Sina nickte und nahm auf einem der Steine Platz. Es war ein friedlicher Platz geworden. Kaum vorzustellen, dass hier eben dutzende Untote vernichtet wurden, dachte sie sich.
"Denk am Besten daran nicht mehr" sagte überraschend die Frau und nahm ebenfalls Platz auf dem verbliebenden Stein.
Sina war überrascht und verwundert. Die junge Frau kicherte und hielt sich dabei die Hand vor den Mund.
"Du bist die Goldhexe, richtig?" fragte Sina zurückhaltend. Sie wollte auf keinem Fall unverschämt rüberkommen. "Ja und Nein" antwortete die Frau. Sina verstand nicht und bevor sie gelegenheit bekam, wiedermals dessen zu erfragen, unterbrach sie die Frau mit einer Fingerbewegung.
"Richtig wäre als Antwort: Ich war die Goldhexe. Doch wie du sicherlich weißt lebe ich nicht mehr. Genau genommen bist du jetzt in diesem Zeitalter die Goldhexe. Nein. Ganz stimmt das nicht, meine kleine... du wirst erst noch zur Goldhexe" erzählte die Frau ruhig und sachlich.
Die Tatsache verwunderte Sina stark, denn nach ihrem -Anfall- wo die goldene Macht in ihr erweckt wurde und sie im Orbelfen-Wäldchen alle Goblins besiegte, schien doch auszusagen, dass sie als Goldhexe erwacht sei.
Das alles scheint kompliziert zu sein, dachte sie sich. "Das ist es auch!" sprach die Frau ermüdend.
"Was du dort im Wald gespürt und gemacht hast, war nur ein winziger Bruchteil der goldenen Magie. Etwas, was du noch nicht kontrollieren kannst. Auch kannst du noch nicht erkennen, was du damit machen kannst. Aber das kommt alles, wenn du älter und weiser wirst" sprach die Frau.
"Wieso bist du hier? Wie kannst du hier sein, wenn du Tot bist?" erfragte Sina neugierig.
Die Frau dachte kurz mit geschlossenen Augen nach und schmunzelte leise. Sina erkannte ein paar ihrer eigenen Charakterzüge in dieser Frau.
"Schwer zu erklären. Es stimmt. Ich bin Tot und kann nicht mehr teilnehmen an dem irdischen Leben, so wie du, aber ich kann mit meinen Nachfahren kontakt aufnehmen. Und du bist meine Nachfahrin" antwortete die Frau langsam und überlegt.
Sina begann zu kichern.
"Du versucht dich so auszudrücken, dass selbst Babys dich verstehen" sagte Sina und begann zu lachen.
Die junge Frau begann ebenfalls zu lachen. Es war ein herzhaftes Gefühl. Zwei friedvolle Personen herzhaft am lachen.
"Du hast Recht. Ich möchte es dir halt so einfach wie möglich erklären. Ich in deinem Alter verstand so vieles damals nicht, was sehr schade war" erwiderte die Frau freundlich.
"Ich glaube Rocky und die Anderen würden dich sicherlich mögen" sagte Sina leise. Sina grinste und dachte an ihre Freunde.
"Bestimmt. Weißt du Sina... auch ich ging einst wie du auf Reise und traf viele wunderbare Freunde. Es war die schönste Zeit meines Lebens. Ich sah die unglaublichsten Dinge, lernte die tollsten Zauber, erkundete die unheimlichsten Orte und besiegte mit meinen Freunden die schlimmsten Feinde. Das ist eine kostbare Erfahrung" erzählte die Frau ausgiebig.
Sina erkannte sich selbst in der Frau wieder.
"Ich habe eine Frage, die mich seit kurzem beschäftigt. Etwas was mir Angst macht" stammelte Sina nachdenklich.
Die Frau blickte nun ernst zu Sina. Sie wusste genau, was Sina meinte.
"Das goldene Licht das schwarz wird und alles vernichtet" sagte die Frau und Sina schrak auf.
Es war teilweise schon etwas unheimlich, so tief durchschaut zu werden, aber gleichzeitig auch sehr befreiend. Sina nickte betrübt.
"Für ein kleines liebes Mädchen wie dich ist dies sicherlich sehr schwer zu verstehen, aber meine kleine Sina du musst akzeptieren, dass nicht alles auf der Welt gut und schön ist. Wo Licht ist, da ist auch die Finsternis und wo die Finsternis ist, scheint irgendwo auch das Licht. Beides gehört zu Natur dazu und dient als Gleichgewicht. Ich kann verstehen, dass du Angst hast mit deiner Kraft anderen weh zu tun, aber dein Traum war nur ein Traum. Er sollte dir aufzeigen, dass die Dunkelheit einen berechtigten Platz hat auf der Welt und selbst die goldene Magie sie nicht vertreiben kann. Die Dunkelheit ist ebenfalls Teil der goldenen Magie" erzählte die junge Frau nachdenklich und mit ernster Stimme.
"Wie meinst du das, dass die Dunkelheit teil von ihr ist?" fragte Sina schlagartig.
Die Frau lächelte.
"Nun. Die goldene Magie ist eine der zwei uralten Magien der Natur. Sie besteht aus allen 6 Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Licht und Dunkelheit. Wenn alle diese Elemente magisch vereint werden, wird daraus uralte Magie. Und je nachdem ob jemand gutes oder schlechtes sie nutzt ändert sie ihre Farbform. Nutzt ein gutes Wesen diese Magie wird sie golden... fast schon weiss. Nutzt aber ein böses Wesen diese Magie wird sie silbern und wirkt fast schwarz. Das hast du in deinem Traum gesehen, Sina" erläuterte die Frau ausgiebig.
Sina verstand dies sofort und war froh dies so umfassend erklärt bekommen zu haben. Sie wusste nicht, dass selbst die Dunkelheit so wichtig ist udn seinen Platz habe auf dieser Welt. Zum ersten Mal verstand sie warum es auch bösen Menschen und Kreaturen gab und warum diese so schlimme Dinge taten.
Der Wind hörte auf zu wehen.
Die junge Frau stand auf und ging langsam von Sina weg.
Sina konnte in ihrem Kopf die Stimmen ihrer Freunde hören, die sie.
Die junge Frau hielt an, drehte sich aber nicht um. Ihre Haare wehten weiterhin im Wind obwohl gar kein Wind wehte.
Auch Sina stand auf. Schließlich drehte sich die Frau um und lächelte.
"Sina, wärst du so lieb und grüßt Ari von mir? Sag ihr einfach: Schöne Grüße von Salina, ja?" frage die Frau mit einer alles erwärmenden Stimme.
Sina wollte gerade fragen woher sie Ari kenne, doch dann erwachte sie bei ihren Freunden.
Alle waren sie um sie herum. Rocky, Ari und Cora.
Sina war glücklich diese schöne Begegnung gehabt zu haben und sie hätte schwören können, dass ein sanfter Wind sie hier in der Kanalisation ihe Wange gestreichelt habe......
Sina hörte auf, die junge Frau zu umarmen und schrat zwei Schritte zurück. Die Frau schaute sie freundlich an.
Immer noch zog der Wind in einer warmen sanften Brise durch ihre Haare. Es war ein so friedvolles Gefühl.
Sie blickten sich einfach nur schweigend an. Für diesem Moment brauchte man keine Worte und kein Satz hätte das aussagen können, was gefühlt wurde.
"Setz dich, Sina" sagte die Frau und zeigte mit ihrer Hand zu zwei passenden Steinen in der Nähe.
Sina nickte und nahm auf einem der Steine Platz. Es war ein friedlicher Platz geworden. Kaum vorzustellen, dass hier eben dutzende Untote vernichtet wurden, dachte sie sich.
"Denk am Besten daran nicht mehr" sagte überraschend die Frau und nahm ebenfalls Platz auf dem verbliebenden Stein.
Sina war überrascht und verwundert. Die junge Frau kicherte und hielt sich dabei die Hand vor den Mund.
"Du bist die Goldhexe, richtig?" fragte Sina zurückhaltend. Sie wollte auf keinem Fall unverschämt rüberkommen. "Ja und Nein" antwortete die Frau. Sina verstand nicht und bevor sie gelegenheit bekam, wiedermals dessen zu erfragen, unterbrach sie die Frau mit einer Fingerbewegung.
"Richtig wäre als Antwort: Ich war die Goldhexe. Doch wie du sicherlich weißt lebe ich nicht mehr. Genau genommen bist du jetzt in diesem Zeitalter die Goldhexe. Nein. Ganz stimmt das nicht, meine kleine... du wirst erst noch zur Goldhexe" erzählte die Frau ruhig und sachlich.
Die Tatsache verwunderte Sina stark, denn nach ihrem -Anfall- wo die goldene Macht in ihr erweckt wurde und sie im Orbelfen-Wäldchen alle Goblins besiegte, schien doch auszusagen, dass sie als Goldhexe erwacht sei.
Das alles scheint kompliziert zu sein, dachte sie sich. "Das ist es auch!" sprach die Frau ermüdend.
"Was du dort im Wald gespürt und gemacht hast, war nur ein winziger Bruchteil der goldenen Magie. Etwas, was du noch nicht kontrollieren kannst. Auch kannst du noch nicht erkennen, was du damit machen kannst. Aber das kommt alles, wenn du älter und weiser wirst" sprach die Frau.
"Wieso bist du hier? Wie kannst du hier sein, wenn du Tot bist?" erfragte Sina neugierig.
Die Frau dachte kurz mit geschlossenen Augen nach und schmunzelte leise. Sina erkannte ein paar ihrer eigenen Charakterzüge in dieser Frau.
"Schwer zu erklären. Es stimmt. Ich bin Tot und kann nicht mehr teilnehmen an dem irdischen Leben, so wie du, aber ich kann mit meinen Nachfahren kontakt aufnehmen. Und du bist meine Nachfahrin" antwortete die Frau langsam und überlegt.
Sina begann zu kichern.
"Du versucht dich so auszudrücken, dass selbst Babys dich verstehen" sagte Sina und begann zu lachen.
Die junge Frau begann ebenfalls zu lachen. Es war ein herzhaftes Gefühl. Zwei friedvolle Personen herzhaft am lachen.
"Du hast Recht. Ich möchte es dir halt so einfach wie möglich erklären. Ich in deinem Alter verstand so vieles damals nicht, was sehr schade war" erwiderte die Frau freundlich.
"Ich glaube Rocky und die Anderen würden dich sicherlich mögen" sagte Sina leise. Sina grinste und dachte an ihre Freunde.
"Bestimmt. Weißt du Sina... auch ich ging einst wie du auf Reise und traf viele wunderbare Freunde. Es war die schönste Zeit meines Lebens. Ich sah die unglaublichsten Dinge, lernte die tollsten Zauber, erkundete die unheimlichsten Orte und besiegte mit meinen Freunden die schlimmsten Feinde. Das ist eine kostbare Erfahrung" erzählte die Frau ausgiebig.
Sina erkannte sich selbst in der Frau wieder.
"Ich habe eine Frage, die mich seit kurzem beschäftigt. Etwas was mir Angst macht" stammelte Sina nachdenklich.
Die Frau blickte nun ernst zu Sina. Sie wusste genau, was Sina meinte.
"Das goldene Licht das schwarz wird und alles vernichtet" sagte die Frau und Sina schrak auf.
Es war teilweise schon etwas unheimlich, so tief durchschaut zu werden, aber gleichzeitig auch sehr befreiend. Sina nickte betrübt.
"Für ein kleines liebes Mädchen wie dich ist dies sicherlich sehr schwer zu verstehen, aber meine kleine Sina du musst akzeptieren, dass nicht alles auf der Welt gut und schön ist. Wo Licht ist, da ist auch die Finsternis und wo die Finsternis ist, scheint irgendwo auch das Licht. Beides gehört zu Natur dazu und dient als Gleichgewicht. Ich kann verstehen, dass du Angst hast mit deiner Kraft anderen weh zu tun, aber dein Traum war nur ein Traum. Er sollte dir aufzeigen, dass die Dunkelheit einen berechtigten Platz hat auf der Welt und selbst die goldene Magie sie nicht vertreiben kann. Die Dunkelheit ist ebenfalls Teil der goldenen Magie" erzählte die junge Frau nachdenklich und mit ernster Stimme.
"Wie meinst du das, dass die Dunkelheit teil von ihr ist?" fragte Sina schlagartig.
Die Frau lächelte.
"Nun. Die goldene Magie ist eine der zwei uralten Magien der Natur. Sie besteht aus allen 6 Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Licht und Dunkelheit. Wenn alle diese Elemente magisch vereint werden, wird daraus uralte Magie. Und je nachdem ob jemand gutes oder schlechtes sie nutzt ändert sie ihre Farbform. Nutzt ein gutes Wesen diese Magie wird sie golden... fast schon weiss. Nutzt aber ein böses Wesen diese Magie wird sie silbern und wirkt fast schwarz. Das hast du in deinem Traum gesehen, Sina" erläuterte die Frau ausgiebig.
Sina verstand dies sofort und war froh dies so umfassend erklärt bekommen zu haben. Sie wusste nicht, dass selbst die Dunkelheit so wichtig ist udn seinen Platz habe auf dieser Welt. Zum ersten Mal verstand sie warum es auch bösen Menschen und Kreaturen gab und warum diese so schlimme Dinge taten.
Der Wind hörte auf zu wehen.
Die junge Frau stand auf und ging langsam von Sina weg.
Sina konnte in ihrem Kopf die Stimmen ihrer Freunde hören, die sie.
Die junge Frau hielt an, drehte sich aber nicht um. Ihre Haare wehten weiterhin im Wind obwohl gar kein Wind wehte.
Auch Sina stand auf. Schließlich drehte sich die Frau um und lächelte.
"Sina, wärst du so lieb und grüßt Ari von mir? Sag ihr einfach: Schöne Grüße von Salina, ja?" frage die Frau mit einer alles erwärmenden Stimme.
Sina wollte gerade fragen woher sie Ari kenne, doch dann erwachte sie bei ihren Freunden.
Alle waren sie um sie herum. Rocky, Ari und Cora.
Sina war glücklich diese schöne Begegnung gehabt zu haben und sie hätte schwören können, dass ein sanfter Wind sie hier in der Kanalisation ihe Wange gestreichelt habe......
Teil 22 - Legendentraum. Der Phönix der goldenen Hexe!
Alles war schwarz geworden.
Warum eigentlich? Alles was Sina noch erblickte war das flackern und flimmern des Phönix. Das Gefühl Cora gerettet zu haben war unbeschreiblich für sie.
Dennoch... Sie war so müde. So unentlich müde. So eine Beschwörung kostet anscheinend sehr viel Energie, dachte sie sich, während weiterhin alles dunkel um sie wurde.
Alles war wieder still.
Verdammt das hatte ich doch schon einmal, dachte sich sich genervt. Und wieder drang sie ein, die Welt der Träume. Waren es überhaupt Träume? Oder waren es Visionen der Vergangenheit? Sie wollte sich sowas nicht weiter stellen. Sie wollte einfach mal etwas akzeptieren. Cora war gerettet. Das ist alles was zählt und zählen wird.
Und so begannen in der wie Nebel umherwandernden Dunkelheit die Bilder vor ihren Augen zu erscheinen.....
Sina konnte ein liebliches Tal erkennen. In der Mitte einer Schlucht stand eine hübsche junge Frau. Sie war sicherlich so mitte zwanzig, hatte dunkelblondes längeres Haar, welches sanft wie eine Feder im Wind wehte.
Ihre Kleidung war recht dunkel gehalten. Schwarzer Hexenmantel mit viel symbolischen Schmuck. Obwohl die hübsche Frau schwarz trug, überkam Sina kein Gefühl von Negativität oder etwas sehr sehr bösen. Im Gegenteil. Eine liebliche, bekannte Aura umhüllte die Frau.
Diese hatte ein freundliches Gesicht. Ihr Ausdruck könnte aussagen, dass sie absolut glücklich mit sich und der Welt ist. Sina war fasziniert von ihr.
Sie bemerkte aber auch, dass die Frau rundum von einer ganzen Armee von Skeletten und anderen Untoten umstellt war.
Was für ein bedrückendes Gefühl, doch die Frau schien weder Bedrängnis, noch Angst zu haben. Wer war diese Frau, fragte Sina sich ausgiebig.
Wie könne sie nur so ruhig bleiben, während hunderte von Untoten ihr gegenüber standen und sie vermutlich gleich töten würden?
Es war nichts zu hören. Die Untoten griffen an und schreiteten vorwärts. Die Frau zog ein warmes lächeln auf und streckte ihren rechten Arm gen Himmel.
Ein rotgelbes leuchten umfasste ihre Hand und kurz danach schoss ein sanfter goldener Strahl hoch bis in die Wolken.
Die Frau senkte ihren Arm wieder. Die Untoten hielten schlagartig an und blickten verstörend zum Himmel. Nichts rührte sich und alles war still. Was hatte sie getan? Schlagartig durchbrach ein glühendes Wesen die Wolkendecke und raste mit einer geradezu magischen Geschwindigkeit tief hinab ins Tal.
Sina konnte dann erkennen was da angeflogen kam. Es war ein Phönix. Nein, es war der gleiche Phönix, den auch sie beschwor.
Die Untoten schienen beängstigt, was ansich schon etwas darstellt was unmöglich sein sollte. Untote haben keine Angst, denn es gibt nichts mehr was sie zu befürchten hätten und doch war es so. Wieso war es nur so? Gab es etwas was all dem entsagt? Was sogar der Natur in sich selbst widerspräche?
Der Phönix schloss sein Flügel schützend um sich. Jedenfalls nahm Sina dies an. Dann öffnete der Phönix blitzschnell die Flügel und ganze Wellen aus Feuer schoss wie die Flut im Meer über udn durch das gesamte Tal.
Alle Untoten wurden mit einem Schlag verbrannt. Das Feuer umhüllte sogar die Bäume, die Pflanzen, das Gras.. und doch tat ihnen das Feuer keinen Schaden.
Der Phönix löste sich in einer Explosion aus rotem Glitzer auf, was Sina wirklich schön fand. Die Frau stand weiterhin im Tal und lächelte noch immer.
Sie streckte den Arm nach Vorne und ließ etwas von dem verschwindenen roten Glitzer auf ihren Handrücken rieseln.
Sina verstand nicht, wieso die Frau dies machte.
Die Frau richtete ihren Kopf zu Sina und blickte sie an. Sina war schlagartig erstaunt und meinte zu glauben, dass sie hier im Traum unsichtbar wäre.
Die Frau begann auf Sina zuzugehen. Ihr Haar wehte im Wind und warme Aura umhüllte Sinas Herz.
"Das Feuer verbrennt alles was im Weg ist. Doch so zerstörerisch es auch scheinen mag, so dient selbst die Zerstörung zur wahren Reinigung. Dort wo das zerstörte gereinigt wurde, kann neues Leben entstehen" sprach die Frau sanft. Sie hielt direkt vor Sina an und blickte ihr tief in die Augen.
Sie hob die Hand und streichelte Sina über die Wange.
Sie durchstreifte ein Gefühl des befreitseins, des entlosen Glückes und ungestüm griff sie nach der Frau und umarmte diese.
Der Wind küsste beide und ihre Haare wehten wie göttliche Schleier im Licht. Sie mussten viele besprechen und endlich war die Zeit reif dafür.
Die Frau streichelte Sina durchs Haar und Sina wusste wen sie vor sich hatte. Die Goldene Hexe. Ihre eigene Ahnin und endlich spürte sie ein längst verlorenes Gefühl... Das Gefühl bei seiner Familie zu sein...........
Warum eigentlich? Alles was Sina noch erblickte war das flackern und flimmern des Phönix. Das Gefühl Cora gerettet zu haben war unbeschreiblich für sie.
Dennoch... Sie war so müde. So unentlich müde. So eine Beschwörung kostet anscheinend sehr viel Energie, dachte sie sich, während weiterhin alles dunkel um sie wurde.
Alles war wieder still.
Verdammt das hatte ich doch schon einmal, dachte sich sich genervt. Und wieder drang sie ein, die Welt der Träume. Waren es überhaupt Träume? Oder waren es Visionen der Vergangenheit? Sie wollte sich sowas nicht weiter stellen. Sie wollte einfach mal etwas akzeptieren. Cora war gerettet. Das ist alles was zählt und zählen wird.
Und so begannen in der wie Nebel umherwandernden Dunkelheit die Bilder vor ihren Augen zu erscheinen.....
Sina konnte ein liebliches Tal erkennen. In der Mitte einer Schlucht stand eine hübsche junge Frau. Sie war sicherlich so mitte zwanzig, hatte dunkelblondes längeres Haar, welches sanft wie eine Feder im Wind wehte.
Ihre Kleidung war recht dunkel gehalten. Schwarzer Hexenmantel mit viel symbolischen Schmuck. Obwohl die hübsche Frau schwarz trug, überkam Sina kein Gefühl von Negativität oder etwas sehr sehr bösen. Im Gegenteil. Eine liebliche, bekannte Aura umhüllte die Frau.
Diese hatte ein freundliches Gesicht. Ihr Ausdruck könnte aussagen, dass sie absolut glücklich mit sich und der Welt ist. Sina war fasziniert von ihr.
Sie bemerkte aber auch, dass die Frau rundum von einer ganzen Armee von Skeletten und anderen Untoten umstellt war.
Was für ein bedrückendes Gefühl, doch die Frau schien weder Bedrängnis, noch Angst zu haben. Wer war diese Frau, fragte Sina sich ausgiebig.
Wie könne sie nur so ruhig bleiben, während hunderte von Untoten ihr gegenüber standen und sie vermutlich gleich töten würden?
Es war nichts zu hören. Die Untoten griffen an und schreiteten vorwärts. Die Frau zog ein warmes lächeln auf und streckte ihren rechten Arm gen Himmel.
Ein rotgelbes leuchten umfasste ihre Hand und kurz danach schoss ein sanfter goldener Strahl hoch bis in die Wolken.
Die Frau senkte ihren Arm wieder. Die Untoten hielten schlagartig an und blickten verstörend zum Himmel. Nichts rührte sich und alles war still. Was hatte sie getan? Schlagartig durchbrach ein glühendes Wesen die Wolkendecke und raste mit einer geradezu magischen Geschwindigkeit tief hinab ins Tal.
Sina konnte dann erkennen was da angeflogen kam. Es war ein Phönix. Nein, es war der gleiche Phönix, den auch sie beschwor.
Die Untoten schienen beängstigt, was ansich schon etwas darstellt was unmöglich sein sollte. Untote haben keine Angst, denn es gibt nichts mehr was sie zu befürchten hätten und doch war es so. Wieso war es nur so? Gab es etwas was all dem entsagt? Was sogar der Natur in sich selbst widerspräche?
Der Phönix schloss sein Flügel schützend um sich. Jedenfalls nahm Sina dies an. Dann öffnete der Phönix blitzschnell die Flügel und ganze Wellen aus Feuer schoss wie die Flut im Meer über udn durch das gesamte Tal.
Alle Untoten wurden mit einem Schlag verbrannt. Das Feuer umhüllte sogar die Bäume, die Pflanzen, das Gras.. und doch tat ihnen das Feuer keinen Schaden.
Der Phönix löste sich in einer Explosion aus rotem Glitzer auf, was Sina wirklich schön fand. Die Frau stand weiterhin im Tal und lächelte noch immer.
Sie streckte den Arm nach Vorne und ließ etwas von dem verschwindenen roten Glitzer auf ihren Handrücken rieseln.
Sina verstand nicht, wieso die Frau dies machte.
Die Frau richtete ihren Kopf zu Sina und blickte sie an. Sina war schlagartig erstaunt und meinte zu glauben, dass sie hier im Traum unsichtbar wäre.
Die Frau begann auf Sina zuzugehen. Ihr Haar wehte im Wind und warme Aura umhüllte Sinas Herz.
"Das Feuer verbrennt alles was im Weg ist. Doch so zerstörerisch es auch scheinen mag, so dient selbst die Zerstörung zur wahren Reinigung. Dort wo das zerstörte gereinigt wurde, kann neues Leben entstehen" sprach die Frau sanft. Sie hielt direkt vor Sina an und blickte ihr tief in die Augen.
Sie hob die Hand und streichelte Sina über die Wange.
Sie durchstreifte ein Gefühl des befreitseins, des entlosen Glückes und ungestüm griff sie nach der Frau und umarmte diese.
Der Wind küsste beide und ihre Haare wehten wie göttliche Schleier im Licht. Sie mussten viele besprechen und endlich war die Zeit reif dafür.
Die Frau streichelte Sina durchs Haar und Sina wusste wen sie vor sich hatte. Die Goldene Hexe. Ihre eigene Ahnin und endlich spürte sie ein längst verlorenes Gefühl... Das Gefühl bei seiner Familie zu sein...........
Mittwoch, 11. Mai 2016
Teil 21 - Sina beschwört den Phönix! Der Plan des Kultes-Special!!!
Sie folgten der glitzernden Spur durch die Straßen und Gassen.
Ermüdend hörte die funkelnde Spur beim stinkenden Eingang zur Kanalisation auf. Sina blieb vor dem Eingang stehen und atmete tief durch.
Dort müssen sie Cora mit reingenommen haben, dachte sie sich. "Lass uns hinuntergehen, Sina" sagte Rocky in einem leisen Ton, der immer noch auf Sinas Schulter saß. Sina nickte und ging langsam den dunklen stinkenden Gang runter in die Kanalisation.
Sehr schwach war vereinzelnd etwas von Aris Glitzer übrig geblieben, woran sie sich orientierten.
Der Gestank ließ Sina die Augen tränen. Sie begann sich schützend die Hand vor die Nase und den Mund zu halten in der Hoffnung, es würde den Gestank dämpfen, was leider nicht der Fall war. Rocky schien der Gestank absolut kalt zu lassen.
Mit sehr ernster Miene hielt er immer wieder Ausschau nach winzigen Glitzerpartikeln von Ari.
Sie gingen weiter und geschwind versuchte Sina stets den ganzen Kot und anderen Unrat auszuweichen, der stetig ihren Weg kreuzte.
Schließlich entdeckte Rocky in der Ferne Ari und murmelte sofort lauthals los: "Dahinten.. dahinten. Da ist Ari!".
Sina hielt kurz an um sich dessen auch zu vergewissern, doch ihre tränenden Augen konnten nur sperrlich Ari entdecken. Sie ging weiter und auch Ari bemerkte schließlich, dass ihre beiden Freunde zu ihr angekommen waren.
"Psst... nicht so laut" flüsterte Ari. Sina rieb sich die Augen und Rocky hüpfte gezielt von Sinas Schulter runter.
"Sind sie da?" fragte Rocky leise mit Blick auf einer tiefer gehenden Steintreppe. "Ja. Sie sind dort hinunter gegangen und sind jetzt in einem großen ründlichen Raum und diskutieren über irgendwas rituelles. Cora haben sie auf einen Altar hingelegt" erwiderte Ari flüsternd.
"Dann müssen wir uns beeilen. Die wollen die kleine sicherlich für irgendwas schlechtes nutzen oder opfern" sprach Rocky mit bösem Blick.
Wir müssen was tun. Die dürfen Cora nichts antun" mischte sich schließlich Sina besorgt ein. Rocky blickte zu ihr hoch und nickte zustimmend.
"Das wird kein Kinderspiel. Lasst uns runter gehen" sprach Rocky und sprang nach und nach die Treppenstufen hinab.
Sina und Ari folgten vorsichtig. Nach kurzer Zeit erreichten sie den ründlichen Raum. Es war eine altmodische große unterirdische Zisterne.
Sie betraten den Raum und wurden sofort von den Kultisten bemerkt. Regeungslos lag Cora in am Ende des Raumes auf einem geschmückten Altar und vor ihr stand eine finster wirkende Frau, vermutlich eine dunkle Magierin.
Was haben wir denn da? Da wollen wohl welche ihre kleine Freundin zurückhaben, was?" sagte die Magerin mit einem provokanten lachen in der Stimme.
"Was habt ihr mit Cora vor?" schrie Sina ungestüm raus, was Rocky und Ari schlagartig aus der Fassung brachte.
Die Magerin grinste. "Was wir vor haben? Sie unseren dunklen Gott opfern. Sie hat eine große mange an magischer Energie und ist ein wunderbares Opfer. Und passend. Sie hat schließlich ihre ganze Familie mit einem Schlag vernichtet. Ja. Genau sowas liebt unser dunkler Gott" erwiderte die Magerin erzählfreudig mit einem gemeinen hinterhältigen Blick.
"Gar nichts werdet ihr" schrie Rocky auf und rannte blitzartig in Richtung Altar.
Die 4 Kultisten hoben gleizeitig ihre Hand und riefen ebenfalls gleichzeitig: "Schattenmagie: Dunkle Barriere".
Eine violette düstere Barriere, wie eine Wand, zog eine Grenze durch den Raum. Rocky sprang und schlug mit geballter Faust an die Barriere. Ein gewaltiges Knallen ließ Rocky abprallen und mit einer starken Geschwindigkeit zurück zu Sina fliegen, wo er schmerzhaft gegen die Wand krachte, was diese leicht zerstörte.
Die Magerin begann zu lachen.
Sina blickte besorgt zu Rocky, der sich aber wieder aufrichtete und sich kleine Steinbrochen von der Kleidung wischte.
"Wir müssen zusammen Magie nutzen" sagte Ari flüchtig. Rocky ging nach vorne und hielt neben Sina an.
"Ja. Anders kriegen wir das Mistding nicht kaputt" erwiderte er zornig mit grimmiger Stimme.
Sina zog einen ernsten Blick auf.
Sie wusste, dass sie was machen musste um zu verhindern, dass Cora geopfert wird. Sie wollte eine alte Technik anwenden, die sie vorher nur sperrlich beherrschte, aber sie wusste genau, dass sie anders keine Chance hätte.
Ihre Feuerherzchen würden sicherlich nicht ausreichen. Sie biss sich leicht auf die Unterlippe.
"Okay seit ihr bereit?" fragte Sina mit ernster Stimme ihre Freunde. Ari zeigte keine Reaktion, was wohl wieder einmal aufzeigte, dass Ari immer bereit ist. Rockys Miene wurde von grimmig zu grinsend.
Los Leute" rief er auf. Alle drei leuchteten in ihren passenden Farben auf. Ari bläulich, Sina rötlich und Rocky in einem grünbraunen leuchten.
Die Magerin runzelte die Stirn und wollte sehen, was die drei können.
Ari war die Erste die etwas nach Vorne flog und rief: "Lichtmagie: Heilige Entgegensprechung". Mehrere magischen blaue Zauberkreise umhüllten Ari und schossen sehr schnell dutzende Lichtnadeln ab, die Richtung Barriere flogen.
Schließlich kam Rocky der merkwürdige Hsndbewegungen machte und aus der Boden erhob sich, durch einen erscheinenden Zauberkreis eine Art Eisenklumpen, der gewaltig zur Barriere katapultiert wurde.
Sina hielt ihre Arme nach Vorne und legte ihre Hande so aneinander, als würde sie sie etwas aus ihren Händen abschießen. Rot-Orangenes Licht umhüllte ihre Hände und sie rief laut: "Feuermagie: Flammenstrahl". Ein gewaltiger starkler Feuerwall floß aus Sinas Händen zur Barriere, der Sina selbst sogar langsam nach hinten rutschen ließ.
Die drei Attacken knallten mit aller Kraft gegen die Barriere und eine gewaltige bunte Explosion entfachte den gesamten Raum.
Die Druckwelle ließ Rocky und Sina zu Boden fallen.
Schnell richteten sie sich wieder auf und erschraken. Nicht... Die Barriere hatte nicht einen einzigen Kratzer.
Die Magerin begann richtig laut zu lachen. "Was? Das ist alles was ihr gemeinsam drauf habt?" fragte die Magerin provokant und hob ein Athame von einem kleinen Tisch auf.
Sina fiel schockiert auf die Knie.
Selbst gemeinsam konnten sie nichts machen und dabei hatte sie extra ihre stärkste Attacke eingesetzt.
Die Magerin ging langsam zum Altar und blieb neben der regungslosen Cora stehen. Sie hob das Athame über Cora.
"Sie will doch nicht???" stammelte Rocky erschöpft, der daraufhin hinfiel.
"Nein.." murmelte Sina mit großen Augen. Die Magerin begann finster zu kichern, während sie das Athame zielgerichtet über Cora zum stich ausrichtete.
"Nein!" schrie Sina und schlug mit beiden Händen auf den Boden. Ihre rote Kugel fiel aus ihrer Tasche und lag direkt vor unter ihr.
Tränen floß über Sinas Gesicht und gleitete langsam hinunter.
Die Magerin wollte gerade zustechen, doch als eine von Sinas Tränen auf die Kugel tropfte begann diese in einem unglaublichen Licht zu glühen.
Von der Kugel ging eine solche Energie aus, dass die Magerin sofort wie gelähmt verharrte.
Sina hob mit beiden Händen die leuchtende Kugel auf.
Wie aus einem tiefsen Instink angetrieben rief sie so laut sie konnte: "Bitte hilf mir!". Die Kugel entfachte ein gewaltiges Licht das zur Decke schoss und das langsam zu einem Wesen wurde.
Nach und nach nam das Licht gestalt an und aus dem Licht wurde sogar Feuer und schlussendlich war es vollkommen. Es war ein gewaltiger Phönix erschienen, dessen Funken und glitzer den ganzen Raum einhüllten.
Weiterhin waren die Kultisten samt ihrer Anführerin wie gelähmt. Sina kniete noch immer und hielt die Kugel, doch ihr Blick war leicht wie in Trance.
Rocky war ebenfalls wie gelähmt. Selbst er hatte sowas noch nie gesehen. Ari sank langsam zu Boden. Vermutlich waren auch ihre Kräfte zuende.
Die Magerin kam wieder innerlich zu sich und sie und ihre Kultisten ließen ihre Energie in die Barriere fließen um diese zu verstärken.
Der Phönix krächzte und breitete seine Flügel aus und schoss eine ganze Armee aus Flammen gegen die Barriere die zerbrach, als wäre Glas von Steinen zertrümmert worden. Das Feuer traf sowohl die Magerin wie auch ihre Anhänger und verbrannte diese zu Asche. Wie durch ein Wunder fügten die Flammen, die mitlerweile den ganzen Raum entflammten weder Cora noch den andere Schaden zu.
Das Gegenteil war der Fall. Cora begann schlagartig aufzuwachen und Sina sowie Rocky erhielten ihre Energie zurück. Selbst Ari begann wieder zu fliegen.
Sina war wie in Trance. Es war so als könnte sie direkt den Phönix kontrollieren. Aber auch ein Gefühl das langen kennens war in ihr zu finden.
Es war als wäre es nicht das erste Mal das sie und der Phönix sich sehen oder zusammen kämpften.
Der Phönix glühte auf und verschwand in ein zerfallen in Millionen von Glitzerfunken. Cora war gerettet. Sina war froh.
Alles war wieder gut ausgegangen und so fiel glücklich erschöpft zu Boden. Die Kugel leuchtete nicht mehr, dafür aber nun um so strahlender in Sinas Herzen......
Ermüdend hörte die funkelnde Spur beim stinkenden Eingang zur Kanalisation auf. Sina blieb vor dem Eingang stehen und atmete tief durch.
Dort müssen sie Cora mit reingenommen haben, dachte sie sich. "Lass uns hinuntergehen, Sina" sagte Rocky in einem leisen Ton, der immer noch auf Sinas Schulter saß. Sina nickte und ging langsam den dunklen stinkenden Gang runter in die Kanalisation.
Sehr schwach war vereinzelnd etwas von Aris Glitzer übrig geblieben, woran sie sich orientierten.
Der Gestank ließ Sina die Augen tränen. Sie begann sich schützend die Hand vor die Nase und den Mund zu halten in der Hoffnung, es würde den Gestank dämpfen, was leider nicht der Fall war. Rocky schien der Gestank absolut kalt zu lassen.
Mit sehr ernster Miene hielt er immer wieder Ausschau nach winzigen Glitzerpartikeln von Ari.
Sie gingen weiter und geschwind versuchte Sina stets den ganzen Kot und anderen Unrat auszuweichen, der stetig ihren Weg kreuzte.
Schließlich entdeckte Rocky in der Ferne Ari und murmelte sofort lauthals los: "Dahinten.. dahinten. Da ist Ari!".
Sina hielt kurz an um sich dessen auch zu vergewissern, doch ihre tränenden Augen konnten nur sperrlich Ari entdecken. Sie ging weiter und auch Ari bemerkte schließlich, dass ihre beiden Freunde zu ihr angekommen waren.
"Psst... nicht so laut" flüsterte Ari. Sina rieb sich die Augen und Rocky hüpfte gezielt von Sinas Schulter runter.
"Sind sie da?" fragte Rocky leise mit Blick auf einer tiefer gehenden Steintreppe. "Ja. Sie sind dort hinunter gegangen und sind jetzt in einem großen ründlichen Raum und diskutieren über irgendwas rituelles. Cora haben sie auf einen Altar hingelegt" erwiderte Ari flüsternd.
"Dann müssen wir uns beeilen. Die wollen die kleine sicherlich für irgendwas schlechtes nutzen oder opfern" sprach Rocky mit bösem Blick.
Wir müssen was tun. Die dürfen Cora nichts antun" mischte sich schließlich Sina besorgt ein. Rocky blickte zu ihr hoch und nickte zustimmend.
"Das wird kein Kinderspiel. Lasst uns runter gehen" sprach Rocky und sprang nach und nach die Treppenstufen hinab.
Sina und Ari folgten vorsichtig. Nach kurzer Zeit erreichten sie den ründlichen Raum. Es war eine altmodische große unterirdische Zisterne.
Sie betraten den Raum und wurden sofort von den Kultisten bemerkt. Regeungslos lag Cora in am Ende des Raumes auf einem geschmückten Altar und vor ihr stand eine finster wirkende Frau, vermutlich eine dunkle Magierin.
Was haben wir denn da? Da wollen wohl welche ihre kleine Freundin zurückhaben, was?" sagte die Magerin mit einem provokanten lachen in der Stimme.
"Was habt ihr mit Cora vor?" schrie Sina ungestüm raus, was Rocky und Ari schlagartig aus der Fassung brachte.
Die Magerin grinste. "Was wir vor haben? Sie unseren dunklen Gott opfern. Sie hat eine große mange an magischer Energie und ist ein wunderbares Opfer. Und passend. Sie hat schließlich ihre ganze Familie mit einem Schlag vernichtet. Ja. Genau sowas liebt unser dunkler Gott" erwiderte die Magerin erzählfreudig mit einem gemeinen hinterhältigen Blick.
"Gar nichts werdet ihr" schrie Rocky auf und rannte blitzartig in Richtung Altar.
Die 4 Kultisten hoben gleizeitig ihre Hand und riefen ebenfalls gleichzeitig: "Schattenmagie: Dunkle Barriere".
Eine violette düstere Barriere, wie eine Wand, zog eine Grenze durch den Raum. Rocky sprang und schlug mit geballter Faust an die Barriere. Ein gewaltiges Knallen ließ Rocky abprallen und mit einer starken Geschwindigkeit zurück zu Sina fliegen, wo er schmerzhaft gegen die Wand krachte, was diese leicht zerstörte.
Die Magerin begann zu lachen.
Sina blickte besorgt zu Rocky, der sich aber wieder aufrichtete und sich kleine Steinbrochen von der Kleidung wischte.
"Wir müssen zusammen Magie nutzen" sagte Ari flüchtig. Rocky ging nach vorne und hielt neben Sina an.
"Ja. Anders kriegen wir das Mistding nicht kaputt" erwiderte er zornig mit grimmiger Stimme.
Sina zog einen ernsten Blick auf.
Sie wusste, dass sie was machen musste um zu verhindern, dass Cora geopfert wird. Sie wollte eine alte Technik anwenden, die sie vorher nur sperrlich beherrschte, aber sie wusste genau, dass sie anders keine Chance hätte.
Ihre Feuerherzchen würden sicherlich nicht ausreichen. Sie biss sich leicht auf die Unterlippe.
"Okay seit ihr bereit?" fragte Sina mit ernster Stimme ihre Freunde. Ari zeigte keine Reaktion, was wohl wieder einmal aufzeigte, dass Ari immer bereit ist. Rockys Miene wurde von grimmig zu grinsend.
Los Leute" rief er auf. Alle drei leuchteten in ihren passenden Farben auf. Ari bläulich, Sina rötlich und Rocky in einem grünbraunen leuchten.
Die Magerin runzelte die Stirn und wollte sehen, was die drei können.
Ari war die Erste die etwas nach Vorne flog und rief: "Lichtmagie: Heilige Entgegensprechung". Mehrere magischen blaue Zauberkreise umhüllten Ari und schossen sehr schnell dutzende Lichtnadeln ab, die Richtung Barriere flogen.
Schließlich kam Rocky der merkwürdige Hsndbewegungen machte und aus der Boden erhob sich, durch einen erscheinenden Zauberkreis eine Art Eisenklumpen, der gewaltig zur Barriere katapultiert wurde.
Sina hielt ihre Arme nach Vorne und legte ihre Hande so aneinander, als würde sie sie etwas aus ihren Händen abschießen. Rot-Orangenes Licht umhüllte ihre Hände und sie rief laut: "Feuermagie: Flammenstrahl". Ein gewaltiger starkler Feuerwall floß aus Sinas Händen zur Barriere, der Sina selbst sogar langsam nach hinten rutschen ließ.
Die drei Attacken knallten mit aller Kraft gegen die Barriere und eine gewaltige bunte Explosion entfachte den gesamten Raum.
Die Druckwelle ließ Rocky und Sina zu Boden fallen.
Schnell richteten sie sich wieder auf und erschraken. Nicht... Die Barriere hatte nicht einen einzigen Kratzer.
Die Magerin begann richtig laut zu lachen. "Was? Das ist alles was ihr gemeinsam drauf habt?" fragte die Magerin provokant und hob ein Athame von einem kleinen Tisch auf.
Sina fiel schockiert auf die Knie.
Selbst gemeinsam konnten sie nichts machen und dabei hatte sie extra ihre stärkste Attacke eingesetzt.
Die Magerin ging langsam zum Altar und blieb neben der regungslosen Cora stehen. Sie hob das Athame über Cora.
"Sie will doch nicht???" stammelte Rocky erschöpft, der daraufhin hinfiel.
"Nein.." murmelte Sina mit großen Augen. Die Magerin begann finster zu kichern, während sie das Athame zielgerichtet über Cora zum stich ausrichtete.
"Nein!" schrie Sina und schlug mit beiden Händen auf den Boden. Ihre rote Kugel fiel aus ihrer Tasche und lag direkt vor unter ihr.
Tränen floß über Sinas Gesicht und gleitete langsam hinunter.
Die Magerin wollte gerade zustechen, doch als eine von Sinas Tränen auf die Kugel tropfte begann diese in einem unglaublichen Licht zu glühen.
Von der Kugel ging eine solche Energie aus, dass die Magerin sofort wie gelähmt verharrte.
Sina hob mit beiden Händen die leuchtende Kugel auf.
Wie aus einem tiefsen Instink angetrieben rief sie so laut sie konnte: "Bitte hilf mir!". Die Kugel entfachte ein gewaltiges Licht das zur Decke schoss und das langsam zu einem Wesen wurde.
Nach und nach nam das Licht gestalt an und aus dem Licht wurde sogar Feuer und schlussendlich war es vollkommen. Es war ein gewaltiger Phönix erschienen, dessen Funken und glitzer den ganzen Raum einhüllten.
Weiterhin waren die Kultisten samt ihrer Anführerin wie gelähmt. Sina kniete noch immer und hielt die Kugel, doch ihr Blick war leicht wie in Trance.
Rocky war ebenfalls wie gelähmt. Selbst er hatte sowas noch nie gesehen. Ari sank langsam zu Boden. Vermutlich waren auch ihre Kräfte zuende.
Die Magerin kam wieder innerlich zu sich und sie und ihre Kultisten ließen ihre Energie in die Barriere fließen um diese zu verstärken.
Der Phönix krächzte und breitete seine Flügel aus und schoss eine ganze Armee aus Flammen gegen die Barriere die zerbrach, als wäre Glas von Steinen zertrümmert worden. Das Feuer traf sowohl die Magerin wie auch ihre Anhänger und verbrannte diese zu Asche. Wie durch ein Wunder fügten die Flammen, die mitlerweile den ganzen Raum entflammten weder Cora noch den andere Schaden zu.
Das Gegenteil war der Fall. Cora begann schlagartig aufzuwachen und Sina sowie Rocky erhielten ihre Energie zurück. Selbst Ari begann wieder zu fliegen.
Sina war wie in Trance. Es war so als könnte sie direkt den Phönix kontrollieren. Aber auch ein Gefühl das langen kennens war in ihr zu finden.
Es war als wäre es nicht das erste Mal das sie und der Phönix sich sehen oder zusammen kämpften.
Der Phönix glühte auf und verschwand in ein zerfallen in Millionen von Glitzerfunken. Cora war gerettet. Sina war froh.
Alles war wieder gut ausgegangen und so fiel glücklich erschöpft zu Boden. Die Kugel leuchtete nicht mehr, dafür aber nun um so strahlender in Sinas Herzen......
Dienstag, 10. Mai 2016
Teil 20 - Der Kult. Cora´s Entführung!
Der Tag hatte für alle gut begonnen. Das Geschenk in Form einer magischen Kugel die Sina bekam, erfreute alle zusehens.
Sie hatten sich alle bereits gewaschen und fertig gemacht und gingen nach unten. Sie wollten noch im Gasthaus etwas essen und trinken und sich dann gemütlich auf dem Weg zum nächsten noch unbekannten Ziel machen.
Niemand von ihnen hatte einen Plan wohin es als nächstes gehen soll und vermutlich wollten sich wieder auf gut Glück losmarschieren und ins nächste Unheil rennen, was vermutlich wieder einmal auf sie wartete.
Insgeheim war es ihnen jedoch egal. Egal wohin es ging, egal was passiert. Irgendwas würde sicherlich kommen und sicherlich würden auch sie diese Herausforderung wieder einmal bestehen und dazulernen!
Rocky war als erstes ganz unten und sprintete voreilig zur Theke des Wirts um Essen und Trinken zu bestellen und vermutlich gleich zu bezahlen.
Es ist doch sehr interessant, dass niemand fragt, woher Rocky das Geld dazu habe. Sina und Cora suchten sich einen schönen großen Tisch aus an dem sie gemütlich Platz nahmen.
Sina blickte rüber zu Rocky der wohlgemerkt einen kleinen Plausch mit dem Wirt unternahm, der gerade die Speise zubereitete. Sie wunderte sich darüber, denn eigentlich war Rocky doch ein eher stiller Typ.
Ihr Blick fiel auf einen Waldelfen an einem anderen Tisch. Dieser bemerkte ihren Blick und blickte ebenfalls zu ihr hinüber. Sinas Blick fokussierte auf seinen langen Ohren, was bei ihm durchaus für Unmut sorgte innerlich.
Er begann Sina einen bösen Blick entgegenzuwerfen, woraufhin Sina sofort, aber sanft zu Cora schaute, die gerade einen ihrer Ringe abnahm und mit einem Tuch reinigte.
Ari hatte bereits auf Sinas Kopf Platz genommen, was die aber überhaupt nicht wahrnahm.
Schließlich kam Rocky zu ihnen und nahm mit einem herzhaften Sprung auf einem Stuhl am Tisch platz.
"Essen und Trinken kommt gleich" sagte er, während er versuchte es sich auf den harten Holzstuhl bequem zu machen.
Cora legte ihren Ring wieder an. Es war nicht gerade ein schönes Schmuckexemplar, aber vermutlich hing Cora an dem Ring aus welchen Gründen auch immer.
Sina betrübte das etwas, denn sie hatte keinen Schmuck. Nicht das sie nun Eifersüchtig war auf Cora. Nein, eigentlich fand sie Schmuck auch ganz toll, hat sich aber nie wirklich damit beschäftigt oder als wichtig angesehen.
Der Wirt kam und brachte Essen und Getränke und alle begannen, mit Ausnahme von Ari, zu essen.
Ari flog nah an Rocky heran und schien ihm etwas zuzuflüstern, was aber weder Sina noch Cora verstehen konnten.
"Meinst du? Also ich fühle nichts" antwortete Rocky schmatzend zu Ari, die kurzerhand wieder auf Sinas Kopf platz nahm.
Sinas Neugier wurde wieder einmal geweckt und sie mochte es gar nicht, wenn sie etwas nur zur hälfte mitbekam.
Kurz bevor Sina jedoch ihrer Neugier ausdruck verleihen konnte glühte kurzzeitig die Kugel in ihrer Tasche und es war für sie so, als hätte sie kurz eine warnende Hitze erspürt.
Abgelenkt davon holte sie die Kugel hervor und betrachtete sie.
Da sie aber keine weitere Reaktion zeigte legte sie sie wieder in ihre Tasche. Sina war etwas entnervt davon und sie hatte kein gutes Gefühl.
Plötzlich rissen seltsame Gestalten die Türen zum Gasthaus ein. Alle Gäste richteten ihre Blocke auf die merkwürdigen Typen, die wirklich unheimlich aussahen.
Einer der Vermumten blickte sich schnell um und als sein Blick auf Cora fiel, schrie er: "Da ist sie!".
Cora erschrak. Die seltsamen Gestalten ließen violette magische Zauberkreise um ihre Hände erscheinen und kurz danach schossen sie samit merkwürdige düstere Rauchwellen ab.
Einige der Gäste verfielen in Panik und ein Chaos brach im Gasthaus aus. Der Rauch wurde ziemlich dicht und kaum einer konnte noch einigermaßen sehen.
"Was soll das" schrie Sina und versuchte den Rauch mit ihren Händen wegzuwehen, was aber überhaupt nicht klappte.
Rocky war am husten und wild mit den Armen am wedeln.
"Pff... paff.. bäh.. was soll den der Mist" stammelte er hustend vor sich hin.
In Mitten des ganzen Chaoses schrie Cora stark auf und Sina sowie Rocky versuchten zu schauen was los ist, konnten aufgrund des Rauches aber nichts sehen.
"Cora?? Was ist los?? Wo bist du??" rief Sina geblendet.
Keine Antwort kam zurück und langsam verschwand der Rauch. Endlich konnten sie wieder etwas sehen und bemerkten, dass sie die einzigen waren, die noch im Gasthaus verweilten. Überall waren die Tische umgekippt und die Stühle im Raum verteilt. Speisen lagen auf dem Boden vertreut und ein leichter Qualm schwebte im Raum herum.
Sina versuchte Cora zu finden, doch die war nicht mehr da. "Rocky... Cora ist weg!!!!" rief Sina besorgt.
Rocky blickte sich schnell um und schaute schließlich zu Sina, wo er bemerkte, dass Ari nicht mehr auf Sinas Kopf war. Mit einem eifrigen Sprung auf gelangte er auf Sinas Schulter.
"Diese Typen müssen es auf sie abgesehen haben. Schnell lass sie uns suchen gehen, bevor sie ganz weg sind" sagte Rocky mit hastiger ernster Stimme.
Sina nickte und sofort rannte sie aus dem Gasthaus.
Draußen war geschrei von den Einwohnern zu hören. Sina versuchte sich einen Überblick zu verschaffen, konnte jedoch nicht rausfinden, wohin die Gestalten verschwunden waren. Es gab zu viele Gassen und Straßen vom Gasthaus aus.
"Da lang Sina!" rief Rocky, der mit seiner Hand auf eine Seitengasse zeigte.
"Wieso da lang?" fragte Sina hastig. "Schau doch mal... da ist eine Glitzerspur von Ari. Die ist denen nämlich gefolgt, siehst du?" erwiderte Rocky.
Sina blickte gründlicher und konnte dann auch die glitzernde Spur von Ari entdecken.
Sofort rannte Sina los................
Sie hatten sich alle bereits gewaschen und fertig gemacht und gingen nach unten. Sie wollten noch im Gasthaus etwas essen und trinken und sich dann gemütlich auf dem Weg zum nächsten noch unbekannten Ziel machen.
Niemand von ihnen hatte einen Plan wohin es als nächstes gehen soll und vermutlich wollten sich wieder auf gut Glück losmarschieren und ins nächste Unheil rennen, was vermutlich wieder einmal auf sie wartete.
Insgeheim war es ihnen jedoch egal. Egal wohin es ging, egal was passiert. Irgendwas würde sicherlich kommen und sicherlich würden auch sie diese Herausforderung wieder einmal bestehen und dazulernen!
Rocky war als erstes ganz unten und sprintete voreilig zur Theke des Wirts um Essen und Trinken zu bestellen und vermutlich gleich zu bezahlen.
Es ist doch sehr interessant, dass niemand fragt, woher Rocky das Geld dazu habe. Sina und Cora suchten sich einen schönen großen Tisch aus an dem sie gemütlich Platz nahmen.
Sina blickte rüber zu Rocky der wohlgemerkt einen kleinen Plausch mit dem Wirt unternahm, der gerade die Speise zubereitete. Sie wunderte sich darüber, denn eigentlich war Rocky doch ein eher stiller Typ.
Ihr Blick fiel auf einen Waldelfen an einem anderen Tisch. Dieser bemerkte ihren Blick und blickte ebenfalls zu ihr hinüber. Sinas Blick fokussierte auf seinen langen Ohren, was bei ihm durchaus für Unmut sorgte innerlich.
Er begann Sina einen bösen Blick entgegenzuwerfen, woraufhin Sina sofort, aber sanft zu Cora schaute, die gerade einen ihrer Ringe abnahm und mit einem Tuch reinigte.
Ari hatte bereits auf Sinas Kopf Platz genommen, was die aber überhaupt nicht wahrnahm.
Schließlich kam Rocky zu ihnen und nahm mit einem herzhaften Sprung auf einem Stuhl am Tisch platz.
"Essen und Trinken kommt gleich" sagte er, während er versuchte es sich auf den harten Holzstuhl bequem zu machen.
Cora legte ihren Ring wieder an. Es war nicht gerade ein schönes Schmuckexemplar, aber vermutlich hing Cora an dem Ring aus welchen Gründen auch immer.
Sina betrübte das etwas, denn sie hatte keinen Schmuck. Nicht das sie nun Eifersüchtig war auf Cora. Nein, eigentlich fand sie Schmuck auch ganz toll, hat sich aber nie wirklich damit beschäftigt oder als wichtig angesehen.
Der Wirt kam und brachte Essen und Getränke und alle begannen, mit Ausnahme von Ari, zu essen.
Ari flog nah an Rocky heran und schien ihm etwas zuzuflüstern, was aber weder Sina noch Cora verstehen konnten.
"Meinst du? Also ich fühle nichts" antwortete Rocky schmatzend zu Ari, die kurzerhand wieder auf Sinas Kopf platz nahm.
Sinas Neugier wurde wieder einmal geweckt und sie mochte es gar nicht, wenn sie etwas nur zur hälfte mitbekam.
Kurz bevor Sina jedoch ihrer Neugier ausdruck verleihen konnte glühte kurzzeitig die Kugel in ihrer Tasche und es war für sie so, als hätte sie kurz eine warnende Hitze erspürt.
Abgelenkt davon holte sie die Kugel hervor und betrachtete sie.
Da sie aber keine weitere Reaktion zeigte legte sie sie wieder in ihre Tasche. Sina war etwas entnervt davon und sie hatte kein gutes Gefühl.
Plötzlich rissen seltsame Gestalten die Türen zum Gasthaus ein. Alle Gäste richteten ihre Blocke auf die merkwürdigen Typen, die wirklich unheimlich aussahen.
Einer der Vermumten blickte sich schnell um und als sein Blick auf Cora fiel, schrie er: "Da ist sie!".
Cora erschrak. Die seltsamen Gestalten ließen violette magische Zauberkreise um ihre Hände erscheinen und kurz danach schossen sie samit merkwürdige düstere Rauchwellen ab.
Einige der Gäste verfielen in Panik und ein Chaos brach im Gasthaus aus. Der Rauch wurde ziemlich dicht und kaum einer konnte noch einigermaßen sehen.
"Was soll das" schrie Sina und versuchte den Rauch mit ihren Händen wegzuwehen, was aber überhaupt nicht klappte.
Rocky war am husten und wild mit den Armen am wedeln.
"Pff... paff.. bäh.. was soll den der Mist" stammelte er hustend vor sich hin.
In Mitten des ganzen Chaoses schrie Cora stark auf und Sina sowie Rocky versuchten zu schauen was los ist, konnten aufgrund des Rauches aber nichts sehen.
"Cora?? Was ist los?? Wo bist du??" rief Sina geblendet.
Keine Antwort kam zurück und langsam verschwand der Rauch. Endlich konnten sie wieder etwas sehen und bemerkten, dass sie die einzigen waren, die noch im Gasthaus verweilten. Überall waren die Tische umgekippt und die Stühle im Raum verteilt. Speisen lagen auf dem Boden vertreut und ein leichter Qualm schwebte im Raum herum.
Sina versuchte Cora zu finden, doch die war nicht mehr da. "Rocky... Cora ist weg!!!!" rief Sina besorgt.
Rocky blickte sich schnell um und schaute schließlich zu Sina, wo er bemerkte, dass Ari nicht mehr auf Sinas Kopf war. Mit einem eifrigen Sprung auf gelangte er auf Sinas Schulter.
"Diese Typen müssen es auf sie abgesehen haben. Schnell lass sie uns suchen gehen, bevor sie ganz weg sind" sagte Rocky mit hastiger ernster Stimme.
Sina nickte und sofort rannte sie aus dem Gasthaus.
Draußen war geschrei von den Einwohnern zu hören. Sina versuchte sich einen Überblick zu verschaffen, konnte jedoch nicht rausfinden, wohin die Gestalten verschwunden waren. Es gab zu viele Gassen und Straßen vom Gasthaus aus.
"Da lang Sina!" rief Rocky, der mit seiner Hand auf eine Seitengasse zeigte.
"Wieso da lang?" fragte Sina hastig. "Schau doch mal... da ist eine Glitzerspur von Ari. Die ist denen nämlich gefolgt, siehst du?" erwiderte Rocky.
Sina blickte gründlicher und konnte dann auch die glitzernde Spur von Ari entdecken.
Sofort rannte Sina los................
Samstag, 7. Mai 2016
Teil 19 - Die Kugel des Phönix!
Der Morgen war angebrochen und sie alle wachten nacheinander auf. Nach Sinas furchtbaren Alptraum, entscheiden sie sich allesamt bei Sina im Bett zu schlafen. Gute Freunde beschützen sich gegenseitig und dies half Sina sehr wieder einzuschlafen.
Sina war immer noch recht müde.
Wirklich gut hatte auch beim zweiten Mal nicht geschlafen, wenn sie auch keine weiteren Alpträume hatte.
Cora war es, die zuerst einmal das Zimmerfenster öffnete um die frische Luft des Morgens hinein zu lassen.
Sie blickte zufrieden hinaus und hörte sich das gezwitscher der Vögel an. Rocky sprang von Sinas Bett zu Boden und ging langsam zur Zimmertür, die er mit einem gezielten Sprung öffnete. Er murmelte leise etwas vor sich hin, was aber niemand verstand und ging schließlich aus dem Zimmer hinaus.
Die anderen dachten sich nichts dabei. Schließlich kann es ja sein, dass er mal für kleine Kobolde müsse!
Sina gähnte laut und rieb sich die Augen. Das Vogelgezwitscher ging ihr deutlich auf den keks, weshalb sie nach Cora einen entnervten Blick warf, die das aber nicht mitbekam, da sie weiterhin aus dem Fenster blickte.
Nach einer guten halben Stunde kam Rocky wieder zurück ins Zimmer mit einem verschnürrten Paket in der Hand. Es war kein sonderlich großes Paket und auch eher ründlich eingepackt.
"Sina. Ein Bote, der eben ins Gasthaus kam, sollte dies hier an dich liefern" sprach Rocky und legte das Paket in der Mitte des Zimmers auf den Boden.
Sina schaute verduzt und fragend zum Paket und schrat langsam zu ihm hin. Auch Ari war mitlerweile erwacht und schien neugierig zu erfahren, was im Paket sei.
Cora schloss langsam das Fenster und ging ebenfalls zum Paket. Alle standen neugierig vor dem kleinem Geschenk und warteten darauf, dass der Inhalt endlich enthüllt wurde.
Sina begann sich auf den Boden hinzusetzen und nach dem Paket zu greifen. "Von wem das wohl ist?" fragte Sina murmelnd und begann es auszupacken.
Schließlich hielt Sina das Geschenk vollends in Händen. Es war eine seltsam leuchtende Kugel. Es schien als wäre sie aus Glas, doch im inneren war es, als würde dort Feuer brennen und Nebel aus Licht umherschwirren.
"Was ist das?" fragte Cora zurückhaltend. Rocky runzelte die Stirn. "Ein Beschwörungs-Kontrakt" sagte Ari und zog die Aufmerksamkeit auf sich. "Ein WAS???" fragte Sina verwirrt. Sowas hatte sie noch nie gehört und so eine Kugel ebenfalls nicht, auch nicht in Büchern.
"Ein Beschwörer-Kontrakt" erwiderte Ari mit lauterer Stimme.
Sina schaute Ari verwirrt und nichtswissend an. "Davon habe ich einiges gelesen" mischte sich Cora überstürzt ein.
Sina schaute zu ihr hin. "Dann erkläre es mir bitte, Cora" jammerte Sina ungeduldig mit einem leicht frechen Unterton.
Cora verschränkte die Arme und schloss die Augen. "Also diese Kugel ist ein so genannter Beschwörungs-Kontrakt. Ein Objekt einer Esper, einem Wesen aus einer anderen Welt, welches man mit dieser Kugel heraufbeschwören kann.
Jeder kann durch Magie Bestia beschwören, aber Esper sind so gesehen höhere Bestia. Sie sind meist stärker, schlauer und man kann sie nur alle 7 Tage beschwören. Von nöten ist beim beschwören einer Esper, eben so ein Kontrakt - In diesem Fall, diese magische rote Kugel, die vermutlich irgendeine Feuer-Esper heraufbeschwört.
Das Beschwören ist nicht leicht und funktioniert bei jedem Kontakt anders. Dieser Kontrakt hat nebenbei weitere passive Boni.
So verstärken sich oftmals beim puren dabeihaben eines solchen Kontrakts bestimmte Aspekte wie stärkere Feuerzauber, schneller zaubern, fliegen können und viele weitere. Das ist bei jedem Kontrakt anders. Ja mehr weiß ich darüber auch nicht!" erzählte Cora ausführlich.
Sina war ganz verduzt. Wer schenkt mir sowas wertvolles, fragte sie sich innerlich. "Das wird dir sicherlich irgendwann nützlich sein, Sina" sprach Ari ruhig.
Sina hob die Kugel auf und ihre Augen leuchteten für einen kurzen Augenblick in den Farben der Kugel auf.
"Die Kugel ist wirklich schön" flüsterte Sina verliebt. "Es wird vermutlich zu einem Phönix-Esper gehören" mischte sich Rocky mit ernster Stimme und Miene ein. Alle blickten Rocky an und waren verwundert. Da wusste der kleine Kerl doch mal wieder mehr und kam mal wieder nicht mit der Sprache raus.
"Ein Phönix??!" murmelte Sina mit Blick auf die Kugel. "Ja Phönixe sind uralte lengendäre Multitive Bestia, die wenn sie beschworen werden nicht nur alle Feinde angreifen, sondern gleichzeitig alle verbundeten heilen und sogar wiedererwecken können" erzählte Rocky klug vor sich hin.
Das Wort Wiedererwecken erreichte Sina tief im innersten Selbst. Mit einem Wesen, dass ihre Freunde, die vielleicht mal im Kampf sterben könnten, vielleicht sogar durch sie selbst, wiedererwecken kann, müsste sie keinerlei Angst mehr haben.
Sina fühlte eine selige Ruhe in ihr.
"Ich nenne sie einfach die Kugel des Phönix. Ja, das gefällt mir" sagte Sina fröhlich.
Sie steckte die Kugel in einer der Taschen ihres Hexenmantels. Eine sinnliche Wärme umhüllte Sinas Seele.
Es war als wäre etwas lang verlorenes zu ihr zurückgekehrt. Sie wusste nicht was genau dies bedeutete, aber dennoch ließ sie es zu.
Es hatte ihr einiges an Last abgenommen und nun konnten sie endlich weitergehen......
Sina war immer noch recht müde.
Wirklich gut hatte auch beim zweiten Mal nicht geschlafen, wenn sie auch keine weiteren Alpträume hatte.
Cora war es, die zuerst einmal das Zimmerfenster öffnete um die frische Luft des Morgens hinein zu lassen.
Sie blickte zufrieden hinaus und hörte sich das gezwitscher der Vögel an. Rocky sprang von Sinas Bett zu Boden und ging langsam zur Zimmertür, die er mit einem gezielten Sprung öffnete. Er murmelte leise etwas vor sich hin, was aber niemand verstand und ging schließlich aus dem Zimmer hinaus.
Die anderen dachten sich nichts dabei. Schließlich kann es ja sein, dass er mal für kleine Kobolde müsse!
Sina gähnte laut und rieb sich die Augen. Das Vogelgezwitscher ging ihr deutlich auf den keks, weshalb sie nach Cora einen entnervten Blick warf, die das aber nicht mitbekam, da sie weiterhin aus dem Fenster blickte.
Nach einer guten halben Stunde kam Rocky wieder zurück ins Zimmer mit einem verschnürrten Paket in der Hand. Es war kein sonderlich großes Paket und auch eher ründlich eingepackt.
"Sina. Ein Bote, der eben ins Gasthaus kam, sollte dies hier an dich liefern" sprach Rocky und legte das Paket in der Mitte des Zimmers auf den Boden.
Sina schaute verduzt und fragend zum Paket und schrat langsam zu ihm hin. Auch Ari war mitlerweile erwacht und schien neugierig zu erfahren, was im Paket sei.
Cora schloss langsam das Fenster und ging ebenfalls zum Paket. Alle standen neugierig vor dem kleinem Geschenk und warteten darauf, dass der Inhalt endlich enthüllt wurde.
Sina begann sich auf den Boden hinzusetzen und nach dem Paket zu greifen. "Von wem das wohl ist?" fragte Sina murmelnd und begann es auszupacken.
Schließlich hielt Sina das Geschenk vollends in Händen. Es war eine seltsam leuchtende Kugel. Es schien als wäre sie aus Glas, doch im inneren war es, als würde dort Feuer brennen und Nebel aus Licht umherschwirren.
"Was ist das?" fragte Cora zurückhaltend. Rocky runzelte die Stirn. "Ein Beschwörungs-Kontrakt" sagte Ari und zog die Aufmerksamkeit auf sich. "Ein WAS???" fragte Sina verwirrt. Sowas hatte sie noch nie gehört und so eine Kugel ebenfalls nicht, auch nicht in Büchern.
"Ein Beschwörer-Kontrakt" erwiderte Ari mit lauterer Stimme.
Sina schaute Ari verwirrt und nichtswissend an. "Davon habe ich einiges gelesen" mischte sich Cora überstürzt ein.
Sina schaute zu ihr hin. "Dann erkläre es mir bitte, Cora" jammerte Sina ungeduldig mit einem leicht frechen Unterton.
Cora verschränkte die Arme und schloss die Augen. "Also diese Kugel ist ein so genannter Beschwörungs-Kontrakt. Ein Objekt einer Esper, einem Wesen aus einer anderen Welt, welches man mit dieser Kugel heraufbeschwören kann.
Jeder kann durch Magie Bestia beschwören, aber Esper sind so gesehen höhere Bestia. Sie sind meist stärker, schlauer und man kann sie nur alle 7 Tage beschwören. Von nöten ist beim beschwören einer Esper, eben so ein Kontrakt - In diesem Fall, diese magische rote Kugel, die vermutlich irgendeine Feuer-Esper heraufbeschwört.
Das Beschwören ist nicht leicht und funktioniert bei jedem Kontakt anders. Dieser Kontrakt hat nebenbei weitere passive Boni.
So verstärken sich oftmals beim puren dabeihaben eines solchen Kontrakts bestimmte Aspekte wie stärkere Feuerzauber, schneller zaubern, fliegen können und viele weitere. Das ist bei jedem Kontrakt anders. Ja mehr weiß ich darüber auch nicht!" erzählte Cora ausführlich.
Sina war ganz verduzt. Wer schenkt mir sowas wertvolles, fragte sie sich innerlich. "Das wird dir sicherlich irgendwann nützlich sein, Sina" sprach Ari ruhig.
Sina hob die Kugel auf und ihre Augen leuchteten für einen kurzen Augenblick in den Farben der Kugel auf.
"Die Kugel ist wirklich schön" flüsterte Sina verliebt. "Es wird vermutlich zu einem Phönix-Esper gehören" mischte sich Rocky mit ernster Stimme und Miene ein. Alle blickten Rocky an und waren verwundert. Da wusste der kleine Kerl doch mal wieder mehr und kam mal wieder nicht mit der Sprache raus.
"Ein Phönix??!" murmelte Sina mit Blick auf die Kugel. "Ja Phönixe sind uralte lengendäre Multitive Bestia, die wenn sie beschworen werden nicht nur alle Feinde angreifen, sondern gleichzeitig alle verbundeten heilen und sogar wiedererwecken können" erzählte Rocky klug vor sich hin.
Das Wort Wiedererwecken erreichte Sina tief im innersten Selbst. Mit einem Wesen, dass ihre Freunde, die vielleicht mal im Kampf sterben könnten, vielleicht sogar durch sie selbst, wiedererwecken kann, müsste sie keinerlei Angst mehr haben.
Sina fühlte eine selige Ruhe in ihr.
"Ich nenne sie einfach die Kugel des Phönix. Ja, das gefällt mir" sagte Sina fröhlich.
Sie steckte die Kugel in einer der Taschen ihres Hexenmantels. Eine sinnliche Wärme umhüllte Sinas Seele.
Es war als wäre etwas lang verlorenes zu ihr zurückgekehrt. Sie wusste nicht was genau dies bedeutete, aber dennoch ließ sie es zu.
Es hatte ihr einiges an Last abgenommen und nun konnten sie endlich weitergehen......
Montag, 2. Mai 2016
Teil 18 - Alptraum. Das Goldene Licht wird schwarz!
Sie waren alle sehr erschöpft.
Den ganzen Abend hatten sie geredet, sich besser kennengelernt und schließlich waren sie müde.
Rocky war der Erste, der sorglos einschlief und vor sich hin schnarchte. Ari schlief ebenfalls recht danach ein und eine kurze Weile führten Sina und Cora ein eher plumpes Gespräch, bis auch diese sich dazu enschlossen, sich endlich hinzulegen und ins Reich der Träume einzugehen.
Sina gleitete nur schwerfällig in den Schlaf. Coras traurige Geschichte hatte sie deutlich erschüttert und es warf in ihr schmerzliche Fragen über sich selbst auf. Nach gefühlten Stunden schlief Sina endlich erschöpft ein und musste sich nichtsahnend ihren schon wartenden Träumen stellen.
Ihr Traum spielte wohl im Orbelfen-Wädchen, denn sie stand in mitten der Orb-Elfenstadt. Es regnete sehr stark und ein leichter kühler Nebel umgab die gesamte Stadt.
Rocky und Ari waren ebenfalls vor Ort, doch seltsam farblos.
Sina rührte keinen Finger und blickte sich weiter um. Alles war für sie so furchtbar unangenehm. Sie fühlte sich sehr unwohl.
Nicht das sie der Regen oder Nebel störte. Nein, alles war fast farblos, eher dunkel gestaltet. Sie erinnerte sich an dieses Gefühl. Es war das gleiche Empfinden, was sie hatte, als dieser Zwerg und seine Kälte sie angriffen. Als würde die Dunkelheit selbst ihr die Kehle zuschnürren.
"Sie kommen!" sagte Rocky mit einer merkwürdig dunklen Stimme und zeigte auf die kommende Goblin-Armee, die sich der Stadt näherte. Es waren tatsächlich jene Goblins, die Sina mit ihrer goldenen Magie besiegte.
Sie verstand es nicht. Wieso sind sie wieder hier, fragte sich sich. Ihr Herz begann zu rasen. Doch irgendwie fühlte sie auch einen leichten Schmerz in ihrem Herzen.
Die Goblin schritten mit einem furchtbaren Tempo vorran und schlachteten auf ihren Weg viele Tiere und Orb-Elfen nieder.
Sina erinnerte sich, dass die Goblin, gegen die sie antritt keine blutigen scharfen Waffen hatten.
Sie erschauderte. Alles war voller Blut und die sterbenden Schreie der Tiere und Elfen machten ihr Angst. Ihre Beine fingen an zu zittern. Sie konnte sich wieder nicht bewegen. Sie versuchte es, doch es klappte einfach nicht. Wieso nur, fragte sie sich selbst weinerlich. Die Goblins kamen näher und dicht gefolgt der große Goblin, den Sina einst besiegte. Er war in einer dunklen passenden Rüstung unterwegs und rannte gezielt auf Sina zu.
"Ich mach dich fertig" rief Rocky wieder mit einer ungewöhnlich düsteren Stimme und begann auf den großen Goblin zuzurennen.
Ari folgte ihm mit gleichem Tempo und schließlich erreichten sie beide den großen Goblin. Sina wusste, was ihre beiden Freunde drauf hatten und wurde schlagartig negativ überascht.
Der Goblin holte mit seinen zwei Schwertern aus und schlug beide gleichzeitig hinfort. Ari fiel zu Boden und das Licht was sie umgab erlosch blitzartig und sie löste sich in winzige Partikel auf, bis sie gänzlich verschwand.
Rocky fiel ebenfalls furchtbar zu Boden und blieben mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mund, aus dem Blut floß liegen. Sie waren Tot....
Sina war weiterhin wie gelähmt. Sie weinte. Ihre Freunde wurden kaltblütig getötet und sie konnte nichts tun, nur bemitleidenswert zusehen.
Sie fühlte sich als würde Eis durch ihre Adern fließen. Ihr ganzer Körper zitterte. Der Goblin blieb neben Rocky stehen und blickte Sina grinsend an, als würde er sie nicht ernst nehmen.
Sina schloß ihre Augen. Sie wollte all das nicht sehen. Sie wollte alle Retten. Sie fühlte ihre kraftvolle Magie. Sie öffnete ihre Augen und das zittern war fort.
Das goldene Licht umgab sie wieder. So wie damals und sie wusste was sie tun sollte. Sie wusste, sie habe die Kraft alle zu retten. Sie strahlte immer mehr und sie aktivierte die goldene Säule. Jene Magie, die sie einsetzte um die Goblin damals zu besiegen.
Um sie heru bildete sich eine Säule aus goldenem Licht, die zunehmend stärker wurde. Der Goblin blieb jedoch ruhig und begann laut zu lachen.
Sina konzentrierte sich weiter und sie wusste was nun folgen sollte und das dem bösen Goblin sein lachen nun vergehen würde, doch es kam anders als sie dachte.
Der Regen wandelte sich zu einem schweren Gewitter und Blitze fuhren hernieder. Nicht wo sie stand, aber um sie herum.
Ein schreckliches Gefühl drang in Sina ein. Sie erschrack schlagartig, denn ihr goldenes Licht, das sie so herzerwärmend umgab wurde langsam dunkler und dunkler.
Die Wärme, die sie umgab wurde zur tiefesten Kälte und so geschah es, dass ihr Licht, ihre Säule Pechschwarz wurde.
Sie beendete ihre Handstellung mit der Hoffnung es würde die Magie ebenfalls auflösen, doch dem war nicht so. Ihre kalte schwarze Säule breitete sich aus.
Sina blickte gelähmt und schockiert zu wie die Säule breiter und breiter wurde und die Goblin heilte und die armen Tiere und Elfen in Stücke riss. Die Säule zerstörte selbst die Gebäude und so kam es, dass das die ganze Stadt vollkommen zerstört wurde und nichts als Erde übrig blieb, worauf sie hier nun standen.
Sina schrie unentwegt "Nein", doch es brachte nichts. Die Goblins schienen von dem schwarzen Licht sogar noch stärker zu werden, denn sie wurde größer und größer. Der Himmel war Pechschwarz und nur das aufflackern der Blitze zeigte ihn eindrucksvoll Böse. Sie weinte.
Ihre Augen tränten wie ein Fluss. Weiterhin schrie sie "Nein". Der große Goblin ging langsam zu ihr hinüber. Sina blickte ihm direkt in seine leuchtenden roten Augen. Er griff sich in eine seiner Taschen und holte einen Spiegel hervor und richtete ihn auf Sina.
Sina blickte zögerlich in den Spiegel und erschrack vor ihrem Spiegelbild. Als würde man ihr die Seele entziehen.
Sie sah sich selbst. ihr dunkelblondes Haar war Schwarz wie die Nacht. Ihre blauen Augen waren so grün, wie da Unheil selbst. Sie konnte nichts sagen. Sie schaute an sich hinunter. Ihre Kleidung war anders... düster... böse... kalt.
Sie bemerkte, dass ihre Fingernägel schwarz wie der Tod waren. Sie glühten fast schwarz. Ihr fiel das Schlucken schwer.
Der Goblin ließ den Spiegel fallen, der zerbrach. Sina blickte den Goblin nicht an. Sie schloß die Augen.
Ein starker Schmerz in der Brust ließ ihre Augen sich öffnen. Der Goblin hatte sein Schwert in ihr gebohrt und grinste sie spöttisch an.
Ihr Körper wurde Taub und sie schmeckte Blut in ihrem Mund. Wie unentlich grausam sie all das empfand.
Der Goblin richtete sich ihr hin und stand nun mit gleicher Augenhöhe zu ihr. Sein Kopf kam näher. Sina Blick wurde sichtbar dunkler, trüber, von der Finsternis des Todes eingenommen.
"Du dummes Mädchen. Wo Finsternis ist, ist auch das Licht und wo das Licht ist, ist ebenfalls immer die Finsternis" sagte der Goblin zu ihr grausam mit teuflischer Stimme. Er zog sein Schwert aus Sina raus und begann wieder laut zu lachen.
Alles wurde schwarz und Sina fiel rückwärts hernieder. Es war, als würde sie in ein tiefes Loch fallen. Ein Loch ohne Boden.
Sie wachte ängstlich auf. Rocky, Cora und Ari waren an ihrem Bett. Sina schnappte krampfhaft nach Luft und ihre Augen waren mit Tränen übergoßen. Sie griff sich an die Brust und blickte auf die Stelle, wo sie eine Wunde vermutete, doch alles war okay. Es war alles nur ein böser Alptraum.
Sie schaute sich um und begriff, dass ihre Freunde lebendig waren. Sie konnte sich nicht zurückhalten und ergriff Cora und weinte alles raus, was ihre Seele hergab. Cora nahm sie fest in den Arm.
Ari und Rocky schmiegten sich an Sina und diese war froh. Froh hier zu sein. Nicht der Schmerz war grausam, nicht die Dunkelheit war schlimm. Nein, ihre Freunde zu verlieren war der wahre Alptraum für sie.
Ihr Herz wurde leicht, denn ihre Freunde war jetzt bei ihr und in all der Kraft ihrer Umarmungen war die Finsternis fort gegangen und drei Lichter erstrahlten wie ein einziges. Ein goldenes Licht der Freundschaft................
Den ganzen Abend hatten sie geredet, sich besser kennengelernt und schließlich waren sie müde.
Rocky war der Erste, der sorglos einschlief und vor sich hin schnarchte. Ari schlief ebenfalls recht danach ein und eine kurze Weile führten Sina und Cora ein eher plumpes Gespräch, bis auch diese sich dazu enschlossen, sich endlich hinzulegen und ins Reich der Träume einzugehen.
Sina gleitete nur schwerfällig in den Schlaf. Coras traurige Geschichte hatte sie deutlich erschüttert und es warf in ihr schmerzliche Fragen über sich selbst auf. Nach gefühlten Stunden schlief Sina endlich erschöpft ein und musste sich nichtsahnend ihren schon wartenden Träumen stellen.
Ihr Traum spielte wohl im Orbelfen-Wädchen, denn sie stand in mitten der Orb-Elfenstadt. Es regnete sehr stark und ein leichter kühler Nebel umgab die gesamte Stadt.
Rocky und Ari waren ebenfalls vor Ort, doch seltsam farblos.
Sina rührte keinen Finger und blickte sich weiter um. Alles war für sie so furchtbar unangenehm. Sie fühlte sich sehr unwohl.
Nicht das sie der Regen oder Nebel störte. Nein, alles war fast farblos, eher dunkel gestaltet. Sie erinnerte sich an dieses Gefühl. Es war das gleiche Empfinden, was sie hatte, als dieser Zwerg und seine Kälte sie angriffen. Als würde die Dunkelheit selbst ihr die Kehle zuschnürren.
"Sie kommen!" sagte Rocky mit einer merkwürdig dunklen Stimme und zeigte auf die kommende Goblin-Armee, die sich der Stadt näherte. Es waren tatsächlich jene Goblins, die Sina mit ihrer goldenen Magie besiegte.
Sie verstand es nicht. Wieso sind sie wieder hier, fragte sich sich. Ihr Herz begann zu rasen. Doch irgendwie fühlte sie auch einen leichten Schmerz in ihrem Herzen.
Die Goblin schritten mit einem furchtbaren Tempo vorran und schlachteten auf ihren Weg viele Tiere und Orb-Elfen nieder.
Sina erinnerte sich, dass die Goblin, gegen die sie antritt keine blutigen scharfen Waffen hatten.
Sie erschauderte. Alles war voller Blut und die sterbenden Schreie der Tiere und Elfen machten ihr Angst. Ihre Beine fingen an zu zittern. Sie konnte sich wieder nicht bewegen. Sie versuchte es, doch es klappte einfach nicht. Wieso nur, fragte sie sich selbst weinerlich. Die Goblins kamen näher und dicht gefolgt der große Goblin, den Sina einst besiegte. Er war in einer dunklen passenden Rüstung unterwegs und rannte gezielt auf Sina zu.
"Ich mach dich fertig" rief Rocky wieder mit einer ungewöhnlich düsteren Stimme und begann auf den großen Goblin zuzurennen.
Ari folgte ihm mit gleichem Tempo und schließlich erreichten sie beide den großen Goblin. Sina wusste, was ihre beiden Freunde drauf hatten und wurde schlagartig negativ überascht.
Der Goblin holte mit seinen zwei Schwertern aus und schlug beide gleichzeitig hinfort. Ari fiel zu Boden und das Licht was sie umgab erlosch blitzartig und sie löste sich in winzige Partikel auf, bis sie gänzlich verschwand.
Rocky fiel ebenfalls furchtbar zu Boden und blieben mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mund, aus dem Blut floß liegen. Sie waren Tot....
Sina war weiterhin wie gelähmt. Sie weinte. Ihre Freunde wurden kaltblütig getötet und sie konnte nichts tun, nur bemitleidenswert zusehen.
Sie fühlte sich als würde Eis durch ihre Adern fließen. Ihr ganzer Körper zitterte. Der Goblin blieb neben Rocky stehen und blickte Sina grinsend an, als würde er sie nicht ernst nehmen.
Sina schloß ihre Augen. Sie wollte all das nicht sehen. Sie wollte alle Retten. Sie fühlte ihre kraftvolle Magie. Sie öffnete ihre Augen und das zittern war fort.
Das goldene Licht umgab sie wieder. So wie damals und sie wusste was sie tun sollte. Sie wusste, sie habe die Kraft alle zu retten. Sie strahlte immer mehr und sie aktivierte die goldene Säule. Jene Magie, die sie einsetzte um die Goblin damals zu besiegen.
Um sie heru bildete sich eine Säule aus goldenem Licht, die zunehmend stärker wurde. Der Goblin blieb jedoch ruhig und begann laut zu lachen.
Sina konzentrierte sich weiter und sie wusste was nun folgen sollte und das dem bösen Goblin sein lachen nun vergehen würde, doch es kam anders als sie dachte.
Der Regen wandelte sich zu einem schweren Gewitter und Blitze fuhren hernieder. Nicht wo sie stand, aber um sie herum.
Ein schreckliches Gefühl drang in Sina ein. Sie erschrack schlagartig, denn ihr goldenes Licht, das sie so herzerwärmend umgab wurde langsam dunkler und dunkler.
Die Wärme, die sie umgab wurde zur tiefesten Kälte und so geschah es, dass ihr Licht, ihre Säule Pechschwarz wurde.
Sie beendete ihre Handstellung mit der Hoffnung es würde die Magie ebenfalls auflösen, doch dem war nicht so. Ihre kalte schwarze Säule breitete sich aus.
Sina blickte gelähmt und schockiert zu wie die Säule breiter und breiter wurde und die Goblin heilte und die armen Tiere und Elfen in Stücke riss. Die Säule zerstörte selbst die Gebäude und so kam es, dass das die ganze Stadt vollkommen zerstört wurde und nichts als Erde übrig blieb, worauf sie hier nun standen.
Sina schrie unentwegt "Nein", doch es brachte nichts. Die Goblins schienen von dem schwarzen Licht sogar noch stärker zu werden, denn sie wurde größer und größer. Der Himmel war Pechschwarz und nur das aufflackern der Blitze zeigte ihn eindrucksvoll Böse. Sie weinte.
Ihre Augen tränten wie ein Fluss. Weiterhin schrie sie "Nein". Der große Goblin ging langsam zu ihr hinüber. Sina blickte ihm direkt in seine leuchtenden roten Augen. Er griff sich in eine seiner Taschen und holte einen Spiegel hervor und richtete ihn auf Sina.
Sina blickte zögerlich in den Spiegel und erschrack vor ihrem Spiegelbild. Als würde man ihr die Seele entziehen.
Sie sah sich selbst. ihr dunkelblondes Haar war Schwarz wie die Nacht. Ihre blauen Augen waren so grün, wie da Unheil selbst. Sie konnte nichts sagen. Sie schaute an sich hinunter. Ihre Kleidung war anders... düster... böse... kalt.
Sie bemerkte, dass ihre Fingernägel schwarz wie der Tod waren. Sie glühten fast schwarz. Ihr fiel das Schlucken schwer.
Der Goblin ließ den Spiegel fallen, der zerbrach. Sina blickte den Goblin nicht an. Sie schloß die Augen.
Ein starker Schmerz in der Brust ließ ihre Augen sich öffnen. Der Goblin hatte sein Schwert in ihr gebohrt und grinste sie spöttisch an.
Ihr Körper wurde Taub und sie schmeckte Blut in ihrem Mund. Wie unentlich grausam sie all das empfand.
Der Goblin richtete sich ihr hin und stand nun mit gleicher Augenhöhe zu ihr. Sein Kopf kam näher. Sina Blick wurde sichtbar dunkler, trüber, von der Finsternis des Todes eingenommen.
"Du dummes Mädchen. Wo Finsternis ist, ist auch das Licht und wo das Licht ist, ist ebenfalls immer die Finsternis" sagte der Goblin zu ihr grausam mit teuflischer Stimme. Er zog sein Schwert aus Sina raus und begann wieder laut zu lachen.
Alles wurde schwarz und Sina fiel rückwärts hernieder. Es war, als würde sie in ein tiefes Loch fallen. Ein Loch ohne Boden.
Sie wachte ängstlich auf. Rocky, Cora und Ari waren an ihrem Bett. Sina schnappte krampfhaft nach Luft und ihre Augen waren mit Tränen übergoßen. Sie griff sich an die Brust und blickte auf die Stelle, wo sie eine Wunde vermutete, doch alles war okay. Es war alles nur ein böser Alptraum.
Sie schaute sich um und begriff, dass ihre Freunde lebendig waren. Sie konnte sich nicht zurückhalten und ergriff Cora und weinte alles raus, was ihre Seele hergab. Cora nahm sie fest in den Arm.
Ari und Rocky schmiegten sich an Sina und diese war froh. Froh hier zu sein. Nicht der Schmerz war grausam, nicht die Dunkelheit war schlimm. Nein, ihre Freunde zu verlieren war der wahre Alptraum für sie.
Ihr Herz wurde leicht, denn ihre Freunde war jetzt bei ihr und in all der Kraft ihrer Umarmungen war die Finsternis fort gegangen und drei Lichter erstrahlten wie ein einziges. Ein goldenes Licht der Freundschaft................
Sonntag, 1. Mai 2016
Teil 17 - Blutwind, Coras traurige Geschichte!
Sina und Cora kamen endlich auf dem Marktplatz beim Stateingang an, wo sehnsüchtig bereits Rocky mit den Füßen stampfend wartete.
Selbst Ari war da und kreiste geradezu wie in einer Meditation um Rocky herum.
"Yuhuuuuu!" rief Sina aus der Ferne zu ihnen.
Sina und Cora gingen in langsamen Tempo zu ihnen hinüber. Ari beendete ihren kreisenden Flug und hielt neben Rocky an.
Rocky zog ein unzufriedenes Gesicht und war wohl deutlich genervt davon, dass Sina nicht rechtzeitig vor Ort war, wie sie selbst es vorgeschlagen hatte.
"Das wurde aber auch Zeit" meckerte er vor sich hin und bemerkte dann, das Mädchen, das Sina etwas zögerlich folgte.
Die beiden Mädchen waren endlich bei Rocky und Ari angekommen und verschnauften ersteinmal gründlich.
Man konnte es Rocky ansehen, dass er sich fragte, wer das Mädchen neben Sina denn bloß sei, dennoch hielt er sich dezent zurück.
"Gut. Dann lasst uns jetzt ein Gasthaus suchen. Ich will euch nämlich jemand vorstellen" sagte Sina ungestüm und zeigte mit dem Finger schließlich auf Cora, der dies blitzartig unangenehm war.
Rocky nickte nur kurz und sagte dann mit leichtem gähnen: "Dahinter habe ich vorhin eines gesehen". Er zeigte mit seiner kleinen Hand auf eine beleuchtete Straße, wo recht wenige Einwohner noch spazieren gingen.
Sie zogen gemeinsam los. Cora folgte so unauffällig wie ihr möglich Sina. Sie selbst war hundemüde und wusste selbst nicht, was sie noch mit dem Tag anfangen hätte sollen.
Sina war es, die seltsamerweise immer noch energiegeladen bis zum geht nicht mehr war und hopsend und händeklatschend vorranschrat.
Sina machte auf Cora einen unbekannten Eundruck. Sie fühlte sich sehr verbunden mit ihr und dennoch war es so, als würden sie aus verschiedenen Welten stammen. Aber sie begann sie zu mögen.
Wer könnte das auch nicht? Sina hatte nunmal eine magische Wärme in sich, die alle umhüllte. Nein, umarmte um es genau zu sagen! Keiner von ihnen sagte etwas. Einige Minuten begingen sie die schön gepflasterte Straße bis sie endlich an einem Gasthaus ankamen. - zum mondigen Humpen - hieß es.
Sina öffnete die Gasthaustür und eine Hitze und der Gestank von Bier schoß ihr ins Gesicht. Dennoch gingen sie alle zusammen ins Gasthaus. Sie waren froh einen warmen, geschützten Ort zu haben, wo sie die Nacht verbringen konnten.
Drinnen waren sie recht überrascht, denn es war recht belebt mit Gästen, die Getränke udn Speisen zu sich nahmen und lebhafte Gespräche führten.
"Ich klär das mal mit den Betten" sprach Rocky der sich auf dem Tresen machte und begann mit dem Wirt über die Übernachtung zu sprechen.
Sina schaute sich um. Eigentlich war es recht gemütlich, selbst für sie. Sie hatte es sich schlimmer vorgestellt.
Cora blickte zurückhaltend und sehr vorsichtig umher. Besser als die Obdachlosenstätte war dies allemal und so beschloss sie einfach dankbar zu sein. Ari hingehen zeigte keine sehenswerte Reaktion und blieb weiterhin an Sinas Seite.
Schließlich kam Rocky zurück mit einen breiten Grinsen im Gesicht, was deutlich zeigte, dass er mit seinem Verhandlungsgeschick was preiswertes und doch gutes rausschlagen konnte für alle.
"Okay Leute. Ich habe alles geregelt. Wir haben ein Drei-Betten-Zimmer bekommen. Ich denke Ari benötigt kein Bett im herkömmlichen Sinne. Das Zimmer ist die Treppe rauf und dann die 4 Tür links" sprach er zufrieden und ging vor.
Die anderen sagten nicht und folgten ihm langsam. Schließlich gingen sie die Treppe hoch, an den Türen vorbei und gingen in ihr zugewiesenes Zimmer.
Das Zimmer war spärlich eingerichtet, erfüllte aber dennoch voll und ganz dem was es tun sollte.
Rocky war der Erste der sich mit einem guten Sprung das erste Bett krallte. Schließlich suchte auch Sina sich ein Bett aus und ließ sich erschöpft aber glücklich drauf fallen. "Wie weich...." stöhnte Sina und reckte sich einmal kurz. Cora stand schweigend einfach nur an der Tür, was Sinas Aufmerksamkeit erregte.
"Willst du dich nicht auf dein Bett setzen, Cora?" fragte Sina leicht verwundert. Es war als wäre Cora schüchtern. Sie blickte tief auf den Boden, zu ihren Füßen. "J.. a.. jaaaa" sagte Cora schließlich sehr zurückhaltend, ging zum Bett und setzte sich vorsichtig drauf. Was für ein seltsames Mädchen, dachte Rocky, der nicht schlau wurde aus Coras Verhalten.
Ari hatte es sich auf ein paar gefalteten Handtüchern auf einem kleinen Tisch gemütlich gemacht und ergriff spontan die Situation um etwas zu fragen: "Ihr habt euch also kennengelernt? Erzählt uns doch wie und was ihr so gemacht habt".
Cora blickte bedrückt zu Boden.
"Ich wollte mir zuerst das Theater ansehen, aber das war geschlossen. Dann kam ich zur Akademie, wo sie mitbekam, wie einer der Lehrer dort Cora misshandelte. Ich habe ihr geholfen und so haben wir uns kennengelernt und danach haben wir geredet. Über Mädchenkram" erzählte Sina mit ruhiger entspannter Stimme und richtete ihren Blick zu Cora, die weiterhin zu Boden blickte.
"Misshandelte???" fragte Rocky der einen leicht zornigen Blick aufsetzte.
"Das war meine Schuld. Ich habe wieder was kaputt gemacht und bin jetzt da rausgeflogen" erwiderte Cora schüchtern mit leiser Stimme.
"Bist du nicht etwas Jung um in der Akademie zu sein? Wo sind deine Eltern, Geschwister oder dergleichen? Müsstest du nicht bei ihnen sein?" fragte Rocky neugierig mit ernsten Blick auf Cora.
"Nein! Ich habe niemanden mehr. Alle sind Tod.... wegen meiner Magie... meiner Kindlichkeit.. meiner Schusseligkeit" sagte Cora mit tränen in den Augen. Rocky runzelte mit der Stirn. Er wusste nicht was er davon halten sollte.
"Cora, erzähl uns deine Geschichte" sprach Ari mit einer sehr beruhigenden Stimme, die es schaffte Coras trübseligen Blick zu heben.
"Vor einigen Jahren lebte ich noch mit meinen Eltern in einem großen Anwesen hie rin Maaki. Meine Familie war sehr bekannt und geachtet für ihre meisterhafte Nutzung und Stärke ihrer Windmagie.
Ich wuchs ebenfalls mit dieser Windmagie auf, die ich aber nie schaffte zu kontrollieren. Mein Vater war sehr sehr strang und er schlug mich auch oft oder sperrte mich ein, weil ich leider vieles kaputt machte mit meiner Magie.
An dem einen Tag machte mein Vater ein großes Familienfest, wo er alle anderen Zweige unserer Familie einlud um ihnen etwas zu schenken.
Ich spielte zu der Zeit mit meinem Vogel Sturmauge, was mir sehr viel Spaß machte. Aus versehen machte ich aber eine der Geschenke, eine Vase kaputt.
Mein Vater wurde dann von den Gästen ausgelacht und wurde sehr wütend auf mich. Er meinte ich wäre eine Schande für die Familie und zu nichts zu gebrauchen. Und dann... dann hat er seine Windmagie eingesetzt und meinen Vogel getötet.
Mir war so heiß. So schrecklich heiß und mein Hals schnürrte sich zu. Dann fiel Sturmauge tot zu Boden und ich sah nur noch schwarz.
Als ich wieder sehen konnte waren sie alle tot. Mein Vater, meine Mutter, die Diener... einfahc alle... überall war Blut und unser ganzes Haus und der Garten war mit Schnitten übersät. Alles war ganz ruhig. Ich war es!!!
Ich weiß es... meine Magie war außer Kontrolle und hat sie alle getötet. Dann habe ich alles Essen und Geld genommen was ich finden konnte und bin weggelaufen.
Ich habe mal hier, mal da geschlafen und bin dann zur Akademie gegangen um da zu lernen, aber da drehte meine Magie auch hin und wieder durch und machte etwas kaputt. Dann warf man mich raus und dann traf ich Sina und nun bin ich hier bei euch" erzählte Cora ausführlich mit weinenden Sätzen.
Sina hatte Tränen in den Augen und Rocky sah mit offenen Mund da. Coras Geschichte hatte sie schwer getroffen. Rocky war wie gelähmt. Das sowas junges, so viel schlimmes durchmachen musste, dachte er sich sich.
"Aber jetzt wird alles Gut. Jetzt bist du bei uns" sagte Sina und schenkte Cora ein liebevolles lächeln und da konnte Cora es nicht mehr zurückhalten. Ihre Tränen floßen hernieder und zum ersten mal erspürte sie ein Gefühl, welches sie noch nicht kannte. Das Gefühl bei echten Freunden zu sein...............
Selbst Ari war da und kreiste geradezu wie in einer Meditation um Rocky herum.
"Yuhuuuuu!" rief Sina aus der Ferne zu ihnen.
Sina und Cora gingen in langsamen Tempo zu ihnen hinüber. Ari beendete ihren kreisenden Flug und hielt neben Rocky an.
Rocky zog ein unzufriedenes Gesicht und war wohl deutlich genervt davon, dass Sina nicht rechtzeitig vor Ort war, wie sie selbst es vorgeschlagen hatte.
"Das wurde aber auch Zeit" meckerte er vor sich hin und bemerkte dann, das Mädchen, das Sina etwas zögerlich folgte.
Die beiden Mädchen waren endlich bei Rocky und Ari angekommen und verschnauften ersteinmal gründlich.
Man konnte es Rocky ansehen, dass er sich fragte, wer das Mädchen neben Sina denn bloß sei, dennoch hielt er sich dezent zurück.
"Gut. Dann lasst uns jetzt ein Gasthaus suchen. Ich will euch nämlich jemand vorstellen" sagte Sina ungestüm und zeigte mit dem Finger schließlich auf Cora, der dies blitzartig unangenehm war.
Rocky nickte nur kurz und sagte dann mit leichtem gähnen: "Dahinter habe ich vorhin eines gesehen". Er zeigte mit seiner kleinen Hand auf eine beleuchtete Straße, wo recht wenige Einwohner noch spazieren gingen.
Sie zogen gemeinsam los. Cora folgte so unauffällig wie ihr möglich Sina. Sie selbst war hundemüde und wusste selbst nicht, was sie noch mit dem Tag anfangen hätte sollen.
Sina war es, die seltsamerweise immer noch energiegeladen bis zum geht nicht mehr war und hopsend und händeklatschend vorranschrat.
Sina machte auf Cora einen unbekannten Eundruck. Sie fühlte sich sehr verbunden mit ihr und dennoch war es so, als würden sie aus verschiedenen Welten stammen. Aber sie begann sie zu mögen.
Wer könnte das auch nicht? Sina hatte nunmal eine magische Wärme in sich, die alle umhüllte. Nein, umarmte um es genau zu sagen! Keiner von ihnen sagte etwas. Einige Minuten begingen sie die schön gepflasterte Straße bis sie endlich an einem Gasthaus ankamen. - zum mondigen Humpen - hieß es.
Sina öffnete die Gasthaustür und eine Hitze und der Gestank von Bier schoß ihr ins Gesicht. Dennoch gingen sie alle zusammen ins Gasthaus. Sie waren froh einen warmen, geschützten Ort zu haben, wo sie die Nacht verbringen konnten.
Drinnen waren sie recht überrascht, denn es war recht belebt mit Gästen, die Getränke udn Speisen zu sich nahmen und lebhafte Gespräche führten.
"Ich klär das mal mit den Betten" sprach Rocky der sich auf dem Tresen machte und begann mit dem Wirt über die Übernachtung zu sprechen.
Sina schaute sich um. Eigentlich war es recht gemütlich, selbst für sie. Sie hatte es sich schlimmer vorgestellt.
Cora blickte zurückhaltend und sehr vorsichtig umher. Besser als die Obdachlosenstätte war dies allemal und so beschloss sie einfach dankbar zu sein. Ari hingehen zeigte keine sehenswerte Reaktion und blieb weiterhin an Sinas Seite.
Schließlich kam Rocky zurück mit einen breiten Grinsen im Gesicht, was deutlich zeigte, dass er mit seinem Verhandlungsgeschick was preiswertes und doch gutes rausschlagen konnte für alle.
"Okay Leute. Ich habe alles geregelt. Wir haben ein Drei-Betten-Zimmer bekommen. Ich denke Ari benötigt kein Bett im herkömmlichen Sinne. Das Zimmer ist die Treppe rauf und dann die 4 Tür links" sprach er zufrieden und ging vor.
Die anderen sagten nicht und folgten ihm langsam. Schließlich gingen sie die Treppe hoch, an den Türen vorbei und gingen in ihr zugewiesenes Zimmer.
Das Zimmer war spärlich eingerichtet, erfüllte aber dennoch voll und ganz dem was es tun sollte.
Rocky war der Erste der sich mit einem guten Sprung das erste Bett krallte. Schließlich suchte auch Sina sich ein Bett aus und ließ sich erschöpft aber glücklich drauf fallen. "Wie weich...." stöhnte Sina und reckte sich einmal kurz. Cora stand schweigend einfach nur an der Tür, was Sinas Aufmerksamkeit erregte.
"Willst du dich nicht auf dein Bett setzen, Cora?" fragte Sina leicht verwundert. Es war als wäre Cora schüchtern. Sie blickte tief auf den Boden, zu ihren Füßen. "J.. a.. jaaaa" sagte Cora schließlich sehr zurückhaltend, ging zum Bett und setzte sich vorsichtig drauf. Was für ein seltsames Mädchen, dachte Rocky, der nicht schlau wurde aus Coras Verhalten.
Ari hatte es sich auf ein paar gefalteten Handtüchern auf einem kleinen Tisch gemütlich gemacht und ergriff spontan die Situation um etwas zu fragen: "Ihr habt euch also kennengelernt? Erzählt uns doch wie und was ihr so gemacht habt".
Cora blickte bedrückt zu Boden.
"Ich wollte mir zuerst das Theater ansehen, aber das war geschlossen. Dann kam ich zur Akademie, wo sie mitbekam, wie einer der Lehrer dort Cora misshandelte. Ich habe ihr geholfen und so haben wir uns kennengelernt und danach haben wir geredet. Über Mädchenkram" erzählte Sina mit ruhiger entspannter Stimme und richtete ihren Blick zu Cora, die weiterhin zu Boden blickte.
"Misshandelte???" fragte Rocky der einen leicht zornigen Blick aufsetzte.
"Das war meine Schuld. Ich habe wieder was kaputt gemacht und bin jetzt da rausgeflogen" erwiderte Cora schüchtern mit leiser Stimme.
"Bist du nicht etwas Jung um in der Akademie zu sein? Wo sind deine Eltern, Geschwister oder dergleichen? Müsstest du nicht bei ihnen sein?" fragte Rocky neugierig mit ernsten Blick auf Cora.
"Nein! Ich habe niemanden mehr. Alle sind Tod.... wegen meiner Magie... meiner Kindlichkeit.. meiner Schusseligkeit" sagte Cora mit tränen in den Augen. Rocky runzelte mit der Stirn. Er wusste nicht was er davon halten sollte.
"Cora, erzähl uns deine Geschichte" sprach Ari mit einer sehr beruhigenden Stimme, die es schaffte Coras trübseligen Blick zu heben.
"Vor einigen Jahren lebte ich noch mit meinen Eltern in einem großen Anwesen hie rin Maaki. Meine Familie war sehr bekannt und geachtet für ihre meisterhafte Nutzung und Stärke ihrer Windmagie.
Ich wuchs ebenfalls mit dieser Windmagie auf, die ich aber nie schaffte zu kontrollieren. Mein Vater war sehr sehr strang und er schlug mich auch oft oder sperrte mich ein, weil ich leider vieles kaputt machte mit meiner Magie.
An dem einen Tag machte mein Vater ein großes Familienfest, wo er alle anderen Zweige unserer Familie einlud um ihnen etwas zu schenken.
Ich spielte zu der Zeit mit meinem Vogel Sturmauge, was mir sehr viel Spaß machte. Aus versehen machte ich aber eine der Geschenke, eine Vase kaputt.
Mein Vater wurde dann von den Gästen ausgelacht und wurde sehr wütend auf mich. Er meinte ich wäre eine Schande für die Familie und zu nichts zu gebrauchen. Und dann... dann hat er seine Windmagie eingesetzt und meinen Vogel getötet.
Mir war so heiß. So schrecklich heiß und mein Hals schnürrte sich zu. Dann fiel Sturmauge tot zu Boden und ich sah nur noch schwarz.
Als ich wieder sehen konnte waren sie alle tot. Mein Vater, meine Mutter, die Diener... einfahc alle... überall war Blut und unser ganzes Haus und der Garten war mit Schnitten übersät. Alles war ganz ruhig. Ich war es!!!
Ich weiß es... meine Magie war außer Kontrolle und hat sie alle getötet. Dann habe ich alles Essen und Geld genommen was ich finden konnte und bin weggelaufen.
Ich habe mal hier, mal da geschlafen und bin dann zur Akademie gegangen um da zu lernen, aber da drehte meine Magie auch hin und wieder durch und machte etwas kaputt. Dann warf man mich raus und dann traf ich Sina und nun bin ich hier bei euch" erzählte Cora ausführlich mit weinenden Sätzen.
Sina hatte Tränen in den Augen und Rocky sah mit offenen Mund da. Coras Geschichte hatte sie schwer getroffen. Rocky war wie gelähmt. Das sowas junges, so viel schlimmes durchmachen musste, dachte er sich sich.
"Aber jetzt wird alles Gut. Jetzt bist du bei uns" sagte Sina und schenkte Cora ein liebevolles lächeln und da konnte Cora es nicht mehr zurückhalten. Ihre Tränen floßen hernieder und zum ersten mal erspürte sie ein Gefühl, welches sie noch nicht kannte. Das Gefühl bei echten Freunden zu sein...............
Dienstag, 26. April 2016
Teil 16 - Das Mädchen, das mit den Winden tanzt!
Sina rannte zu dem Mädchen, dass weinend am Boden kauerte.
Sie schaute wie stark das kleine Mädchen verletzt war und bemerkte, dass es aus der Nase blutete und ihr Gesucht eine gerötete Prellung aufwies.
Sina kniete neben dem Mädchen und war sinnbildlich überfordert mit dieser schrecklichen Situation.
Es war für sie unbegreiflich, wie ein Mann, ein kleines liebes Mädchen schlagen und auf die Straße werfen konnte und eiskalt einfach fort ging.
"Bist du okay?" fragte Sina überfordert mit trauriger Stimme. Doch das Mädchen antwortete nicht und weinte weiter leise vor sich hin.
Sina schaute sich um. Überall waren Einwohner, die vorbeigingen, sie einen flüchtigen Blickes würdigten, aber absolut gar nichts unternahmen. Da krümmte sich ein kleines weinendes Mädchen vor Schmerzen und niemand hilft, dachte sie sich ärgerlich.
"Wieso hilft uns denn keiner???" schrie Sina mit lauter weinerlicher Stimme. Niemand reagiere auf Sinas ernsthaften Hilferuf.
Sina kamen die Tränen. Sie konnte es nicht verstehen.
"Lass sie! Ist schon okay" sagte das kleine Mädchen, das sich mühsam die Tränen aus dem Gesicht wegmachte und sich langsam wieder fing.
Sina hielt sie freundlich im Arm.
Schließlich holte das Mädchen ein seidernes Tuch aus ihrer Manteltasche und wusch sich das Blut aus dem Gesicht.
Sina war deutlich froh, dass es dem kleinen Mädchen dem Umständen entsprechend gut ging und doch war sie auch etwas verwundert. Obwohl das Mädchen durchaus gut Zwei Jahre jünger war als sie selbst, schien auch sie recht reif für ihr Alter zu wirken. Sina bemerkte, dass das Mädchen einen Magiermantel und einen Hexenhut trug.
"Geht es dir wieder besser?" fragte Sina neugierig mit leichter Vorsicht. Das Mädchen legte ihr blutiges Tuch zur Seite und schaute Sina an.
"Ja, geht schon, Danke" erwiderte diese und lächelte sogar kurz.
Sina half dem Mädchen aufzustehen und zusammen setzten sie sich auf eine steinernde Bank ganz in der Nähe.
"Danke für deine Hilfe. Ich bin übrigens Cora. Nett dich kennenzulernen" sagte das Mädchen mit freundlicher Stimme zu Sina.
Sina fühlte sich sofort sehr verbunden zu dem Mädchen. Als würde eine unsichtbare Linie sie miteinander verbinden. Sina lächelte sie an.
"Hallo Cora, ich bin Sina. Was ist denn da vorgefallen, dass du so behandelt wirst?" sprach Sina neugierig.
Coras Miene wurde trauriger.
"Ach weißt du. Eigentlich habe ich in der Akademie versucht meine Windmagie kontrollieren zu lernen, aber ich schaffe es einfach nicht. Meist ist meine Magie so stark, dass sie immer wieder Chaos in der Akademie anrichtet.... und jetzt hat man mich rausgeschmissen" sagte Cora, die traurig auf ihre Füße blickte.
"Wow... Windmagie!!!" schrie Sina auf, die sichtbar überrascht war. Cora erschrak und blockte Sina mit großen Augen an.
Damit hatte sie nicht gerechnet.
"Also bist du auch eine Hexe, so wie ich?" fragte Sina freudig. Cora schloss die Augen und begann zu schmunzeln.
"Nein. Ich bin keine Hexe. Ich bin nur eine Elementmagerin. Anders als Hexen, können Elementmagier nur das Element nutzen, womit sie geboren wurden. Jedenfalls stand das so in einem Buch in der Akademie" sagte Cora mit leiser Stimme.
Sie unterhielten sich stundenlang über alles mögliche und so langsam brach die Nacht hinein.
"Komm mit mir und meinen Freunden, Cora. Wenn dich die in der Akademie nicht wollen, dann schließlich dich uns an. Ich muss auch noch lernen mit meiner Magie umzugehen. Außerdem sind Rocky und Ari wirklich nett und sind immer für mich da. Du wirst sie mögen, glaub mir" sagte Sina, mit Blick in den Himmel, wo sich langsam Sterne zeigten.
Cora überlegte etwas. Sie blickte zu Sina und als diese begann zu lächeln, war ihr klar, dass es die richtige Entscheidung sein könnte.
"Ach warum nicht. Vielleicht wird das ja spassig" sagte sie kindisch.
"Toll... jemand weiteres, der uns begleitet. Die Nacht bricht an und ich habe mich mit meinen Freunden am Stadteingang verabredet. Lass uns losgehen" sagte Sina fröhlich und hüpfte einige Meter im Kreis und zeigte schließlich richtung Stadteingang.
Cora lächelte, hielt sich die Hand vors Herz, das eine wahnsinnige Wärme erspürte und so gingen beide los.
Sie hielten sich wie echte Freundinnen an den Händen, lächelten beide und dankten den Göttern, dass diese sie zusammengeführt hatten.....
Sie schaute wie stark das kleine Mädchen verletzt war und bemerkte, dass es aus der Nase blutete und ihr Gesucht eine gerötete Prellung aufwies.
Sina kniete neben dem Mädchen und war sinnbildlich überfordert mit dieser schrecklichen Situation.
Es war für sie unbegreiflich, wie ein Mann, ein kleines liebes Mädchen schlagen und auf die Straße werfen konnte und eiskalt einfach fort ging.
"Bist du okay?" fragte Sina überfordert mit trauriger Stimme. Doch das Mädchen antwortete nicht und weinte weiter leise vor sich hin.
Sina schaute sich um. Überall waren Einwohner, die vorbeigingen, sie einen flüchtigen Blickes würdigten, aber absolut gar nichts unternahmen. Da krümmte sich ein kleines weinendes Mädchen vor Schmerzen und niemand hilft, dachte sie sich ärgerlich.
"Wieso hilft uns denn keiner???" schrie Sina mit lauter weinerlicher Stimme. Niemand reagiere auf Sinas ernsthaften Hilferuf.
Sina kamen die Tränen. Sie konnte es nicht verstehen.
"Lass sie! Ist schon okay" sagte das kleine Mädchen, das sich mühsam die Tränen aus dem Gesicht wegmachte und sich langsam wieder fing.
Sina hielt sie freundlich im Arm.
Schließlich holte das Mädchen ein seidernes Tuch aus ihrer Manteltasche und wusch sich das Blut aus dem Gesicht.
Sina war deutlich froh, dass es dem kleinen Mädchen dem Umständen entsprechend gut ging und doch war sie auch etwas verwundert. Obwohl das Mädchen durchaus gut Zwei Jahre jünger war als sie selbst, schien auch sie recht reif für ihr Alter zu wirken. Sina bemerkte, dass das Mädchen einen Magiermantel und einen Hexenhut trug.
"Geht es dir wieder besser?" fragte Sina neugierig mit leichter Vorsicht. Das Mädchen legte ihr blutiges Tuch zur Seite und schaute Sina an.
"Ja, geht schon, Danke" erwiderte diese und lächelte sogar kurz.
Sina half dem Mädchen aufzustehen und zusammen setzten sie sich auf eine steinernde Bank ganz in der Nähe.
"Danke für deine Hilfe. Ich bin übrigens Cora. Nett dich kennenzulernen" sagte das Mädchen mit freundlicher Stimme zu Sina.
Sina fühlte sich sofort sehr verbunden zu dem Mädchen. Als würde eine unsichtbare Linie sie miteinander verbinden. Sina lächelte sie an.
"Hallo Cora, ich bin Sina. Was ist denn da vorgefallen, dass du so behandelt wirst?" sprach Sina neugierig.
Coras Miene wurde trauriger.
"Ach weißt du. Eigentlich habe ich in der Akademie versucht meine Windmagie kontrollieren zu lernen, aber ich schaffe es einfach nicht. Meist ist meine Magie so stark, dass sie immer wieder Chaos in der Akademie anrichtet.... und jetzt hat man mich rausgeschmissen" sagte Cora, die traurig auf ihre Füße blickte.
"Wow... Windmagie!!!" schrie Sina auf, die sichtbar überrascht war. Cora erschrak und blockte Sina mit großen Augen an.
Damit hatte sie nicht gerechnet.
"Also bist du auch eine Hexe, so wie ich?" fragte Sina freudig. Cora schloss die Augen und begann zu schmunzeln.
"Nein. Ich bin keine Hexe. Ich bin nur eine Elementmagerin. Anders als Hexen, können Elementmagier nur das Element nutzen, womit sie geboren wurden. Jedenfalls stand das so in einem Buch in der Akademie" sagte Cora mit leiser Stimme.
Sie unterhielten sich stundenlang über alles mögliche und so langsam brach die Nacht hinein.
"Komm mit mir und meinen Freunden, Cora. Wenn dich die in der Akademie nicht wollen, dann schließlich dich uns an. Ich muss auch noch lernen mit meiner Magie umzugehen. Außerdem sind Rocky und Ari wirklich nett und sind immer für mich da. Du wirst sie mögen, glaub mir" sagte Sina, mit Blick in den Himmel, wo sich langsam Sterne zeigten.
Cora überlegte etwas. Sie blickte zu Sina und als diese begann zu lächeln, war ihr klar, dass es die richtige Entscheidung sein könnte.
"Ach warum nicht. Vielleicht wird das ja spassig" sagte sie kindisch.
"Toll... jemand weiteres, der uns begleitet. Die Nacht bricht an und ich habe mich mit meinen Freunden am Stadteingang verabredet. Lass uns losgehen" sagte Sina fröhlich und hüpfte einige Meter im Kreis und zeigte schließlich richtung Stadteingang.
Cora lächelte, hielt sich die Hand vors Herz, das eine wahnsinnige Wärme erspürte und so gingen beide los.
Sie hielten sich wie echte Freundinnen an den Händen, lächelten beide und dankten den Göttern, dass diese sie zusammengeführt hatten.....
Samstag, 23. April 2016
Teil 15 - Kulturelle Erkundungstour!
Der Anblick war überwältigend.
Sie standen zu dritt vor dem Haupttor von Maaki und ihre Herzen schlugen vor Neugier wild umher.
Neben den herrlichen Vogelgezwitscher, dass sie umgab, war die Stadt von den typischen Menschenmassen-Geräuschen eingehüllt. Sie sagten kein Wort und betraten durch das große Tor die Stadt und fanden sich fassungslos wieder.
Die Stadt war riesig. Betörend schön mit edlen Steinplatten gepflastert und die Häuser waren in einem passenden rustikalten Stil gehalten, wirkten jedoch nicht veraltet. Überall liefen wildfremde Personen, darunter sogar großgewachsene Elben, Echsen und Vogelmenschen und sogar Rassen, die kaum bekannt waren.
"Wow!!" sagte Sina mit offenen Mund, der ihrem Erstaunen verfallen war. Rocky bekam erst gar kein Wort raus.
Er war schon an einigen Orten, aber von den Städten der Menschen hielt er sich immer fern, aber dennoch bereute er diese damalige Entscheidung sehr. Alles war einfach nur gewaltig und bot hunderte von Angeboten und interessanten Aspekten für sie alle.
Sina bemerkte, dass Ari gar nicht mehr neben ihr war und suchte schlagartig nach ihr. Erstaunt fand sie mit ihrem scharfen Blick ihre kleine Freundin, die faszinierend von einem kleinen Marktstand zu anderen flog um zu sehen, was genau es dort gab.
Rocky fiel ein Straßenschild auf, der offenkundig ins Kobold und Zwergenviertel führen würde, was sein Interesse geradezu zwanghaft erschlich und ihn fast nötigte, sofort loszuziehen um seines gleichen zu entdecken.
Ari kam zurück von ihrer kurzen Erkundungstour und kreiste wie ein Heißsporn um Sina. Sina selbst war eher zurückhaltend.
Es war nicht das erste Mal, dass sie in einer Stadt war und so war sie vermutlich weitaus weniger gebannt von dieser Stadt als ihre beiden Freunde.
Sie blickte zu Rocky und konnte ihm deutlich ansehen, dass er am Liebsten sofort losstürmen würde und so zog sie ein zufriedenes Gesicht.
"Alsooooo! Wie gehts jetzt weiter?" fragte sie verspielt und klatschte fröhlich in die Hände.
"Ich will ins Kobold und Zwergenviertel. Sehen ob ich da Gleichgesinnte treffe" erwiderte Rocky hastig und mit beiden Füßen am Stampfen.
"Ich möchte eher in die königlichen Gärten. Ich hörte zwei Frauen an dem einen Marktstand darüber sprechen" sagte Ari, die immer noch wild um Sina rumflog und geradezu hyperaktiv schien.
"Mh. Tja und ich wollte dort hinten ins Theaterviertel. Die Bäuerin sagte doch was von wegen Theater und Akademie. Also... am Besten teilen wir uns auf und treffen uns wenn es Abend geworden ist wieder genau hier. Dann suchen wir gemeimsam eine Gasthaus auf"
sprach Sina und nickte zufrieden mit diesem Plan.
"Alles klar" erwiderten Rocky und Ari gleichzeitig und zogen rasend schnell von statten, bis sie schließlich verschwunden waren.
Sina begann zu lächeln. "Ha, Rocky. Wer ist jetzt voreilig?" flüsterte sie kichernd vor sich hin auf dem Weg ins Theaterviertel.
Sina ließ sich Zeit beim gehen. Neugierig schaute sie von Links nach Rechts und wieder zurück, um auch ja alles genau zu begutachten.
Sie hielt an, als ihr ein Pärchen auffiel. Der junge Mann spielte auf einer Violine eine wunderschöne Melodie für die ebenfalls recht junge Frau, die verliebt zuhörte. Sina gefiel dies sehr und so ging sie mit einem breiten lächeln weiter die Straße entlang, als sie wenig später endlich zum berühmten Theater kam.
Sie wollte gerne hinein gehen, aber nicht zu übersehen, war an der Pforte zum Theater ein großes Schild mit - Aktuell geschlossen - was Sina doch etwas traurig machte.
Sie hatte sich schon so dolle gefragt, was für Kabarettisten und Schauspieler dort für Zuschauer erschufen.
Tja, da kann man nichts tun, dachte sie sich und schaute sich um. Ein verwittertes von Efeu umranktes Schild erfasste ihre Blickrichtung. - Zur Arkademie - stand drauf und sofort ging Sina los um wenigstens dort was interessantes zu lernen.
Kurze Zeit später stand sie vor der großen in grünen Marmor gehaltenen Akademie. Bevor sie jedoch eintreten konnte vernahm sich seltsame Stimmen innerhalb der Akademiemauern.
Zwei Personen schritten aus der Akademie hinaus. Ein Mann und ein kleines Mädchen. Gut 2 Jahre jünger als Sina.
Das Mädchen weinte und der Mann zog das Mädchen gewaltsam am Arm aus der Akademie. Fast vor Sina blieb der Mann stehen und schmiss das Mädchen auf die Straße, die sich schrecklich wehtat beim fallen und dies auch laut beschrie.
Der Mann blickte das weinende Mädchen zornig an.
Schließlich stand das Mädchen wieder auf und sprach: "Bitte lass mich wieder rein. Es wird nicht mehr passieren".
Der Mann holte aus und schlug das Mädchen mit ganzer Kraft ins Gesicht und sprach wütend: "Du bist wirklich zu nichts zu gebrauchen du nutzlose Göre du. Verhungere doch in der Gosse! Da tust du wenigstens den Ratten was gutes".
Das Mädchen kauerte schmerzerfüllt am Boden und weinte schrecklich. Der Mann drehte sich um und ging zurück in die Akademie und verschloss die Tore.
Sina war wie gelähmt.
Sie verstand nicht, was los war und wie man nur so grausam sein könnte. Sofort fing sie sich und rannte zu dem Mädchen um ihr zu helfen.......................
Sie standen zu dritt vor dem Haupttor von Maaki und ihre Herzen schlugen vor Neugier wild umher.
Neben den herrlichen Vogelgezwitscher, dass sie umgab, war die Stadt von den typischen Menschenmassen-Geräuschen eingehüllt. Sie sagten kein Wort und betraten durch das große Tor die Stadt und fanden sich fassungslos wieder.
Die Stadt war riesig. Betörend schön mit edlen Steinplatten gepflastert und die Häuser waren in einem passenden rustikalten Stil gehalten, wirkten jedoch nicht veraltet. Überall liefen wildfremde Personen, darunter sogar großgewachsene Elben, Echsen und Vogelmenschen und sogar Rassen, die kaum bekannt waren.
"Wow!!" sagte Sina mit offenen Mund, der ihrem Erstaunen verfallen war. Rocky bekam erst gar kein Wort raus.
Er war schon an einigen Orten, aber von den Städten der Menschen hielt er sich immer fern, aber dennoch bereute er diese damalige Entscheidung sehr. Alles war einfach nur gewaltig und bot hunderte von Angeboten und interessanten Aspekten für sie alle.
Sina bemerkte, dass Ari gar nicht mehr neben ihr war und suchte schlagartig nach ihr. Erstaunt fand sie mit ihrem scharfen Blick ihre kleine Freundin, die faszinierend von einem kleinen Marktstand zu anderen flog um zu sehen, was genau es dort gab.
Rocky fiel ein Straßenschild auf, der offenkundig ins Kobold und Zwergenviertel führen würde, was sein Interesse geradezu zwanghaft erschlich und ihn fast nötigte, sofort loszuziehen um seines gleichen zu entdecken.
Ari kam zurück von ihrer kurzen Erkundungstour und kreiste wie ein Heißsporn um Sina. Sina selbst war eher zurückhaltend.
Es war nicht das erste Mal, dass sie in einer Stadt war und so war sie vermutlich weitaus weniger gebannt von dieser Stadt als ihre beiden Freunde.
Sie blickte zu Rocky und konnte ihm deutlich ansehen, dass er am Liebsten sofort losstürmen würde und so zog sie ein zufriedenes Gesicht.
"Alsooooo! Wie gehts jetzt weiter?" fragte sie verspielt und klatschte fröhlich in die Hände.
"Ich will ins Kobold und Zwergenviertel. Sehen ob ich da Gleichgesinnte treffe" erwiderte Rocky hastig und mit beiden Füßen am Stampfen.
"Ich möchte eher in die königlichen Gärten. Ich hörte zwei Frauen an dem einen Marktstand darüber sprechen" sagte Ari, die immer noch wild um Sina rumflog und geradezu hyperaktiv schien.
"Mh. Tja und ich wollte dort hinten ins Theaterviertel. Die Bäuerin sagte doch was von wegen Theater und Akademie. Also... am Besten teilen wir uns auf und treffen uns wenn es Abend geworden ist wieder genau hier. Dann suchen wir gemeimsam eine Gasthaus auf"
sprach Sina und nickte zufrieden mit diesem Plan.
"Alles klar" erwiderten Rocky und Ari gleichzeitig und zogen rasend schnell von statten, bis sie schließlich verschwunden waren.
Sina begann zu lächeln. "Ha, Rocky. Wer ist jetzt voreilig?" flüsterte sie kichernd vor sich hin auf dem Weg ins Theaterviertel.
Sina ließ sich Zeit beim gehen. Neugierig schaute sie von Links nach Rechts und wieder zurück, um auch ja alles genau zu begutachten.
Sie hielt an, als ihr ein Pärchen auffiel. Der junge Mann spielte auf einer Violine eine wunderschöne Melodie für die ebenfalls recht junge Frau, die verliebt zuhörte. Sina gefiel dies sehr und so ging sie mit einem breiten lächeln weiter die Straße entlang, als sie wenig später endlich zum berühmten Theater kam.
Sie wollte gerne hinein gehen, aber nicht zu übersehen, war an der Pforte zum Theater ein großes Schild mit - Aktuell geschlossen - was Sina doch etwas traurig machte.
Sie hatte sich schon so dolle gefragt, was für Kabarettisten und Schauspieler dort für Zuschauer erschufen.
Tja, da kann man nichts tun, dachte sie sich und schaute sich um. Ein verwittertes von Efeu umranktes Schild erfasste ihre Blickrichtung. - Zur Arkademie - stand drauf und sofort ging Sina los um wenigstens dort was interessantes zu lernen.
Kurze Zeit später stand sie vor der großen in grünen Marmor gehaltenen Akademie. Bevor sie jedoch eintreten konnte vernahm sich seltsame Stimmen innerhalb der Akademiemauern.
Zwei Personen schritten aus der Akademie hinaus. Ein Mann und ein kleines Mädchen. Gut 2 Jahre jünger als Sina.
Das Mädchen weinte und der Mann zog das Mädchen gewaltsam am Arm aus der Akademie. Fast vor Sina blieb der Mann stehen und schmiss das Mädchen auf die Straße, die sich schrecklich wehtat beim fallen und dies auch laut beschrie.
Der Mann blickte das weinende Mädchen zornig an.
Schließlich stand das Mädchen wieder auf und sprach: "Bitte lass mich wieder rein. Es wird nicht mehr passieren".
Der Mann holte aus und schlug das Mädchen mit ganzer Kraft ins Gesicht und sprach wütend: "Du bist wirklich zu nichts zu gebrauchen du nutzlose Göre du. Verhungere doch in der Gosse! Da tust du wenigstens den Ratten was gutes".
Das Mädchen kauerte schmerzerfüllt am Boden und weinte schrecklich. Der Mann drehte sich um und ging zurück in die Akademie und verschloss die Tore.
Sina war wie gelähmt.
Sie verstand nicht, was los war und wie man nur so grausam sein könnte. Sofort fing sie sich und rannte zu dem Mädchen um ihr zu helfen.......................
Freitag, 22. April 2016
Teil 14 - Der Weg zur Stadt Maaki!
Sie hatten sich genügend ausgeruht.
Der Kampf gegen das Elementar war vorbei und die Menschen der Kräuterfarm begutachteten die Schäden.
Dankend für ihre Hilfe übergab die gut gebaute Frau den drei Helden ein paar köstliche Lebensmittel für Unterwegs. Ihr erstes festes Ziel überhaupt war nun die naheliegende Stadt Maaki.
Rocky nutzte mal wieder sein magisches Talent Dinge in seine winzige Tasche zu verstauen, während Sina auf einer Latrine ihre Notdurft verrichtete. Einzig Ari war nicht mit ihm Haus.
Sie war draußen, wo das Elementar in seine Einzelteile zerfiel. Was genau sie dort machte, konnte Rocky durch die offene Tür des Hauses nicht wirklich erkennen, dachte sich aber auch nichts weiter dabei. Ari war eien überlegte Orb-Elfe, die schon wusste, was sie tat oder sagte und so räumte er weiter in aller Seelenruhe die Lebenmittel ein.
Schließlich kam auch schon Sina wieder zurück in die Küche und setzte wieder ihren schwarzen Hexenhut auf.
"Wo ist den Ari?" fragte sie Rocky, nachdem sie den Raum kurz begutachtet hatte. "Ach, die wollte sich draußen irgendwas ansehen" sagte er leise ohne Sina eines Blickes zu würdigen.
Sina begann zu schmunzeln und aus der offenen Haustür zu blicken, wo sie Ari auch entdeckte, die immer mal wieder hin und her flog. "Ich geh mal zu ihr" sagte Sina hastig und ging nach draußen.
Rocky hatte alles fertig eingepackt und atmete einmal stark durch. "So viele Kämpfe in so kurzer Zeit" flüsterte er vor sich hin, während er an vergangene Schlachten dachte.
Er sprang vom Küchentisch und ging in Richtung offener Haustür. Kurz vor dieser machte er halt und blickte nach draußen.
Er sah Sina und Ari die sich wohl augenscheinlich unterhielten. Um sie herum waren die Leute beschäftigt, die ganzen zerstörten Gegenstände wegzuräumen um baldig wieder ihre Kräuterfelder bewirtschaften zukönnen.
Rocky trat nach draußen und hielt gut 2 Meter vor dem Haus an um auf seine Freunde zu warten, die ihn zugleich bemerkten und auf ihn zukamen.
Ohne weitere Worte schritten sie den Weg zur Stadt entlang.
Sie gingen schließlich eine ganze Weile, als Sina anmerkte: "Hätten wir uns noch verabschieden sollen?". Rocky blickte beim marschieren zu ihr hoch und erwiderte nur launisch: "Ach, die haben doch jetzt ganz andere Sorgen. Die ihr Hof wurde fast komplett zerstört. Ebenso viele ihrer wichtigen Felder. Die müssen jetzt alles aufräumen und neu machen".
Sina zog ein leicht trauriges Gesicht. "Besser wenn wir den armen Bauern nicht noch mehr ihrer kostbaren Zeit rauben" meinte recht sorglos Ari zu Sina.
Sina schmunzelte vor sich hin.
"Vielleicht sehen wir sie ja irgendwann mal wieder" sprach Sina hoffnungsvoll, während sie begang wiedereinmal hüpfend vorranzuschreiten um das kindliche in ihr zu befriedigen.
Dann hielt sie schlagartig an.
"Dahinten! Guckt mal" schrie sie auf und zeigte mit ihrem rechten Zeigefinger in die Ferne. Sie konnten die Stadt Maaki in der Ferne sehen, die ziemlich imposant erschien mit seinem kunstvollen Bauwerken.
Sina begann einfach ungestüm loszurennen. Ari folgte ihr zugleich.
Rocky schüttelte mit dem Kopf, bemerkte dann, dass er wiedermal zurückgelassen wurde und rannte ebenfalls los.
"Jedesmal das gleiche mit dir. Ich bin zu alt dafür. Ganz ehrlich" pustete er beim rennen vor sich hin mit der seligen Hoffnung, dass Sina die Worte vernahm.
Die Sonne strahlte in einer herzlichen Wärme auf sie nieder und so rannten sie der Stadt entgegen..................
Der Kampf gegen das Elementar war vorbei und die Menschen der Kräuterfarm begutachteten die Schäden.
Dankend für ihre Hilfe übergab die gut gebaute Frau den drei Helden ein paar köstliche Lebensmittel für Unterwegs. Ihr erstes festes Ziel überhaupt war nun die naheliegende Stadt Maaki.
Rocky nutzte mal wieder sein magisches Talent Dinge in seine winzige Tasche zu verstauen, während Sina auf einer Latrine ihre Notdurft verrichtete. Einzig Ari war nicht mit ihm Haus.
Sie war draußen, wo das Elementar in seine Einzelteile zerfiel. Was genau sie dort machte, konnte Rocky durch die offene Tür des Hauses nicht wirklich erkennen, dachte sich aber auch nichts weiter dabei. Ari war eien überlegte Orb-Elfe, die schon wusste, was sie tat oder sagte und so räumte er weiter in aller Seelenruhe die Lebenmittel ein.
Schließlich kam auch schon Sina wieder zurück in die Küche und setzte wieder ihren schwarzen Hexenhut auf.
"Wo ist den Ari?" fragte sie Rocky, nachdem sie den Raum kurz begutachtet hatte. "Ach, die wollte sich draußen irgendwas ansehen" sagte er leise ohne Sina eines Blickes zu würdigen.
Sina begann zu schmunzeln und aus der offenen Haustür zu blicken, wo sie Ari auch entdeckte, die immer mal wieder hin und her flog. "Ich geh mal zu ihr" sagte Sina hastig und ging nach draußen.
Rocky hatte alles fertig eingepackt und atmete einmal stark durch. "So viele Kämpfe in so kurzer Zeit" flüsterte er vor sich hin, während er an vergangene Schlachten dachte.
Er sprang vom Küchentisch und ging in Richtung offener Haustür. Kurz vor dieser machte er halt und blickte nach draußen.
Er sah Sina und Ari die sich wohl augenscheinlich unterhielten. Um sie herum waren die Leute beschäftigt, die ganzen zerstörten Gegenstände wegzuräumen um baldig wieder ihre Kräuterfelder bewirtschaften zukönnen.
Rocky trat nach draußen und hielt gut 2 Meter vor dem Haus an um auf seine Freunde zu warten, die ihn zugleich bemerkten und auf ihn zukamen.
Ohne weitere Worte schritten sie den Weg zur Stadt entlang.
Sie gingen schließlich eine ganze Weile, als Sina anmerkte: "Hätten wir uns noch verabschieden sollen?". Rocky blickte beim marschieren zu ihr hoch und erwiderte nur launisch: "Ach, die haben doch jetzt ganz andere Sorgen. Die ihr Hof wurde fast komplett zerstört. Ebenso viele ihrer wichtigen Felder. Die müssen jetzt alles aufräumen und neu machen".
Sina zog ein leicht trauriges Gesicht. "Besser wenn wir den armen Bauern nicht noch mehr ihrer kostbaren Zeit rauben" meinte recht sorglos Ari zu Sina.
Sina schmunzelte vor sich hin.
"Vielleicht sehen wir sie ja irgendwann mal wieder" sprach Sina hoffnungsvoll, während sie begang wiedereinmal hüpfend vorranzuschreiten um das kindliche in ihr zu befriedigen.
Dann hielt sie schlagartig an.
"Dahinten! Guckt mal" schrie sie auf und zeigte mit ihrem rechten Zeigefinger in die Ferne. Sie konnten die Stadt Maaki in der Ferne sehen, die ziemlich imposant erschien mit seinem kunstvollen Bauwerken.
Sina begann einfach ungestüm loszurennen. Ari folgte ihr zugleich.
Rocky schüttelte mit dem Kopf, bemerkte dann, dass er wiedermal zurückgelassen wurde und rannte ebenfalls los.
"Jedesmal das gleiche mit dir. Ich bin zu alt dafür. Ganz ehrlich" pustete er beim rennen vor sich hin mit der seligen Hoffnung, dass Sina die Worte vernahm.
Die Sonne strahlte in einer herzlichen Wärme auf sie nieder und so rannten sie der Stadt entgegen..................
Donnerstag, 21. April 2016
Teil 13 - Kampf gegen das Grasfelsen-Elementar!
Der laute Lärm, der von draußen kam zog sie wie ein Magnet durch die Tür nach außen. Sina war es, die voreinlig als Erste durch die Tür nach draußen schritt und beinahe auf Rocky trat als sie vor Schreck einen Schritt zurück wagte.
Rocky der gerade noch rechtzeitig Sinas Fuss ausweichen konnte erblickte nun ebenfalls die grausame Ursache des Lärmes.
Ein gewaltiges Grasfelsen-Elementar war auf den Felder zornig erwacht und wütete mit aller Kraft umher.
Mit seinem großen Felsenartigen Arm schlug es wütend auf den Boden, der diese ordentlich zum beben brachte und dabei schrecklich laut brüllte.
"Das ist ja riesig" sagte Sina, die von der imposanten Größe des Elementares geschockt war. Sowas hatte sie noch nie gesehen und sich auch noch nie vorgestellt. Rocky hielt mit der linken Hand an Sinas Fuß fest und blickte analysierend das Elementar an. Es war nicht das erste Mal, dass er ein Grasfelsen-Elementar sah und er wusste auch noch ganz genau, wieso solche Elementare aus der Erde erwachen.
"Sie haben also immer nur genommen und genommen, aber nie was dankend zurückgegeben?" flüsterte er leise, während er Sina Fuß losließ. Sina blickte hinunter und konnte durchaus vernehmen, was Rocky eben geflüstert hatte.
Sie erinnerte sich daran, was ihr Großvater darüber sagte, was passiert, wenn man die Natur nur gierig ausnehmen tue.
Ari war wie Rocky still schweigend am beobachten und am richtigen einschätzen der Lage. Sina rannte ein paar Schritt vorraus, dreht sich um und meinte hoffnungsvoll: "Wir müssen was tun, sonst zerstört es alles hier".
"Ich kann nichts dagegen tun, Sina. Meine Erdmagie wirkt nicht auf Wesen des Erd-Elementes" erwiderte Rocky entnervt und mit zorniger Miene im Gesicht. Sina blickte ihn hilflos an, so als würde sie im gleich eine Standpauke halten wollen, dass man dennoch was unternehmen könnte, egal was.
Rocky knurrt und zog seine Mütze tief ins Gesicht. Er fühlte sich ziemlich nutzlos und er hatte auch keine Ahnung wie er überhaupt helfen könnte. Ari flog neben Sina und sprach mit ruhiger Stimme: "Komm Sina. Versuchen wir es zusammen".
Sina wandte sich zu Ari und nickte zufriedenstellend. Schließlich wandten sich Sina und Ari dem Elementar zu, das immer noch wütend die Lagerhäuser und Felder mit seinem Felsenarm zerstörte.
Sie rannten zum Elementar, welches sie zugleich wahrnahm und sich ihnen widmete. "Es ist so groß. Wie sollen wir es bloß verscheuchen?" fragte Sina mit hastiger ernster Stimme. "Ich werde es mit meiner Lichtmagie blenden und du schießt wieder deine Herzen ab. Vielleicht reicht das ja schon" erwiderte Ari hastig.
Das Elementar brüllte lautstark und wartete geradezu provokant darauf, dass die beiden etwas unternahmen.
Sina war es, die wiedermals ihre Finger zum Herzen vor sich krümmte und sich bereits geistig konzentrierte. Ari flog etwas von Sina weg, was das Elementar wohl leicht verwirrte, denn es schaute abwechselnd Sina und Ari an, hörte aber auf zu wüten und zu brüllen.
Als das Elementar sich schließlich wieder Sina zuwandte schoss Ari einen grellen Lichtstrahl ab, der das Elementar direkt ins Gesicht traf und blendete.
Dieses schrie auf und begann richtig stark zu wüten, schlug blind um sich und began willkürlich umher zu stampfen!
Sina warte auf eine passende Gelgenheit anzugreifen, was ihr erschwert wurde, durch das ständige rumzappeln des Elementares.
"Heeeeeeeeeeeeeeeeey!!!!!" schrie eine Stimme, die Sina fassungslos ablenkte. Sie schaute nach hinten und entdeckte Rocky der wütend sich gefangen hatte und unglaublich aber war einen riesigen Felsen, der so groß wie das Haus der Frau war, über sich trug.
"Ich werde nicht einfach nur rumsitzen und Däumchen drehen, du Steinklumpen!" böllkte er mit all seiner Kraft und warf den gewaltigen Felsen direkt gegen das Elementar.
Beim Aufprall gab es ein gewaltiges scheppern und das Elementar wurde schlagartig aus der Bahn geworden und fiel zu Boden und war geradezu wie gelähmt von dem Einschlag.
"Los Sinaaaaaaaaaaaaaa - JETZT..." schrie Rocky zu Sina und sank schweißgebadet auf die Knie.
"Feuermagie: Flammende Herzchen" sprach Sina und wiedermals glühten ihre Finger in Form eines Herzens rot wie Feuer und kleine entflammte Herzchen schossen in gewaltiger Zahl gegen das Elementar.
Die Herzchen traffen es schließlich und ein knallen, zischen und schmettern war bei jedem einzelnen Herzchen beim zusammentreffen zu vernehmen.
Das Elementar schrie wild auf, als würde es von tausenden von Nadeln gestochen werden. Seltsamerweise begann das Elementar nicht an zu brennen, wie neulich der Eiszwerg, was selbst Sina etwas verwunderte.
Auf einmal wurde alles ganz still und das Elementar begann kurzzeitig zu glühen, bis es schließlich in hunderte von Steinfragmenten zerfiel, die sich auf den ganzen Feldern verteilte.
Sina stand fragend einfahc in der Gegend rum. Sie wusste nicht genau, was dies nun zu bedeuten hatte. War es besiegt oder nur kurzzeitig außer Gefecht?!
Ari kam zu Sina rübergeflogen und hielt kurz vor ihr sanft an.
"Du scheinst stärker zu werden" sprach Ari zu Sina, die sich dann zu ihr zuwandte.
"Meinst du, Ari?" erwiderte Sina mit leichter Erötung im Gesicht.
"Ja. Beim letzten Mal, als du diesen Zauber genutz thast, warst du danach sofort fix und fertig. Aber schau selbst. Du bist diesesmal gar nicht außer Puste". sagte Ari mit freundlicher Stimme.
Sina blickte auf ihre Hände und bemerkte auch, dass sie nicht wirklich erschöpft war, obwohl sie mit gleicher Stärke ihre Magie wie beim letzten Mal einsetzte. Sie ballte ihre Fäuste, schloß ihre Augen und begann zu grinsen.
Sie war richtig Stolz auf sich und wie sie stärker wurde in so kurzer Zeit.
Rocky war mitlerweile bei Sina angekommen und grinste ebenfalls betörend mit. Die Felder und einige der Lagerhäuser wurden zwar zerstört, aber immerhin konnten sie schlimmeres verhindern.
Sina blick fiel auf die Frau, die dankend zu ihnen hinüberblickte.........
Rocky der gerade noch rechtzeitig Sinas Fuss ausweichen konnte erblickte nun ebenfalls die grausame Ursache des Lärmes.
Ein gewaltiges Grasfelsen-Elementar war auf den Felder zornig erwacht und wütete mit aller Kraft umher.
Mit seinem großen Felsenartigen Arm schlug es wütend auf den Boden, der diese ordentlich zum beben brachte und dabei schrecklich laut brüllte.
"Das ist ja riesig" sagte Sina, die von der imposanten Größe des Elementares geschockt war. Sowas hatte sie noch nie gesehen und sich auch noch nie vorgestellt. Rocky hielt mit der linken Hand an Sinas Fuß fest und blickte analysierend das Elementar an. Es war nicht das erste Mal, dass er ein Grasfelsen-Elementar sah und er wusste auch noch ganz genau, wieso solche Elementare aus der Erde erwachen.
"Sie haben also immer nur genommen und genommen, aber nie was dankend zurückgegeben?" flüsterte er leise, während er Sina Fuß losließ. Sina blickte hinunter und konnte durchaus vernehmen, was Rocky eben geflüstert hatte.
Sie erinnerte sich daran, was ihr Großvater darüber sagte, was passiert, wenn man die Natur nur gierig ausnehmen tue.
Ari war wie Rocky still schweigend am beobachten und am richtigen einschätzen der Lage. Sina rannte ein paar Schritt vorraus, dreht sich um und meinte hoffnungsvoll: "Wir müssen was tun, sonst zerstört es alles hier".
"Ich kann nichts dagegen tun, Sina. Meine Erdmagie wirkt nicht auf Wesen des Erd-Elementes" erwiderte Rocky entnervt und mit zorniger Miene im Gesicht. Sina blickte ihn hilflos an, so als würde sie im gleich eine Standpauke halten wollen, dass man dennoch was unternehmen könnte, egal was.
Rocky knurrt und zog seine Mütze tief ins Gesicht. Er fühlte sich ziemlich nutzlos und er hatte auch keine Ahnung wie er überhaupt helfen könnte. Ari flog neben Sina und sprach mit ruhiger Stimme: "Komm Sina. Versuchen wir es zusammen".
Sina wandte sich zu Ari und nickte zufriedenstellend. Schließlich wandten sich Sina und Ari dem Elementar zu, das immer noch wütend die Lagerhäuser und Felder mit seinem Felsenarm zerstörte.
Sie rannten zum Elementar, welches sie zugleich wahrnahm und sich ihnen widmete. "Es ist so groß. Wie sollen wir es bloß verscheuchen?" fragte Sina mit hastiger ernster Stimme. "Ich werde es mit meiner Lichtmagie blenden und du schießt wieder deine Herzen ab. Vielleicht reicht das ja schon" erwiderte Ari hastig.
Das Elementar brüllte lautstark und wartete geradezu provokant darauf, dass die beiden etwas unternahmen.
Sina war es, die wiedermals ihre Finger zum Herzen vor sich krümmte und sich bereits geistig konzentrierte. Ari flog etwas von Sina weg, was das Elementar wohl leicht verwirrte, denn es schaute abwechselnd Sina und Ari an, hörte aber auf zu wüten und zu brüllen.
Als das Elementar sich schließlich wieder Sina zuwandte schoss Ari einen grellen Lichtstrahl ab, der das Elementar direkt ins Gesicht traf und blendete.
Dieses schrie auf und begann richtig stark zu wüten, schlug blind um sich und began willkürlich umher zu stampfen!
Sina warte auf eine passende Gelgenheit anzugreifen, was ihr erschwert wurde, durch das ständige rumzappeln des Elementares.
"Heeeeeeeeeeeeeeeeey!!!!!" schrie eine Stimme, die Sina fassungslos ablenkte. Sie schaute nach hinten und entdeckte Rocky der wütend sich gefangen hatte und unglaublich aber war einen riesigen Felsen, der so groß wie das Haus der Frau war, über sich trug.
"Ich werde nicht einfach nur rumsitzen und Däumchen drehen, du Steinklumpen!" böllkte er mit all seiner Kraft und warf den gewaltigen Felsen direkt gegen das Elementar.
Beim Aufprall gab es ein gewaltiges scheppern und das Elementar wurde schlagartig aus der Bahn geworden und fiel zu Boden und war geradezu wie gelähmt von dem Einschlag.
"Los Sinaaaaaaaaaaaaaa - JETZT..." schrie Rocky zu Sina und sank schweißgebadet auf die Knie.
"Feuermagie: Flammende Herzchen" sprach Sina und wiedermals glühten ihre Finger in Form eines Herzens rot wie Feuer und kleine entflammte Herzchen schossen in gewaltiger Zahl gegen das Elementar.
Die Herzchen traffen es schließlich und ein knallen, zischen und schmettern war bei jedem einzelnen Herzchen beim zusammentreffen zu vernehmen.
Das Elementar schrie wild auf, als würde es von tausenden von Nadeln gestochen werden. Seltsamerweise begann das Elementar nicht an zu brennen, wie neulich der Eiszwerg, was selbst Sina etwas verwunderte.
Auf einmal wurde alles ganz still und das Elementar begann kurzzeitig zu glühen, bis es schließlich in hunderte von Steinfragmenten zerfiel, die sich auf den ganzen Feldern verteilte.
Sina stand fragend einfahc in der Gegend rum. Sie wusste nicht genau, was dies nun zu bedeuten hatte. War es besiegt oder nur kurzzeitig außer Gefecht?!
Ari kam zu Sina rübergeflogen und hielt kurz vor ihr sanft an.
"Du scheinst stärker zu werden" sprach Ari zu Sina, die sich dann zu ihr zuwandte.
"Meinst du, Ari?" erwiderte Sina mit leichter Erötung im Gesicht.
"Ja. Beim letzten Mal, als du diesen Zauber genutz thast, warst du danach sofort fix und fertig. Aber schau selbst. Du bist diesesmal gar nicht außer Puste". sagte Ari mit freundlicher Stimme.
Sina blickte auf ihre Hände und bemerkte auch, dass sie nicht wirklich erschöpft war, obwohl sie mit gleicher Stärke ihre Magie wie beim letzten Mal einsetzte. Sie ballte ihre Fäuste, schloß ihre Augen und begann zu grinsen.
Sie war richtig Stolz auf sich und wie sie stärker wurde in so kurzer Zeit.
Rocky war mitlerweile bei Sina angekommen und grinste ebenfalls betörend mit. Die Felder und einige der Lagerhäuser wurden zwar zerstört, aber immerhin konnten sie schlimmeres verhindern.
Sina blick fiel auf die Frau, die dankend zu ihnen hinüberblickte.........
Mittwoch, 20. April 2016
Teil 12 - Die Kräuterfelder von Maaki!
Noch immer leicht erschöpft vom letzten Kampf schreiteten sie mutig die
üppigen Felder auf dem erschwinglichen Feldweg vorran. Die Kälte, die
der Eiszwergkönig brachte, war bereits entschwunden und neben
Sonnenschein, der wie eine liebevolle Umarmung zu fühlen war,
streichelte eine sanfte warme Brise die Wangen unserer Helden.
Ari, die auch so immer recht schweigsam war, schwieg und flog gleichartig neben Sina her. Rocky war noch recht erschöpft und beim gehen starrte er permanent auf seine Stiefel, während er recht schwerfällig atmete.
Auch Sina, die ansonsten die Erste war, die überglücklich vorran schreitete und verspielt die Wege unsicher machte, ging recht langsam und schweigend neben ihren Freunden.
Einige ruhige Stunden vergingen und in der Ferne war ein kleines Häuschen samt einiger Lagerstätten zu sehen. Sina war die Erste, die mit scharfen Blick die Gebäude in der Frne sichtete und wie vollkommen wiederhergestellt lauthals los rief: "Da wohnen welche!". Rocky richtete seinen Blick auf und hielt sich die Hand schützend über die Augen, damit die Sonne ihn beim weiten sehen nicht blendete.
"Stimmt. Wer mag da wohnen?" fragte er leise in die Gruppe. Ari schwieg immer noch - vielleicht mit Absicht. Sie war halt sehr ruhig und bedächtig. Vielleicht wollte sie auch nichts falsches sagen. Immerhin war sie noch nie außerhalb ihrer Heimat und für sie war vieles neu und unbekannt.
"Puh! Hoffentlich können wir da ne Pause machen" meckerte Sina schwerfällig, während sie fast über einen Stein stolperte. Nach einer Zeit konnten sie sogar Menschen sehen.
Menschen die irgednwas pflanzliches in ihre Gebäude schafften. Einige waren auch auf den Feldern um ihr Haus herum und arbeiteten etwas, was aber noch nicht zu erkennen war.
Nach kurzer Zeit erreichten sie das Haus, wo direkt davor eine hübsche kräftiggebaute Frau den Eingang ausfegte.
Die Frau bemerkte schließlich die drei Besucher und begann mit dem ausfegen aufzuhören und recht geduldig auf die entgültige Ankunft zu warten.
Sina hatte ein positives Gefühl an diesen Ort, wenn sie auch noch nicht wusste, was hier eigentlich gemacht wird. Sie versuchte ihre Neugier in Grenzen zu halten.
"Oh. Wanderer... Seit herzlich Willkommen auf unseren Kräuterwerkhof" sprach die Frau mit einladender herzlicher Stimme und einem liebevollen lächeln.
"Hallo! Können meine Freunde und ich bei Ihnen eine Pause einlegen?" fragte Sina erschöpft und durstig.
"Natürlich, meine kleine! Kommt nur herein und setzt euch" erwiderte die Frau und lud sie herzlich herein.
Sina und ihre Freunde gingen in das Haus, was wunderschön eingerichtet war. Der erste Raum war eine schön dekorierte Küche mit Porzellangeschirr auf Regeln an den Wänden. Schöne gut duftenden Blumen zierten die Räume in noch schöneren Vasen. Sie nahmen am runden Küchentisch platz und waren deutlich froh, endlich eine vernünftige Sitzgelegenheit zu haben. Sofort brachte die Frau mehrere Glaskaraffen mit Säften sowie passende Trinkgläser.
"Ihr müsst sicherlich durstig sein. Hier trinkt doch in Ruhe unsere selbst hergestellten Frucht und Kräutersäfte. Die sind wirklich lecker" sagte die Frau freundlich, stellte die Dinge auf den Tisch, verteilte diese an Sina und die anderen beiden und nahm selbst am Tisch platz.
Sina war die Erste die sich ein großes Glas mit einem ihr unbekannten violetten Saft eingoß und mit einem Schlag austrank. Ganz dicht gefolgt von Rocky der allerdings wählerisch sich nicht entscheiden konnte, welchen Saft er denn nun trinken wolle.
Die Frau grinste gedankenversunken. Andere trinken zu sehen schein sie glücklich zu machen.
"Sag gute Frau, was tut ihr hier für Arbeit auf den Feldern? Normale Ernte?" fragte überrachend Ari, die endlich ihr schweigen brach. Die Frau wandte sich Ari zu, die erstaunt war, dass die Frau nichts sagte, dass eine Elfe vor ihr war.
"Nun - dies ist schon ein Bauernhof im klassischen Sinne mit Ackerbau. Aber wir bauen auch auf unseren großen Feldern viele Kräuter an, um sie in der nahen Stadt Maaki zu verkaufen. Unsere Kräuter werden dort und generell in der gesamten Gegend sehr geschätzt. Von Alchemisten, Ärzten, Hexen und auch von anderen Händlern und Personen" sagte die Frau nickend.
"Maaki?" fragte Sina neugierig.
"Ihr kennt Maaki nicht, wo ihr doch auf dem Feldweg dorthin wart?" fragte die Frau erstaunt. Sina guckte sie fragend und unwissend an.
"Tja nun... Maaki ist eine recht große Stadt nicht weit von hier entfernt. Die Stadt ist vor allem wegen seinen Alchemisten und seinem üppigen Handel mit allerweltsdingen bekannt. Auch recht berühmt ist die kleine Akademie. Dort lernen verschiedene Völker Magie und deren Geheimnisse.
Dort gibt es sogar ein magisches Theater. Ihr solltet dort unbedingt mal vorbei schauen" sprach die Frau gedankenversunken und am schwärmen.
"Klingt gut" rief Sina in die Runde und wurde dann plötzlich von Rocky unterbrochen der lauthals schlürfend ein großes Saftglas austrank.
Sina machte große Augen und die Frau begann herzhaft zu lachen. Rocky stöhnte auf, rieb sich den Bauch und sagte laut: "Das war gut".
Ihre harmonische Unterhaltung wurde kräftig unterbrochen durch einen lauten Knall draußen.
Man konnte die arbeitenden Menschen draußen schreien hören und so sprangen sie auf nach dem rechten zu sehen.................
Ari, die auch so immer recht schweigsam war, schwieg und flog gleichartig neben Sina her. Rocky war noch recht erschöpft und beim gehen starrte er permanent auf seine Stiefel, während er recht schwerfällig atmete.
Auch Sina, die ansonsten die Erste war, die überglücklich vorran schreitete und verspielt die Wege unsicher machte, ging recht langsam und schweigend neben ihren Freunden.
Einige ruhige Stunden vergingen und in der Ferne war ein kleines Häuschen samt einiger Lagerstätten zu sehen. Sina war die Erste, die mit scharfen Blick die Gebäude in der Frne sichtete und wie vollkommen wiederhergestellt lauthals los rief: "Da wohnen welche!". Rocky richtete seinen Blick auf und hielt sich die Hand schützend über die Augen, damit die Sonne ihn beim weiten sehen nicht blendete.
"Stimmt. Wer mag da wohnen?" fragte er leise in die Gruppe. Ari schwieg immer noch - vielleicht mit Absicht. Sie war halt sehr ruhig und bedächtig. Vielleicht wollte sie auch nichts falsches sagen. Immerhin war sie noch nie außerhalb ihrer Heimat und für sie war vieles neu und unbekannt.
"Puh! Hoffentlich können wir da ne Pause machen" meckerte Sina schwerfällig, während sie fast über einen Stein stolperte. Nach einer Zeit konnten sie sogar Menschen sehen.
Menschen die irgednwas pflanzliches in ihre Gebäude schafften. Einige waren auch auf den Feldern um ihr Haus herum und arbeiteten etwas, was aber noch nicht zu erkennen war.
Nach kurzer Zeit erreichten sie das Haus, wo direkt davor eine hübsche kräftiggebaute Frau den Eingang ausfegte.
Die Frau bemerkte schließlich die drei Besucher und begann mit dem ausfegen aufzuhören und recht geduldig auf die entgültige Ankunft zu warten.
Sina hatte ein positives Gefühl an diesen Ort, wenn sie auch noch nicht wusste, was hier eigentlich gemacht wird. Sie versuchte ihre Neugier in Grenzen zu halten.
"Oh. Wanderer... Seit herzlich Willkommen auf unseren Kräuterwerkhof" sprach die Frau mit einladender herzlicher Stimme und einem liebevollen lächeln.
"Hallo! Können meine Freunde und ich bei Ihnen eine Pause einlegen?" fragte Sina erschöpft und durstig.
"Natürlich, meine kleine! Kommt nur herein und setzt euch" erwiderte die Frau und lud sie herzlich herein.
Sina und ihre Freunde gingen in das Haus, was wunderschön eingerichtet war. Der erste Raum war eine schön dekorierte Küche mit Porzellangeschirr auf Regeln an den Wänden. Schöne gut duftenden Blumen zierten die Räume in noch schöneren Vasen. Sie nahmen am runden Küchentisch platz und waren deutlich froh, endlich eine vernünftige Sitzgelegenheit zu haben. Sofort brachte die Frau mehrere Glaskaraffen mit Säften sowie passende Trinkgläser.
"Ihr müsst sicherlich durstig sein. Hier trinkt doch in Ruhe unsere selbst hergestellten Frucht und Kräutersäfte. Die sind wirklich lecker" sagte die Frau freundlich, stellte die Dinge auf den Tisch, verteilte diese an Sina und die anderen beiden und nahm selbst am Tisch platz.
Sina war die Erste die sich ein großes Glas mit einem ihr unbekannten violetten Saft eingoß und mit einem Schlag austrank. Ganz dicht gefolgt von Rocky der allerdings wählerisch sich nicht entscheiden konnte, welchen Saft er denn nun trinken wolle.
Die Frau grinste gedankenversunken. Andere trinken zu sehen schein sie glücklich zu machen.
"Sag gute Frau, was tut ihr hier für Arbeit auf den Feldern? Normale Ernte?" fragte überrachend Ari, die endlich ihr schweigen brach. Die Frau wandte sich Ari zu, die erstaunt war, dass die Frau nichts sagte, dass eine Elfe vor ihr war.
"Nun - dies ist schon ein Bauernhof im klassischen Sinne mit Ackerbau. Aber wir bauen auch auf unseren großen Feldern viele Kräuter an, um sie in der nahen Stadt Maaki zu verkaufen. Unsere Kräuter werden dort und generell in der gesamten Gegend sehr geschätzt. Von Alchemisten, Ärzten, Hexen und auch von anderen Händlern und Personen" sagte die Frau nickend.
"Maaki?" fragte Sina neugierig.
"Ihr kennt Maaki nicht, wo ihr doch auf dem Feldweg dorthin wart?" fragte die Frau erstaunt. Sina guckte sie fragend und unwissend an.
"Tja nun... Maaki ist eine recht große Stadt nicht weit von hier entfernt. Die Stadt ist vor allem wegen seinen Alchemisten und seinem üppigen Handel mit allerweltsdingen bekannt. Auch recht berühmt ist die kleine Akademie. Dort lernen verschiedene Völker Magie und deren Geheimnisse.
Dort gibt es sogar ein magisches Theater. Ihr solltet dort unbedingt mal vorbei schauen" sprach die Frau gedankenversunken und am schwärmen.
"Klingt gut" rief Sina in die Runde und wurde dann plötzlich von Rocky unterbrochen der lauthals schlürfend ein großes Saftglas austrank.
Sina machte große Augen und die Frau begann herzhaft zu lachen. Rocky stöhnte auf, rieb sich den Bauch und sagte laut: "Das war gut".
Ihre harmonische Unterhaltung wurde kräftig unterbrochen durch einen lauten Knall draußen.
Man konnte die arbeitenden Menschen draußen schreien hören und so sprangen sie auf nach dem rechten zu sehen.................
Teil 11 - Das eiskalte Erbe! (Die Rache der Eiszwerge-Special)
Ein winziger Schweißtropfen lief Sinas Wange hinunter. In ihren Augen
spiegelten sich die auf sie zurasenden Eiszapfen. Ausweichen war für sie
unmöglich und wieder verging alles in Zeitlupe.
Dennoch konnte sie keinen wirklich klaren Gedanken fassen. Das war´s, dachte sie und schloß die Augen um ihr trauriges Schicksal zu akzeptieren.
Doch als die Eiszapfen Sina erreichten baute sich direkt vor ihr eine magische Barriere auf. Eis Eiszapfen stießen gegen und zerbachen in hunderte von Eisstücken.
Sina riss die Augen auf, denn damit hätte sie nicht gerechnet. Ihr Blick fiel auf Ari, die leuchtend auf ihrer Schulter saß und womöglich diese magische Barriere erzeugt hatte. Nachdem Rocky begutachtet hatte, das Sina nichts passiert war, richtete er seinen wirklich bösen Blick auf die Zwergengestalt, die augenscheinlich erbost darüber war, dass sein Zauber fehlschlug.
"Erkläre dich, Monster!!!!" schrie Rocky mit aggressiver Stimme. Sina fiel das atmen schwer, weshalb sie sich an den Hals griff. Die Gestalt zog eine noch finstere Miene zu den dreien.
"Ich bin Harmal Gletschbart. König der Eiszwerge und des Eiszwergkönigreiches Arktirion. Und nun werde ich dieses Mädchen dort töten!! Sie ist Nachfahrin der Goldhexe, die mein Volk, meine Vorfahren verbannte aus dieser Welt" sprach die Gestalt mit wütender hasserfüllter Stimme.
Sina hielt sich vor Angst die Hände vor den Mund und ihr zartes Herz schlug wie der eiskalte Sturm der in diesem Moment die gefrorenen Wiesen unsicher machte.
"Ich werde nicht zulassen, dass du Schwein Hand anlegst an ihr. Sie kann nichts dafür, dass deine bösen Vorfahren für ihre Greultaten verbannt wurden. Wenn du einen Sündenbock für vergangene Fehler suchst, dann such sie wo anders" böllkte Rocky zum Eiszwerg, der begann mit dem einem Auge zu zucken.
"Sündenbock? Wie kannst du es wagen, so mit mir zu sprechen, dummer hässlicher kleiner Kobold?" krakeelte der Eiszwerg aggressiv zurück.
"HÄSSLICH?????" fragte Rocky mit aggressiver Stimme. Der Eiszwerg begann laut zu lachen. Er lachte geradezu Rocky aus. Kleine Blutäderchen vergrößerten sich in Rockys Augen, der fast innerlich seinem Unmut freien Lauf ließ.
Der Eiszwerg lachte noch lauter und schlagartig schrie Rocky auf und schlug mit falcher Hand auf den gefrorenen Boden und kurzzeitig bebte der Boden unter ihren Füßen.
"Erdmagie: Bodenschlag" schrie Rocky auf und kurzzeitig leuchtete ein magisches Siegel bei der Stelle wo Rocky seine Hand hinschlug. Der Eiszwerg lachte immer noch und schien es nicht mal vernehmen zu wollen und so brach vor ihm der Boden auf und blitzschnell flog von unten ein Fels in die Höhe und traff mit voller Wucht den Eiszwerg gegen das Kinn. Der Fels zerbach durch den Aufprall in viele Stücke und der Eiszwerg schrie vor Schmerz auf, während Blut seinen Mund verließ. Er hielt sich sofort den beiden Händen den Mund und kurzzeitig war absolute Stille.
Sina erschrak von dem Geräusch, dass der Fels beim Treffen machte, kam damit aber zugleich zur Besinnung. Rocky richtete sich auf und zog ein grinsen im Gesicht. Er war amüsiert, dass der Eiszwerg so schmerzerfüllt sich den Mund hielt udn sein lachen erloschen war.
"Beeindruckende Magie" flüsterte Sina, die wiedereinmal beeindruckt war, wie stark Rocky in Wahrheit sei.
"Wie kannst du es wagen??" fauchte der Eiszwerg, spuckte eine große Menge Blut aus und richtete sich nun gänzlich gen Rocky.
"Du.. du.. Gnom. Ich werde dich zertreten!" bölkte der Eiszwerg und begann auf Rocky zuzurennen, mit dem eisigen Hammer in der Hand.
Ohne Angst stand Rocky da - Geradezu voller Erwartung, dass der Eiszwerg zu ihn kommen möge. Sina hob einen Stein auf, den sie erblickte und warf diesen mit aller Kraft in Richtung des Eiszwerges.
Der Eiszwerg war vor Rocky angekommen und wollte gerade kräftig mit dem Hammer ausholen, als Sinas Stein ihn schlimm ins Gesicht traf.
Rocky der überrascht von seiner Aktion Magie einzusetzen wurde, schaute rüber zu Sina. "Lass Rocky zufrieden, du Eiskopf!" schrie Sina zum Eiszwerg, der vor Schreck seinen Hammer aus der Hand fielen ließ und nun auch aus der Nase blutete. Ari hob von Sinas Schulter ab und sprach mit ernster weiser Stimme: "Niemand von uns ist hier alleine. Ziegen wir ihm, dass wir unsere Reise fortführen wollen... das wir zusammenhalten.. das wir Freunde sind... das NICHTS uns AUFHALTEN wird". Sina und Rocky begannen zu lächeln. Der Eiszwerg knurrte und hob seinen Hammer wieder auf.
Sina und Ari hatten neben Rocky ihren Platz bezogen. Dieser schaute schräg hoch zu Sina, die ernst mitkämpfen wollte. Währedn einzelne Schneeflocken an ihm umher gleiteten fragte er sich, was Sina neben ihrer unkontrollierten Goldmagie beherrschte.
"Bist du sicher, dass du kämpfen willst, Sina?" fragte er sie schnell. Sina schloß die Augen und grinste. Sie öffnete sie Augen und blickte zu ihm hinunter mit einer alles erfüllenden Wärme. "Vertrau mir" sagte sie zu ihm. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, die er sie anblickte und respektabel verduzt war, von ihrer Wärme.
Der Eiszwerg hatte sich inzwischen wieder gefangen und scheumte vor Wut und inneren Hass.
Alle drei hatten ihren Blick fest auf ihren Feind gerichtet. Der Eiszwerg hatte sie definitiv unterschätzt und absorbierte schlagartig alle Kälte um ihn, die ihn nun wie eine schreckliche Aura umgab. Seine hasserfüllten Augen leuchteten wie der Winter selbst und so begann er zusammen mit seinem Hammer, der kräftig wuchs anzugreifen. Schreiend stürmte er vorran. Rocky und Sina sprangen intuitiv zurück und machten sich ebenfalls bereits dessen Angriff zu kontern.
Der Eiszwerg wollte kräftig mit seinem Hammer auf Rocky zuschlagen, doch Ari entsandte aus ihrem Körper einen kleinen, kräftigen Lichtstrahl, der dem Eiszwerg am Waffenarm traf und seinen Hammer Meterweit fortschleuderte.
"Verfluchte.... ich werde jeden einzelnen von euch zerquetschen!!!!!!!" schrie er auf und wollte mit seinen Fäusten nach Rocky greifen, der agil auswich und Platz machte, damit Sina in angreifen konnte, wenn gleich er auch nicht wusste, was diese vorhabe.
Sina formte mit ihren Fingern ein Herz, welches gegend en Eiszwerg gerichtete war. Rote Energie umhüllte langsam ihre Finger und es schein als würde sie dann ein flammendes Herz darstellen.
Der Eiszwerg schien dies nicht mal zu bemerken, da seine Aufmerksamkeit völlig Rocky galt, den er immer noch nicht zu fassen kriegte.
"Feuermagie: Flammende Herzchen" sagte Sina grinsend auf und das flammend eHerz, was sie zeigte schoss hunderte von winzig kleinen brennenden Herzchen los.
"Waas???" fragte der Eiszwerg, der wenn auch zu spät Sinas Magie nun spürte und dessen Augen weit aufgerissen wurden. All die kleinen flammenden Herzchen trafen ihn und er schrie vor starken Schmerzen laut auf.
Er begann zu brennen. Nein. Eigentlich war es seine angesammelte eiskalte Aura die verbrannte und ihm schwächte. Er fiel auf die Knie und das Feuer hatte seine Aura völlig verbrannt und aufgelöst. Sina hustete vor erschöpfung und hielt sich den Bauch.
"Es ist vorbei!!!!" schrie Rocky, der wie auch Ari seine Energie angesammelt hatte.
Ari und Rocky schoßen gleichzeitig riesige Energiekugeln ab, die mit voller kraft den Eiszwerg trafen und eine riesige Energieexplosion erzeugten.
"NEEEEINNNN!!!!!!" schrie der Zwerg mit aller Kraft auf.
Sina rappelte sich auf. Der Eiszwerg knie am Boden. Sein Körper löste sich nach und nach auf in winzige Energieteilchen. Seine Augen waren weit aufgerissen und man konnte es ihm ansehen, dass er es nicht wahrhaben wollte, dass er verloren hatte.
Kurz bevor er vollkommen entschwunden war, schrie er mit letzter Kraft: "Verflucht seine diese verkommene Welt!".
"Nicht die Welt ist verkommen... sondern dein Hass" murmelte Rocky der kraftlosauf die Knie sank. Der Eiszwerg war Tod. Besiegt.
Die kalten Winde hörten auf zu wehen, der gefrorene Boden wurde wieder normal und die dunkle Kälte kehrte zurück ins Reich der Eiszwerge.
Sie saßen alle nun dort. Erschöpft und doch mit einem grinsen im Gesicht. Sie hatten es tatsächlich geschafft. Sie haben wunderbar zusammengehalten.
"Zusammen könnt ihr alles schaffen" sprach eine sanfte Stimme, die niemand hörte und doch im Herzen vernahm...................
Dennoch konnte sie keinen wirklich klaren Gedanken fassen. Das war´s, dachte sie und schloß die Augen um ihr trauriges Schicksal zu akzeptieren.
Doch als die Eiszapfen Sina erreichten baute sich direkt vor ihr eine magische Barriere auf. Eis Eiszapfen stießen gegen und zerbachen in hunderte von Eisstücken.
Sina riss die Augen auf, denn damit hätte sie nicht gerechnet. Ihr Blick fiel auf Ari, die leuchtend auf ihrer Schulter saß und womöglich diese magische Barriere erzeugt hatte. Nachdem Rocky begutachtet hatte, das Sina nichts passiert war, richtete er seinen wirklich bösen Blick auf die Zwergengestalt, die augenscheinlich erbost darüber war, dass sein Zauber fehlschlug.
"Erkläre dich, Monster!!!!" schrie Rocky mit aggressiver Stimme. Sina fiel das atmen schwer, weshalb sie sich an den Hals griff. Die Gestalt zog eine noch finstere Miene zu den dreien.
"Ich bin Harmal Gletschbart. König der Eiszwerge und des Eiszwergkönigreiches Arktirion. Und nun werde ich dieses Mädchen dort töten!! Sie ist Nachfahrin der Goldhexe, die mein Volk, meine Vorfahren verbannte aus dieser Welt" sprach die Gestalt mit wütender hasserfüllter Stimme.
Sina hielt sich vor Angst die Hände vor den Mund und ihr zartes Herz schlug wie der eiskalte Sturm der in diesem Moment die gefrorenen Wiesen unsicher machte.
"Ich werde nicht zulassen, dass du Schwein Hand anlegst an ihr. Sie kann nichts dafür, dass deine bösen Vorfahren für ihre Greultaten verbannt wurden. Wenn du einen Sündenbock für vergangene Fehler suchst, dann such sie wo anders" böllkte Rocky zum Eiszwerg, der begann mit dem einem Auge zu zucken.
"Sündenbock? Wie kannst du es wagen, so mit mir zu sprechen, dummer hässlicher kleiner Kobold?" krakeelte der Eiszwerg aggressiv zurück.
"HÄSSLICH?????" fragte Rocky mit aggressiver Stimme. Der Eiszwerg begann laut zu lachen. Er lachte geradezu Rocky aus. Kleine Blutäderchen vergrößerten sich in Rockys Augen, der fast innerlich seinem Unmut freien Lauf ließ.
Der Eiszwerg lachte noch lauter und schlagartig schrie Rocky auf und schlug mit falcher Hand auf den gefrorenen Boden und kurzzeitig bebte der Boden unter ihren Füßen.
"Erdmagie: Bodenschlag" schrie Rocky auf und kurzzeitig leuchtete ein magisches Siegel bei der Stelle wo Rocky seine Hand hinschlug. Der Eiszwerg lachte immer noch und schien es nicht mal vernehmen zu wollen und so brach vor ihm der Boden auf und blitzschnell flog von unten ein Fels in die Höhe und traff mit voller Wucht den Eiszwerg gegen das Kinn. Der Fels zerbach durch den Aufprall in viele Stücke und der Eiszwerg schrie vor Schmerz auf, während Blut seinen Mund verließ. Er hielt sich sofort den beiden Händen den Mund und kurzzeitig war absolute Stille.
Sina erschrak von dem Geräusch, dass der Fels beim Treffen machte, kam damit aber zugleich zur Besinnung. Rocky richtete sich auf und zog ein grinsen im Gesicht. Er war amüsiert, dass der Eiszwerg so schmerzerfüllt sich den Mund hielt udn sein lachen erloschen war.
"Beeindruckende Magie" flüsterte Sina, die wiedereinmal beeindruckt war, wie stark Rocky in Wahrheit sei.
"Wie kannst du es wagen??" fauchte der Eiszwerg, spuckte eine große Menge Blut aus und richtete sich nun gänzlich gen Rocky.
"Du.. du.. Gnom. Ich werde dich zertreten!" bölkte der Eiszwerg und begann auf Rocky zuzurennen, mit dem eisigen Hammer in der Hand.
Ohne Angst stand Rocky da - Geradezu voller Erwartung, dass der Eiszwerg zu ihn kommen möge. Sina hob einen Stein auf, den sie erblickte und warf diesen mit aller Kraft in Richtung des Eiszwerges.
Der Eiszwerg war vor Rocky angekommen und wollte gerade kräftig mit dem Hammer ausholen, als Sinas Stein ihn schlimm ins Gesicht traf.
Rocky der überrascht von seiner Aktion Magie einzusetzen wurde, schaute rüber zu Sina. "Lass Rocky zufrieden, du Eiskopf!" schrie Sina zum Eiszwerg, der vor Schreck seinen Hammer aus der Hand fielen ließ und nun auch aus der Nase blutete. Ari hob von Sinas Schulter ab und sprach mit ernster weiser Stimme: "Niemand von uns ist hier alleine. Ziegen wir ihm, dass wir unsere Reise fortführen wollen... das wir zusammenhalten.. das wir Freunde sind... das NICHTS uns AUFHALTEN wird". Sina und Rocky begannen zu lächeln. Der Eiszwerg knurrte und hob seinen Hammer wieder auf.
Sina und Ari hatten neben Rocky ihren Platz bezogen. Dieser schaute schräg hoch zu Sina, die ernst mitkämpfen wollte. Währedn einzelne Schneeflocken an ihm umher gleiteten fragte er sich, was Sina neben ihrer unkontrollierten Goldmagie beherrschte.
"Bist du sicher, dass du kämpfen willst, Sina?" fragte er sie schnell. Sina schloß die Augen und grinste. Sie öffnete sie Augen und blickte zu ihm hinunter mit einer alles erfüllenden Wärme. "Vertrau mir" sagte sie zu ihm. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, die er sie anblickte und respektabel verduzt war, von ihrer Wärme.
Der Eiszwerg hatte sich inzwischen wieder gefangen und scheumte vor Wut und inneren Hass.
Alle drei hatten ihren Blick fest auf ihren Feind gerichtet. Der Eiszwerg hatte sie definitiv unterschätzt und absorbierte schlagartig alle Kälte um ihn, die ihn nun wie eine schreckliche Aura umgab. Seine hasserfüllten Augen leuchteten wie der Winter selbst und so begann er zusammen mit seinem Hammer, der kräftig wuchs anzugreifen. Schreiend stürmte er vorran. Rocky und Sina sprangen intuitiv zurück und machten sich ebenfalls bereits dessen Angriff zu kontern.
Der Eiszwerg wollte kräftig mit seinem Hammer auf Rocky zuschlagen, doch Ari entsandte aus ihrem Körper einen kleinen, kräftigen Lichtstrahl, der dem Eiszwerg am Waffenarm traf und seinen Hammer Meterweit fortschleuderte.
"Verfluchte.... ich werde jeden einzelnen von euch zerquetschen!!!!!!!" schrie er auf und wollte mit seinen Fäusten nach Rocky greifen, der agil auswich und Platz machte, damit Sina in angreifen konnte, wenn gleich er auch nicht wusste, was diese vorhabe.
Sina formte mit ihren Fingern ein Herz, welches gegend en Eiszwerg gerichtete war. Rote Energie umhüllte langsam ihre Finger und es schein als würde sie dann ein flammendes Herz darstellen.
Der Eiszwerg schien dies nicht mal zu bemerken, da seine Aufmerksamkeit völlig Rocky galt, den er immer noch nicht zu fassen kriegte.
"Feuermagie: Flammende Herzchen" sagte Sina grinsend auf und das flammend eHerz, was sie zeigte schoss hunderte von winzig kleinen brennenden Herzchen los.
"Waas???" fragte der Eiszwerg, der wenn auch zu spät Sinas Magie nun spürte und dessen Augen weit aufgerissen wurden. All die kleinen flammenden Herzchen trafen ihn und er schrie vor starken Schmerzen laut auf.
Er begann zu brennen. Nein. Eigentlich war es seine angesammelte eiskalte Aura die verbrannte und ihm schwächte. Er fiel auf die Knie und das Feuer hatte seine Aura völlig verbrannt und aufgelöst. Sina hustete vor erschöpfung und hielt sich den Bauch.
"Es ist vorbei!!!!" schrie Rocky, der wie auch Ari seine Energie angesammelt hatte.
Ari und Rocky schoßen gleichzeitig riesige Energiekugeln ab, die mit voller kraft den Eiszwerg trafen und eine riesige Energieexplosion erzeugten.
"NEEEEINNNN!!!!!!" schrie der Zwerg mit aller Kraft auf.
Sina rappelte sich auf. Der Eiszwerg knie am Boden. Sein Körper löste sich nach und nach auf in winzige Energieteilchen. Seine Augen waren weit aufgerissen und man konnte es ihm ansehen, dass er es nicht wahrhaben wollte, dass er verloren hatte.
Kurz bevor er vollkommen entschwunden war, schrie er mit letzter Kraft: "Verflucht seine diese verkommene Welt!".
"Nicht die Welt ist verkommen... sondern dein Hass" murmelte Rocky der kraftlosauf die Knie sank. Der Eiszwerg war Tod. Besiegt.
Die kalten Winde hörten auf zu wehen, der gefrorene Boden wurde wieder normal und die dunkle Kälte kehrte zurück ins Reich der Eiszwerge.
Sie saßen alle nun dort. Erschöpft und doch mit einem grinsen im Gesicht. Sie hatten es tatsächlich geschafft. Sie haben wunderbar zusammengehalten.
"Zusammen könnt ihr alles schaffen" sprach eine sanfte Stimme, die niemand hörte und doch im Herzen vernahm...................
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