Mittwoch, 20. April 2016

Teil 11 - Das eiskalte Erbe! (Die Rache der Eiszwerge-Special)

Ein winziger Schweißtropfen lief Sinas Wange hinunter. In ihren Augen spiegelten sich die auf sie zurasenden Eiszapfen. Ausweichen war für sie unmöglich und wieder verging alles in Zeitlupe.
Dennoch konnte sie keinen wirklich klaren Gedanken fassen. Das war´s, dachte sie und schloß die Augen um ihr trauriges Schicksal zu akzeptieren.
Doch als die Eiszapfen Sina erreichten baute sich direkt vor ihr eine magische Barriere auf. Eis Eiszapfen stießen gegen und zerbachen in hunderte von Eisstücken.
Sina riss die Augen auf, denn damit hätte sie nicht gerechnet. Ihr Blick fiel auf Ari, die leuchtend auf ihrer Schulter saß und womöglich diese magische Barriere erzeugt hatte. Nachdem Rocky begutachtet hatte, das Sina nichts passiert war, richtete er seinen wirklich bösen Blick auf die Zwergengestalt, die augenscheinlich erbost darüber war, dass sein Zauber fehlschlug.
"Erkläre dich, Monster!!!!" schrie Rocky mit aggressiver Stimme. Sina fiel das atmen schwer, weshalb sie sich an den Hals griff. Die Gestalt zog eine noch finstere Miene zu den dreien.
"Ich bin Harmal Gletschbart. König der Eiszwerge und des Eiszwergkönigreiches Arktirion. Und nun werde ich dieses Mädchen dort töten!! Sie ist Nachfahrin der Goldhexe, die mein Volk, meine Vorfahren verbannte aus dieser Welt" sprach die Gestalt mit wütender hasserfüllter Stimme.
Sina hielt sich vor Angst die Hände vor den Mund und ihr zartes Herz schlug wie der eiskalte Sturm der in diesem Moment die gefrorenen Wiesen unsicher machte.
"Ich werde nicht zulassen, dass du Schwein Hand anlegst an ihr. Sie kann nichts dafür, dass deine bösen Vorfahren für ihre Greultaten verbannt wurden. Wenn du einen Sündenbock für vergangene Fehler suchst, dann such sie wo anders" böllkte Rocky zum Eiszwerg, der begann mit dem einem Auge zu zucken.
"Sündenbock? Wie kannst du es wagen, so mit mir zu sprechen, dummer hässlicher kleiner Kobold?" krakeelte der Eiszwerg aggressiv zurück.
"HÄSSLICH?????" fragte Rocky mit aggressiver Stimme. Der Eiszwerg begann laut zu lachen. Er lachte geradezu Rocky aus. Kleine Blutäderchen vergrößerten sich in Rockys Augen, der fast innerlich seinem Unmut freien Lauf ließ.
Der Eiszwerg lachte noch lauter und schlagartig schrie Rocky auf und schlug mit falcher Hand auf den gefrorenen Boden und kurzzeitig bebte der Boden unter ihren Füßen.
"Erdmagie: Bodenschlag" schrie Rocky auf und kurzzeitig leuchtete ein magisches Siegel bei der Stelle wo Rocky seine Hand hinschlug. Der Eiszwerg lachte immer noch und schien es nicht mal vernehmen zu wollen und so brach vor ihm der Boden auf und blitzschnell flog von unten ein Fels in die Höhe und traff mit voller Wucht den Eiszwerg gegen das Kinn. Der Fels zerbach durch den Aufprall in viele Stücke und der Eiszwerg schrie vor Schmerz auf, während Blut seinen Mund verließ. Er hielt sich sofort den beiden Händen den Mund und kurzzeitig war absolute Stille.
Sina erschrak von dem Geräusch, dass der Fels beim Treffen machte, kam damit aber zugleich zur Besinnung. Rocky richtete sich auf und zog ein grinsen im Gesicht. Er war amüsiert, dass der Eiszwerg so schmerzerfüllt sich den Mund hielt udn sein lachen erloschen war.
"Beeindruckende Magie" flüsterte Sina, die wiedereinmal beeindruckt war, wie stark Rocky in Wahrheit sei.
"Wie kannst du es wagen??" fauchte der Eiszwerg, spuckte eine große Menge Blut aus und richtete sich nun gänzlich gen Rocky.
"Du.. du.. Gnom. Ich werde dich zertreten!" bölkte der Eiszwerg und begann auf Rocky zuzurennen, mit dem eisigen Hammer in der Hand.
Ohne Angst stand Rocky da - Geradezu voller Erwartung, dass der Eiszwerg zu ihn kommen möge. Sina hob einen Stein auf, den sie erblickte und warf diesen mit aller Kraft in Richtung des Eiszwerges.
Der Eiszwerg war vor Rocky angekommen und wollte gerade kräftig mit dem Hammer ausholen, als Sinas Stein ihn schlimm ins Gesicht traf.
Rocky der überrascht von seiner Aktion Magie einzusetzen wurde, schaute rüber zu Sina. "Lass Rocky zufrieden, du Eiskopf!" schrie Sina zum Eiszwerg, der vor Schreck seinen Hammer aus der Hand fielen ließ und nun auch aus der Nase blutete. Ari hob von Sinas Schulter ab und sprach mit ernster weiser Stimme: "Niemand von uns ist hier alleine. Ziegen wir ihm, dass wir unsere Reise fortführen wollen... das wir zusammenhalten.. das wir Freunde sind... das NICHTS uns AUFHALTEN wird". Sina und Rocky begannen zu lächeln. Der Eiszwerg knurrte und hob seinen Hammer wieder auf.
Sina und Ari hatten neben Rocky ihren Platz bezogen. Dieser schaute schräg hoch zu Sina, die ernst mitkämpfen wollte. Währedn einzelne Schneeflocken an ihm umher gleiteten fragte er sich, was Sina neben ihrer unkontrollierten Goldmagie beherrschte.
"Bist du sicher, dass du kämpfen willst, Sina?" fragte er sie schnell. Sina schloß die Augen und grinste. Sie öffnete sie Augen und blickte zu ihm hinunter mit einer alles erfüllenden Wärme. "Vertrau mir" sagte sie zu ihm. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, die er sie anblickte und respektabel verduzt war, von ihrer Wärme.
Der Eiszwerg hatte sich inzwischen wieder gefangen und scheumte vor Wut und inneren Hass.
Alle drei hatten ihren Blick fest auf ihren Feind gerichtet. Der Eiszwerg hatte sie definitiv unterschätzt und absorbierte schlagartig alle Kälte um ihn, die ihn nun wie eine schreckliche Aura umgab. Seine hasserfüllten Augen leuchteten wie der Winter selbst und so begann er zusammen mit seinem Hammer, der kräftig wuchs anzugreifen. Schreiend stürmte er vorran. Rocky und Sina sprangen intuitiv zurück und machten sich ebenfalls bereits dessen Angriff zu kontern.
Der Eiszwerg wollte kräftig mit seinem Hammer auf Rocky zuschlagen, doch Ari entsandte aus ihrem Körper einen kleinen, kräftigen Lichtstrahl, der dem Eiszwerg am Waffenarm traf und seinen Hammer Meterweit fortschleuderte.
"Verfluchte.... ich werde jeden einzelnen von euch zerquetschen!!!!!!!" schrie er auf und wollte mit seinen Fäusten nach Rocky greifen, der agil auswich und Platz machte, damit Sina in angreifen konnte, wenn gleich er auch nicht wusste, was diese vorhabe.
Sina formte mit ihren Fingern ein Herz, welches gegend en Eiszwerg gerichtete war. Rote Energie umhüllte langsam ihre Finger und es schein als würde sie dann ein flammendes Herz darstellen.
Der Eiszwerg schien dies nicht mal zu bemerken, da seine Aufmerksamkeit völlig Rocky galt, den er immer noch nicht zu fassen kriegte.
"Feuermagie: Flammende Herzchen" sagte Sina grinsend auf und das flammend eHerz, was sie zeigte schoss hunderte von winzig kleinen brennenden Herzchen los.
"Waas???" fragte der Eiszwerg, der wenn auch zu spät Sinas Magie nun spürte und dessen Augen weit aufgerissen wurden. All die kleinen flammenden Herzchen trafen ihn und er schrie vor starken Schmerzen laut auf.
Er begann zu brennen. Nein. Eigentlich war es seine angesammelte eiskalte Aura die verbrannte und ihm schwächte. Er fiel auf die Knie und das Feuer hatte seine Aura völlig verbrannt und aufgelöst. Sina hustete vor erschöpfung und hielt sich den Bauch.
"Es ist vorbei!!!!" schrie Rocky, der wie auch Ari seine Energie angesammelt hatte.
Ari und Rocky schoßen gleichzeitig riesige Energiekugeln ab, die mit voller kraft den Eiszwerg trafen und eine riesige Energieexplosion erzeugten.
"NEEEEINNNN!!!!!!" schrie der Zwerg mit aller Kraft auf.
Sina rappelte sich auf. Der Eiszwerg knie am Boden. Sein Körper löste sich nach und nach auf in winzige Energieteilchen. Seine Augen waren weit aufgerissen und man konnte es ihm ansehen, dass er es nicht wahrhaben wollte, dass er verloren hatte.
Kurz bevor er vollkommen entschwunden war, schrie er mit letzter Kraft: "Verflucht seine diese verkommene Welt!".
"Nicht die Welt ist verkommen... sondern dein Hass" murmelte Rocky der kraftlosauf die Knie sank. Der Eiszwerg war Tod. Besiegt.
Die kalten Winde hörten auf zu wehen, der gefrorene Boden wurde wieder normal und die dunkle Kälte kehrte zurück ins Reich der Eiszwerge.
Sie saßen alle nun dort. Erschöpft und doch mit einem grinsen im Gesicht. Sie hatten es tatsächlich geschafft. Sie haben wunderbar zusammengehalten.
"Zusammen könnt ihr alles schaffen" sprach eine sanfte Stimme, die niemand hörte und doch im Herzen vernahm...................

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